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1935 suchte der MTV einen neuen Vorturner, doch niemand wollte diese Verantwortung übernehmen. Der Präsident drohte mit dem sofortigen Rücktritt. Schliesslich übernahmen 4 Mitglieder die Leitung gemeinsam. Aus dieser nicht gerade erbaulichen Situation heraus beschloss die Versammlung ohne längere Diskussion, bei der nächsten Turnfahrt das ganze Vereinsvermögen radikal zu verpulvern. Da auch diese Massnahme nicht fruchtete versuchte man es mit Gesangsstunden. | 1935 suchte der MTV einen neuen Vorturner, doch niemand wollte diese Verantwortung übernehmen. Der Präsident drohte mit dem sofortigen Rücktritt. Schliesslich übernahmen 4 Mitglieder die Leitung gemeinsam. Aus dieser nicht gerade erbaulichen Situation heraus beschloss die Versammlung ohne längere Diskussion, bei der nächsten Turnfahrt das ganze Vereinsvermögen radikal zu verpulvern. Da auch diese Massnahme nicht fruchtete versuchte man es mit Gesangsstunden, um wenigstens Turnerlieder einzuüben. | ||
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Postkarte Nr.: 1290
Format: 14cm x 9cm
Zeigt: Dorf Speicher mit Aufbau der Festhütte
Jahr: 1903
Fotograf: H. Guggenheim, Zürich
Verlag: H. Bodenmann, Speicher
Quelle: Fredi Altherr
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Postkarte Nr.: unbekannt
Datum: 1921
Verlag: Hans Hohl, Speicher
Quelle: Fredi Altherr
Beitrag:
Reformierte Kirche
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Liste mit Auftritten Jakobs
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Als Radio Beromünster
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Auftritt 1954
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1966 100Jahre TV
MTV Speicher
Geschichte
Der Männerturnverein (MTV) wurde am 3.April 1906 aus der Taufe gehoben mit dem Zweck, älteren Turnern die Möglichkeit zu bieten, sich sportlich zu betätigen ohne Höchstleistungen zu erbringen. Der Erhalt von Gesundheit, Beweglichkeit und Kameradschaft prägten damals wie heute diesen Verein. Diese erste Hauptversammlung (HV) im Gemsli mit 22 anwesenden Männerturnern legte u.a. folgende Grundsatzungen für das Reglement fest:
Der Männerturnverein stellt sich zur Aufgabe, seinen Mitgliedern Gelegenheit zu regelmässigen Turnübungen zu geben, sowie überhaupt zur Förderung des Turnwesens das Möglichste beizutragen. Nebenbei pflegt er auch die Geselligkeit. Zum Eintritt in den MTV ist jedermann berechtigt, sofern er das 25. Altersjahr zurückgelegt hat und in allen bürgerlichen Ehren und Rechten steht.
Diese Grundsätze des Vereins haben heute noch Gültigkeit.
Laut Protokoll wurden mit weiteren Beschlüssen die Finanzen geregelt, die wöchentlichen Turnstunden zum Obligatorium erklärt und das Fehlen wurde mit einer Busse von 20 Rappen geahndet. Jede Absenz an den Vereinsversammlungen zog eine Busse von 50 Rappen nach sich. Jedes neue Mitglied hatte ein Eintrittsgeld von Fr. 2.- zu bezahlen. Die halbjährliche Prämie für die Unfallversicherung betrug Fr. 1.-.
An der HV vom 5. April 1908 demissionierte der Gründungspräsident Eugen Hutterli. Neuer Präsident wurde der amtierende Vorturner. Die Kasse schloss mit einem Defizit von Fr. 31.- ab, herrührend von einer grossen Weinrechnung und einer Vergabung.
In den ersten Jahren wechselte das Vereinslokal regelmässig, wobei nebst Gemsli auch Rebstock, Adler, Linde und Ochsen besucht wurden, bis 1919 mit der Linde ein erstes offizielles Vereinslokal bestimmt wurde (bis 1939).
1935 suchte der MTV einen neuen Vorturner, doch niemand wollte diese Verantwortung übernehmen. Der Präsident drohte mit dem sofortigen Rücktritt. Schliesslich übernahmen 4 Mitglieder die Leitung gemeinsam. Aus dieser nicht gerade erbaulichen Situation heraus beschloss die Versammlung ohne längere Diskussion, bei der nächsten Turnfahrt das ganze Vereinsvermögen radikal zu verpulvern. Da auch diese Massnahme nicht fruchtete versuchte man es mit Gesangsstunden, um wenigstens Turnerlieder einzuüben.
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Präsident Luzius Juon 1937
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Vorstandsmitglieder 1937
Die Vereinsgeschichte der MTV Speicher warf in der Nachkriegszeit keine hohen Wellen, das Hauptinteresse galt eher den geselligen Anlässen. Trotzdem sank die Mitgliederzahl stark und so diskutierte man an einer ausserordentlichen Hauptversammlung vom 18. September 1959 ernsthaft über die Zukunft des MTV. Trotz des drohenden Niedergangs fand man einen Weg aus dem Tief. Zweitägige Turnfahrten und auch andere gesellschaftliche Anlässe wurden als feste Bestandteile in Jahresprogramm aufgenommen. Nun entwickelte sich der MTV kontinuierlich. 1965 verzeichnete der MTV über 50 Mitglieder.
Turnbetrieb
Vor Weihnachten 1906 musste der Turnbetrieb im unbeheizten Schützenhaus eingestellt werden.
Am 22. Dezember konnte der Vorstand die Pläne für das neue Zentralschulhaus mit Turnhalle besichtigen. Sie nährten die Hoffnung auf ein Ende der schlechten Bedingungen für einen guten Turnbetrieb.
Im HV-Protokoll vom 27. März 1909 findet man folgendes: Am 4. Mai findet die erste Turnstunde in der neuen Turnhalle statt! Der Turnstundenbesuch war trotz neuer Turnhalle so bescheiden, dass die Turnstunden zeitweise mit dem Turnverein zusammengelegt werden mussten.
Die zwei Weltkriege von 1914 - 1918 und 1939 - 1945 gingen am MTV nicht spurlos vorbei. Der Turnstundenbesuch sank auf ein Minimum, oder mussten teilweise abgesagt werden.
Die aufkommende Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930er Jahren traf Speicher hart. 90% aller Stickereimaschinen standen still. Eine nicht gekannte Arbeitslosigkeit breitete sich aus. Verschiedene Mitglieder waren direkt von der Krise betroffen und mussten zuerst mit den eigenen Sorgen zurecht kommen. Diverse Männerturner sahen sich beruflich gezwungen, aus der Gemeinde wegzuziehen. Dass diese Krise erst nach dem zweiten Weltkrieg beendet sein würde, erahnte damals niemand.
Lehrer Richard Hunziker (Oberturner von 1927-1934) gestaltete den Turnbetrieb neu und abwechslungsreicher, was bei den "Nichtturnern" gut ankam. Starres Geräteturnen machte nun Platz für Fitness, Gymnastik und verschiedenste Spielarten. Nun trafen sich regelmässig 15 - 20 Kameraden in der Turnhalle.
Das Männerturnen wurde durch ein verbessertes Kurswesen für die "Gesundheitsturner" weiter angepasst. Übertritte aus dem Aktiv-Turnverein bildeten zwar nach wie vor den Stamm im Männerturnverein, doch gesellten sich erfreulicherweise immer mehr Männer dazu, welche früher nie in einem Verein aktiv geturnt hatten. Dies und eine gute Vereinsführung brachten den MTV wieder auf Vordermann. Die Mitgliederzahl stieg nun von Jahr zu Jahr und dies hatte dann auch seine Auswirkungen in der Turnstunde.
Turnfahrten

Bereits am 14. Oktober des ersten Vereinsjahres startete der Verein zur ersten Turnfahrt, die über Rossbüchel nach Rorschach führte. Darüber wurde folgendes festgehalten:
Unsere Mitglieder scheinen das Reisen mehr zu lieben, als das Turnen. Wir hatten nicht nur alle Mitglieder, auch noch einen ansehnlichen Zuzug vom Männerchor Frohsinn. Vorhut und Hauptmacht marschierten im Takt ins Wirtshaus Zweibrücken, wo auf Nachzügler gewartet wurde. Im Signal in Rorschach wurde ein feines Nachtessen eingenommen und dann ging's mit dem Schnellzug nach St. Gallen.
1917 führte die Turnfahrt per Schlitten über Rehetobel nach Wald und Trogen. 1920 und auch in späteren Jahren organisierte der MTV eine Turnfahrt mit Frauen und Kindern.
Meistens wurden zu den Turnfahrten Reiseberichte geschrieben, mal ausführlicher mal weniger. Ein ausführliches Beispiel ist der humorvolle Bericht von Hansruedi Kunz zur 3-tägigen Turnfahrt ins Südtirol.
Eine kurze Zusammenfassung von Turnfahrten der vergangenen 35 Jahre:
Turnfeste
Das Turnen im Männerturnverein entsprach in den frühen Jahren des Vereins weitgehend dem Turnen der Aktivsektionen. Sein allererstes Turnfest besuchte der MTV am 18.8.1907 in Urnäsch. 12 Mitgliedern nahmen am Wettkampf im National- und Kunstturnen teil.
1937 fuhren die Turner mit einem Cadillac nach Appenzell zu Spieltag.
Faustball
1930 beschaffte sich der MTV einen Faustball, denn allmählich hatte dieses Mannschaftsspiel auch in unserem Kanton Fuss gefasst.
Praktisch vom ersten Tag an gab es für dieses Spiel jedoch Befürworter und Gegner. Die Faustballspieler waren hell begeistert, die Turner hingegen sahen die Gefahr einer Zersplitterung im Verein. Diese ernsthaften Differenzen dauerten über viele Jahre hinweg an. Man ging gar soweit, dass der Leiter der Faustballer einen Antrag entgegennehmen musste, dass schwatzen und reklamieren beim Spiel mit Strafpunkten geahndet werden müsse.
1936 erscheint das Wort "Faustball Kampftruppe".
Heute sind die Faustballer fester und akzeptierer Teil des MTV.
Sie nehmen regelmässig kleineren regionalen, aber auch an schweizweiten Turnieren und Turnfesten teil.
Die letzten grösseren Anlässe:
Appenzeller Kantonalturnfest 2026 Herisau
Eidgenössisches Turnfest 2025 Lausanne
Kantonales Turnfest 2023 Lupfig-Scherz
usw.
Daneben organisiert die Faustballriege mit der jährlich durchgeführten "Faustballnacht" ein eigenes Turnier in der Zentralschulhaus-Turnhalle. Das bereits 26 Mal stattfindende Hallenturnier bringt 14 Mannschaften aus verschiedenen Vereinen und Gruppen zusammen, welche jeweis in 2 Kategorien um Punkte und Bälle klämpfen.
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Kant. Spieltag 1982 Herisau
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Faustballriege 2007
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Faustballriege 2014
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Faustballriege 2015
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Faustballriege 2026
Spezial-Anlässe
Damit der Turnbetrieb nicht zu einseitig wurde, entschloss man sich 1935, ein monatlicher Kegelabend ins Jahresprogramm aufzunehmen. Dies war der Start für dieverse "Events", welche der MTV noch heute mit gfrosser Vielfalt durchführt.
Velotouren
Jährliche Velotouren, organisiert von Robert Bühler, führten den MTV Speicher in verschieden Ecken der Ostschweiz.
Hier ein paar Beispiele:
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Besentöff Hampi Honegger
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2011
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2020
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2021
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2023
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2025
Hauri-Turnen
MTV quo vadis
Speicher Dialekt
Das Appenzellerland besticht durch seine abwechslungsreiche Hügellandschaft. So wie die Landschaft, ist auch der Appenzeller Dialekt, der zum hochalemannischen Schweizerdeutsch gehört, vielfältig geprägt und zeugt von grossem Traditionsbewusstsein.
Appenzeller Dialekt
Der Appenzeller Dialekt bildet sozusagen den Kern einer nordostschweizer Sonderlandschaft zwischen Bodensee-Thurgau-Fürstenland-Rheintal und den südlichen Teilen des Kanton St. Gallen.
Er ist trotz gemeinsamer Kennmerkmale keine geschlossene Einheit, sondern gliedert sich in verschiedene regionale und dörfliche Mundarten, deren Unterschiede nach Lauten, Formen und einzelnen Wörtern beachtlich sein können.
In der deutschsprachigen Schweiz sprechen nur rund 1.5% aller Deutschsprachigen den Appenzeller Dialekt. Trotzdem ist unser Dialekt hoch angesehen.
Der Thurgauer Theologe und Pädagoge Johann Caspar Merikofer schreibt 1838 in seinem Büchlein "Die Schweizerische Mundart im Verhältnis zur hochdeutschen Schriftsprache":"Wen spricht nicht der hüpfende, heitere, leben{s]volle Klang des Appenzellers an?"
Kleine Auswahl einiger typischer Appenzeller Wörter:
| Appenzeller Wort | Deutsch |
|---|---|
| näbe | irgendwann |
| pätsch | geradezu |
| het bschosse | es hat rentiert |
| uf ond bar | ganz, total |
| chrööpelig | schwer auf dem Magen liegend , fast übel |
| i ha nütz z'essid | ich habe nichts zu essen |
| i de ääne Chochi chochids Chottle | in der einen Küche kochen sie Kutteln |
| Entebeier | Himbeere |
| Hädämpf | Hitzeddunst |
| Glöör | verwässerter oder geringer Most |
| Ke Lei ond ke Gattig | unansehlich, unordentlich |
| s Stömpli ghöört am Lömpli | der Rest ist nicht viel wert |
| selber esse macht faast | nur nicht teilen uôder hergeben |
| Fäälträger | Hausierer |
| Läubli | Abtritt |
| schmöllele | Schmunzeln, lächeln |
| Schottebuuch | verächtlich für Molkentrinker |
| Schwäderlig | Schwächling |
| gnoot | oft, häufig |
| jo hetocht | ganz bestimmt nicht |
| Fazenettli | Taschentuch |
Kleine Auswahl einiger typischer Appenzeller Sprüche:
| Appenzeller Sprüche | Deutsch |
|---|---|
| Wennt hüròòtsch, bisch nòmme èsam, bisch aber ò nòmme elèè | Wenn du heiratest, bist du nicht mehr einsam, aber auch nicht mehr für dich. |
| De Tod wöösch em nüd, aber de Lichgang gsäächt i gèèn | Den Tod wünsch ich ihm nicht, aber ein Begräbnis |
| het bschosse | es hat rentiertò |
| uf ond bar | ganz, total |
| chrööpelig | schwer auf dem Magen liegend , fast übel |
| i ha nütz z'essid | ich habe nichts zu essen |
| i de ääne Chochi chochids Chottle | in der einen Küche kochen sie Kutteln |
| Entebeier | Himbeere |
| Hädämpf | Hitzeddunst |
| Glöör | verwässerter oder geringer Most |
| Ke Lei ond ke Gattig | unansehlich, unordentlich |
| s Stömpli ghöört am Lömpli | der Rest ist nicht viel wert |
| selber esse macht faast | nur nicht teilen uôder hergeben |
| Fäälträger | Hausierer |
| Läubli | Abtritt |
| schmöllele | Schmunzeln, lächeln |
| Schottebuuch | verächtlich für Molkentrinker |
| Schwäderlig | Schwächling |
| gnoot | oft, häufig |
| jo hetocht | ganz bestimmt nicht |
| Fazenettli | Taschentuch |
Veränderung der Dialekte
Fakt ist, dass sich unsere Sprache laufend verändert.
Dies ist unter anderem der Mobilität der Menschen, dem Rückgang der Arbeitsplätze in den Dörfern, aber auch der dörflichen Entwicklung mit Zuzügern anderer Schweizer Dialekte zuzuschreiben.
Auch wenn Angleichungsprozesse im Gange sind, bedeutet dies nicht automatisch, dass kleinregionale Besonderheiten komplett verschwinden:
Sie sind Teil der Identität, denn sie machen den Appenzeller zum Appenzeller, resp. den Spiicherer zum Spiicherer.
Heute findet sich die regionale Mundart hauptsächlich im bäuerlichen Umfeld, eventuell noch in traditionellen Handwerksbetrieben.
Zuweilen wurde dem Schweizerdeutschen, sowie dem Appenzeller Dialekt, der Untergang prognostiziert. So schnell wird sich jedoch nichts ändern, denn der Dialekt hat viel mit eigenem Selbstverständnis zu tun.
Die mittelländische Sprechart
Während zwischen den Gemeinden Speicher und Trogen nur sehr geringfügige Unterschiede festzustellen sind, können in den drei südlich des Gäbris liegenden Dörfern Teufen, Bühler und Gais feststellbare Abweichungen von der Sprechart der übrigen zwei mittelländischen Gemeinden vorkommen.
Beispiele:
| Speicher / Trogen | Gais / Bühler /Teufen | Deutsch |
|---|---|---|
| En Becher héll | En Becher bèll | Ein Becher Bier |
| E leijis Höckli (g fällt weg) | E leijigs Höckli | ein praktisches Häuschen |
| zmetzt ine | zmitzt inne | mittendrin |
| äägeli (g fällt weg) | äägelig | eigen |
| met | mit | mit |
| Sonti (g fällt weg) | Sonntig | Sonntag |
| Mèètli | Määtli | Mädchen |
Ein Übergang in die Kurzenbergische (Vorderländische) Sprechart ist bereits in der Speicherschwendi feststellbar.