Bearbeiten von «Textilgewerbe und Textilindustrie»

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Mit der Errichtung von Textilfabriken Mitte des 18. Jahrhunderts begann in Speicher eine Entwicklung, die der Gemeinde rund 200 Jahre lang den Stempel aufdrückte. In der Zeit höchster Blüte gingen in Speicher 30 Web- und 27 Stickfabrikanten ihren Geschäften nach, wobei die bei ihnen im Brot stehenden Arbeiter ihr Handwerk in der Mehrzahl dennoch als Nebenerwerb zu Hause in den Webkellern und Sticklokalen ausübten. Aus textilgewerblicher Warte zu erwähnen sind auch Betriebe wie Zwirnereien, Bleichereien, Färbereien Brennereien und Appreturen, die allesamt auch in Speicher vertreten waren.<br>
 
Mit der Errichtung von Textilfabriken Mitte des 18. Jahrhunderts begann in Speicher eine Entwicklung, die der Gemeinde rund 200 Jahre lang den Stempel aufdrückte. In der Zeit höchster Blüte gingen in Speicher 30 Web- und 27 Stickfabrikanten ihren Geschäften nach, wobei die bei ihnen im Brot stehenden Arbeiter ihr Handwerk in der Mehrzahl dennoch als Nebenerwerb zu Hause in den Webkellern und Sticklokalen ausübten. Aus textilgewerblicher Warte zu erwähnen sind auch Betriebe wie Zwirnereien, Bleichereien, Färbereien Brennereien und Appreturen, die allesamt auch in Speicher vertreten waren.<br>
  
Familiennamen wie Schläpfer, [[Stickerei Altherr|Altherr]] oder Schefer sind eng verbunden mit der Textilindustrie zu ihren besten Zeiten. Namentlich die 1883 gegründete und rund hundert Jahre später verschwundene Weberei Schefer in der Hinterwies war einer der Pfeiler der ortsansässigen Industrie und beschäftigte zeitweise über 200 Männer und Frauen.<br>
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Familiennamen wie Schläpfer, Altherr oder Schefer sind eng verbunden mit der Textilindustrie zu ihren besten Zeiten. Namentlich die 1883 gegründete und rund hundert Jahre später verschwundene Weberei Schefer in der Hinterwies war einer der Pfeiler der ortsansässigen Industrie und beschäftigte zeitweise über 200 Männer und Frauen.<br>
 
   
 
   
 
Kaum noch bekannt ist die Existenz einer Stickfachschule für Handmaschinen sowie einer Nachstickschule im ehemaligen Stickereigebäude von Gustav Altherr vis-à-vis des Bahnhofs (heute Druckerei Lutz). Zwischen 1911 und 1924 wurde dort Unterricht erteilt. Sie hätte, abgestützt auf einen Entscheid des Stimmvolks, einen jährlichen Beitrag erhalten, der aber erst ein Jahr vor der Schliessung erstmals beansprucht werden musste. Finanziell unterstützt wurde die Einrichtung auch vom Kanton und gar vom Bund.<br>
 
Kaum noch bekannt ist die Existenz einer Stickfachschule für Handmaschinen sowie einer Nachstickschule im ehemaligen Stickereigebäude von Gustav Altherr vis-à-vis des Bahnhofs (heute Druckerei Lutz). Zwischen 1911 und 1924 wurde dort Unterricht erteilt. Sie hätte, abgestützt auf einen Entscheid des Stimmvolks, einen jährlichen Beitrag erhalten, der aber erst ein Jahr vor der Schliessung erstmals beansprucht werden musste. Finanziell unterstützt wurde die Einrichtung auch vom Kanton und gar vom Bund.<br>

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