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	<title>WikiSpeicher - Benutzerbeiträge [de-ch]</title>
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	<updated>2026-05-02T05:21:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Kontaktlinsen_aus_Speicher&amp;diff=18600</id>
		<title>Kontaktlinsen aus Speicher</title>
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		<updated>2026-04-17T10:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Die Appenzeller  Kontaktlinsen AG ===&lt;br /&gt;
Bereits um 1508 experimentierte Leonardo da Vinci mit kleinen Glasscheiben, um deren Wirkung auf das Auge zu erforschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Neugier haben sich auch M’hamed Bouhlal und Bernd Brückner verpflichtet. Was sie seit 2010 erforschen, fliesst direkt in die Entwicklung neuer Kontaktlinsen ein.&lt;br /&gt;
Dabei entstehen laufend neue, innovative Produkte &amp;quot;made in speicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Momo ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde M’hamed Bouhlal 1973 als Sohn einer Berberfamilie im Rif Gebirge bei Aknoul in Marokko. M&#039;hamed kennt man in Speicher unter dem Namen &amp;quot;Momo&amp;quot;. Seine Eltern waren Bauern und bauten auf rund 1000m Höhe Mandeln und Oliven an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Momo 6 – jährig war, siedelte seine Familie nach Korsika über. Hier musste er in der Schule Französisch lernen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da seine Muttersprache die Berbersprache ist, schickten ihn seine Eltern später in eine Ausländerschule nach Marokko, um Arabisch zu lernen. Zurück in Korsika machte er eine Lehre als Bootsmechaniker, anschliessend noch eine Zusatzlehre als Automechaniker. Momo hat zwei Brüder, die weiterhin auf Korsika wohnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover|left&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Momo1.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Momo um 1978&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Momo2.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Momo mit Mutter&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:M&#039;hamed Bouhlal.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Momo im Jahr 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinen Sommerferien arbeitete der 16-jährige Momo im Laden des Campingplatzes von Algajola, wo er seine zukünftige Frau Iris Lutz aus Speicher kennenlernte, welche mit ihren Eltern dort Ferien machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit 24 Jahren kam er nach Speicher und fand Arbeit in einer Firma für Medizinalartikel in St. Gallen, die Infusionsbeutel herstellte. Über weitere Arbeitgeber fand er eine Stelle bei einem Kontaktlinsenhersteller in St. Gallen. Nach der Heirat und der vorgegebenen Wartezeit erwarb er das Schweizer Bürgerrecht von Wolfhalden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Startup Kontaktlinsen-Produktion === &lt;br /&gt;
Da die bisherigen Arbeitgeber seinen Ansprüchen nicht entsprechen konnten, entschloss er sich zusammen mit Bernd Brückner zur Gründung eines Startups für eine eigene Kontaktlinsenproduktion.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name des Startups von 2010 mit der Bezeichnung &amp;quot;Lens4me&amp;quot; wurde 2012 in &#039;&#039;&#039;Appenzeller Kontaktlinsen AG&#039;&#039;&#039; geändert, was die Verankerung in der Region betonen soll. In Speicher befindet sich der Hauptsitz. Weitere Büros finden sich in Deutschland, Österreich und Frankreich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appenzeller Kontaktlinsen stellen sich vor: ===&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=qMq3SbdBnoo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;Kontaktlinse - ein Medizinprodukt&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
In Speicher entwickelt und forscht ein Spezialistenteam der Appenzeller Kontaktlinsen AG an neuen Produkten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Produktpalette umfasst den Bereich der hydrophilen und formstabilen Kontaktlinsen und deckt damit den gesamten Einkaufsbereich von Augenärzten und Augenoptikern ab. Die Haltbarkeit der Kontaktlinsen hängt von der Art der Linse ab und kann bis zu einem Jahr betragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachfolgend die in Speicher produzierten Kontaktlinsentypen für unterschiedliche Anwendungen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weiche Halbjahres- und Jahreskontaktlinsen für die Nutzung digitaler Medien wie Smartphone, Computerbildschirm, Tablets und E-Reader.&lt;br /&gt;
* Formstabile Kontaktlinsen, welche bei starker Hornhautverkrümmung und einem grossen Pupillendurchmesser genutzt wird.&lt;br /&gt;
* Sklerallinsen, die sich quasi auf dem Auge festsaugen, damit kein Staub unter die Linse gelangen kann.&lt;br /&gt;
* i-shap-Linse wird genau auf das Auge angepasst, wenn z.B. Vernarbungen der Hornhaut vorliegen.&lt;br /&gt;
* Ortho-K-Linse hilft im Schlaf die Krümmung der Hornhaut bei Kurzsichtigkeit &amp;quot;umzuformen&amp;quot;, um das Auge so zur vollen Sehkraft zu bringen. &lt;br /&gt;
* Keratokonus Linse ist einfach anzupassen und bietet höchsten Tragkomfort. &lt;br /&gt;
* proASSIST hilft, bei Myopie das Längenwachstum des Auges einzudämmen. Diese Linse wird als weiche und formstabile Kontaktlinse produziert. &lt;br /&gt;
* i-MATRIX Multi ist eine ausgezeichnete Linse. Die Linse, die unter der Bezeichnung Binova i-Flex SC Progressive für die französische Firma Novacel hergestellt wird, wurde 2017 mit dem Silmo d’Or ausgezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Linsen einfacher auf dem Auge einzusetzen, entwickelte Appenzeller Kontaktlinsen AG eine spezielle Einsetzhilfe für Sklerallinsen, welche ohne Batterie auskommt und ein Leben lang hält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktepalette der Appenzeller Kontaktlinsen AG wird ständig erweitert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit ihre Produkte auch international vermarktet werden können, ist ein entsprechendes Netzwerk notwendig. Den Erfolg garantiert auch eine internationale Zertifizierung der Firma.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die stetige Erweiterung neuer Kontaktlinsen-Linien erforderte auch eine Expansion der Produktion, so dass heute rund 30 Mitarbeitende beschäftigt sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute ist &#039;&#039;&#039;[https://www.appenzeller-kontaktlinsen.ch/de/home Appenzeller Kontaktlinsen AG]&#039;&#039;&#039; wegen ihrer hohen Perfektion einer der führenden Schweizer Hersteller für Kontaktlinsen. Pro Jahr werden hier rund 100&#039;000 Linsen hergestellt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;Herstellungsprozess&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
Eine Kontaktlinse ist ein Einzelprodukt und kann nicht serienmässig produziert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für deren Herstellung nutzt Appenzeller Kontaktlinsen AG neuste Fertigungstechnologie mit Maschinen, deren Einstellungen im Nanobereich liegen und damit höchste Präzision beim Schneideverfahren der Kontaktlinsen garantieren. Diese teuren, hochpräzisen Spezialmaschinen werden in Kalifornien hergestellt. Mit ihnen können für praktisch alle Sehfehler unsichtbare Sehhilfen produziert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Produktion und Qualitätskontrolle sind &#039;&#039;&#039;«swiss made»&#039;&#039;&#039;, d.h. sämtliche Verarbeitungsschritte finden in Speicher statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bestellung für eine Kontaktlinse wird festgelegt, welches Grundmaterial dafür verwendet werden muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rohling für die Kontaktlinse ist ein biokompatibler Polymer-Kunststoff und stammt ausschliesslich aus England oder den USA. Dieser vorproduzierte Zapfen wird mit speziellem Wachs auf Halterungen geklebt und anschliessend in ein Drehmaschinenfutter eingespannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover|left&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 1.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Vorbereitung für Dreharbeit&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 2.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 3.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Dreharbeit&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 4.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Kontrolle&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 5.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:AKL Produktion 6.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Qualitätskontrolle&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dreharbeit erfolgt nach dem vorgegebenen Rezept eines Arztes oder Fachspezialisten. Das dafür verwendete Diamantenmesser bildet die Linse nach diesem Rezept im Nanobereich nach. Dabei können auch Kontaktlinsen für Augen hergestellt werden, die wegen Verletzungen Vernarbungen aufweisen und daher spezielle Formen brauchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Produktion ist immer auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Kunden ausgerichtet, denn kein Kunde ist wie ein anderer und kein Auge ist wie ein anderes. Jede einzeln produzierte Linse erhält per Lasergravur eine Produktionsnummer, welche für eine spätere Nachbestellung dem Kunden seine persönliche Linse garantiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschluss des Produktionsprozesses werden die Linsen poliert, geprüft und ausgemessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschliessend werden sie verpackt und gehen in den Versand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
All diese Tätigkeiten erfordern höchste Reinheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;Kontaktliseninstitut&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
Die Appenzeller Kontaktlinsen AG betreibt in Speicher ein Kontaktlinseninstitut, wo Augen durch Spezialgeräte mit bis zu 500&#039;000 Messpunkten ausgemessen werden können. Hier arbeiten spezialisierte Orthoptisten, um so die optimale Linse im Nanobereich für den Kunden und damit die höchste Qualität herzustellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die weltweite persönliche Beratung ist ein weiteres Merkmal zur Kundennähe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Credo der Appenzeller Kontaktlinsen AG lautet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Passt&amp;quot; - Das ist unser Versprechen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.appenzeller-kontaktlinsen.ch/de/home Appenzeller Kontaktlinsen AG]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Videoschnitt: Paul Hollenstein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Text: Paul Hollenstein, 2026&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Stieger_Max_-_Unternehmer_und_M%C3%A4zen&amp;diff=18543</id>
		<title>Stieger Max - Unternehmer und Mäzen</title>
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		<updated>2026-04-13T08:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:DSC_0005.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Elisabeth und Max Stieger&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Max Stieger&#039;&#039;&#039; wuchs in einfachen Verhältnissen im Rorschacherberg auf. Nach einer Banklehre sah er seine berufliche Zukunft im Bereich des Handels. Weil er für die Kunststoff- und die Elektronik-Industrie eine blendende Zukunft voraussah, gründete er 1961 mit zwei Partnern eine Firma für Handel und Produktion von technisch vielversprechenden Produkten: die Regloplas AG. Diese etablierte sich schnell als führende Anbieterin von intelligenten Temperiergeräten für optimale, wirtschaftliche Prozesse in verschiedenen Anwendungstechnologien. Der geschäftliche Erfolg von Max Stieger beruhte nicht nur auf seiner Tatkraft, sondern auch auf seinem grossen Vertrauen in seine Mitarbeitenden und Partner.  Auch wenn die Firma und das gesellschaftliche Engagement viel Zeit in Anspruch nahmen, blieb Max immer ein Familienmensch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau Elisabeth Stieger führte den Haushalt, hielt damit ihrem Mann den Rücken frei für sein Wirken im prosperierenden Betrieb und engagierte sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen von Gemeinde und Pfarrei. Das Ehepaar Stieger wohnte mit ihren drei Kindern viele Jahre am Kirchrain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als aktive katholische Christen engagierten sich Elisabeth und Max Stieger in der Pfarrei Speicher-Trogen-Wald ideell und eben auch materiell.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der «[[Stiftung Leben im Alter]]» setzten sie ein weiteres Zeichen ihres sozialen Engagements in unserer Gemeinde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Stieger starb im Januar 2026 im 95. Lebensjahr. Seine Frau Elisabeth wurde nach schwerer Krankheit im August 2022 im Alter von 80 Jahren zu Grabe getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rückschau auf das Leben von Max Stieger durch seinen Freund [[Auer Eugen|Eugen Auer]], wird deutlich, dass hinter einem erfolgreichen Unternehmer eine starke Frau gestanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=8ZdbRTH1STU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Breitenmoser, Präsident des Kirchenwaltungsrates erinnert sich gerne an das vielseitige Engagement von Elisabeth und Max Stieger in der Katholischen Kirche Speicher-Trogen-Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=1mapNH7DN4k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text, Fotos, Videoaufnahmen:&#039;&#039; Heinz Naef, April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Stieger_Max_-_Unternehmer_und_M%C3%A4zen&amp;diff=18542</id>
		<title>Stieger Max - Unternehmer und Mäzen</title>
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		<updated>2026-04-13T08:15:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:DSC_0005.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Elisabeth und Max Stieger&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Max Stieger&#039;&#039;&#039; wuchs in einfachen Verhältnissen im Rorschacherberg auf. Nach einer Banklehre sah er seine berufliche Zukunft im Bereich des Handels. Weil er für die Kunststoff- und die Elektronik-Industrie eine blendende Zukunft voraussah, gründete er 1961 mit zwei Partnern eine Firma für Handel und Produktion von technisch vielversprechenden Produkten: die Regloplas AG. Diese etablierte sich schnell als führende Anbieterin von intelligenten Temperiergeräten für optimale, wirtschaftliche Prozesse in verschiedenen Anwendungstechnologien. Der geschäftliche Erfolg von Max Stieger beruhte nicht nur auf seiner Tatkraft, sondern auch auf seinem grossen Vertrauen in seine Mitarbeitenden und Partner.  Auch wenn die Firma und das gesellschaftliche Engagement viel Zeit in Anspruch nahmen, blieb Max immer ein Familienmensch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau Elisabeth Stieger führte den Haushalt, hielt damit ihrem Mann den Rücken frei für sein Wirken im prosperierenden Betrieb und engagierte sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen von Gemeinde und Pfarrei. Das Ehepaar Stieger wohnte mit ihren drei Kindern viele Jahre am Kirchrain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als aktive katholische Christen engagierten sich Elisabeth und Max Stieger in der Pfarrei Speicher-Trogen-Wald ideell und eben auch materiell.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der Stiftung «[[Stiftung Leben im Alter|Altersresidenz Hof Speicher]]» setzten sie ein weiteres Zeichen ihres sozialen Engagements in unserer Gemeinde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Stieger starb im Januar 2026 im 95. Lebensjahr. Seine Frau Elisabeth wurde nach schwerer Krankheit im August 2022 im Alter von 80 Jahren zu Grabe getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rückschau auf das Leben von Max Stieger durch seinen Freund [[Auer Eugen|Eugen Auer]], wird deutlich, dass hinter einem erfolgreichen Unternehmer eine starke Frau gestanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=8ZdbRTH1STU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Breitenmoser, Präsident des Kirchenwaltungsrates erinnert sich gerne an das vielseitige Engagement von Elisabeth und Max Stieger in der Katholischen Kirche Speicher-Trogen-Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text, Fotos, Videoaufnahmen:&#039;&#039; Heinz Naef, April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Stieger_Max_-_Unternehmer_und_M%C3%A4zen&amp;diff=18541</id>
		<title>Stieger Max - Unternehmer und Mäzen</title>
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		<updated>2026-04-13T08:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:DSC_0005.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Elisabeth und Max Stieger&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Max Stieger&#039;&#039;&#039; wuchs in einfachen Verhältnissen im Rorschacherberg auf. Nach einer Banklehre sah er seine berufliche Zukunft im Bereich des Handels. Weil er für die Kunststoff- und die Elektronik-Industrie eine blendende Zukunft voraussah, gründete er 1961 mit zwei Partnern eine Firma für Handel und Produktion von technisch vielversprechenden Produkten: die Regloplas AG. Diese etablierte sich schnell als führende Anbieterin von intelligenten Temperiergeräten für optimale, wirtschaftliche Prozesse in verschiedenen Anwendungstechnologien. Der geschäftliche Erfolg von Max Stieger beruhte nicht nur auf seiner Tatkraft, sondern auch auf seinem grossen Vertrauen in seine Mitarbeitenden und Partner.  Auch wenn die Firma und das gesellschaftliche Engagement viel Zeit in Anspruch nahmen, blieb Max immer ein Familienmensch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau Elisabeth Stieger führte den Haushalt, hielt damit ihrem Mann den Rücken frei für sein Wirken im prosperierenden Betrieb und engagierte sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen von Gemeinde und Pfarrei. Das Ehepaar Stieger wohnte mit ihren drei Kindern viele Jahre am Kirchrain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als aktive katholische Christen engagierten sich Elisabeth und Max Stieger in der Pfarrei Speicher-Trogen-Wald ideell und eben auch materiell.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der Stiftung «[[Stiftung Leben im Alter|Altersresidenz Hof Speicher]]» setzten sie ein weiteres Zeichen ihres sozialen Engagements in unserer Gemeinde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Stieger starb im Januar 2026 im 95. Lebensjahr. Seine Frau Elisabeth wurde nach schwerer Krankheit im August 2022 im Alter von 80 Jahren zu Grabe getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rückschau auf das Leben von Max Stieger durch seinen Freund Eugen Auer, wird deutlich, dass hinter einem erfolgreichen Unternehmer eine starke Frau gestanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=8ZdbRTH1STU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Breitenmoser, Präsident des Kirchenwaltungsrates erinnert sich gerne an das vielseitige Engagement von Elisabeth und Max Stieger in der Katholischen Kirche Speicher-Trogen-Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text, Fotos, Videoaufnahmen:&#039;&#039; Heinz Naef, April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Ruppen_-_historischer_%C3%9Cbergang&amp;diff=18532</id>
		<title>Ruppen - historischer Übergang</title>
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		<updated>2026-04-01T06:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Für richtiges Fuhrwerk war bis weit in&#039;s 18. Jahrhundert hinein nicht eine einzige in&#039;s Appenzellerland führende Strasse fahrbar. Im Winter wurde wohl der Schlitten gebraucht, aber mehr neben, als in den Strassen. Das einzige Fuhrwerk, das man etwa notdürftig anwendete, war der kleine zweirädrige Karren mit zwei hinten auf der Strasse nachschleppenden „Lanten&amp;quot;, der Gabel, auf die man eine kleine Last legen konnte. Die hauptsächlichsten alten Strassenzüge führten naturgemäss dem Verkehrsbedürfnis entsprechend, von St. Gallen und den übrigen umliegenden Kirch- und Handelsorten her in&#039;s Land hinein. Der wichtigste unter ihnen war der zugleich dem weitern Durchgangsverkehr dienende Zug: St. Gallen, Speicher, Trogen, Ruppen, Altstätten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1212 sah diese Strasse einen stattlichen Zug. Der deutsche [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(HRR) Kaiser Friedrich II.] kam mit grossem Gefolge von Sizilien her durch&#039;s Tirol und Chur. Abt Ulrich VI. von St. Gallen holte ihn mit so vielem Kriegsvolke, als er auftreiben konnte, in Altstätten ab und geleitete ihn feierlich über den „Ruggbein&amp;quot; und Trogen nach St. Gallen und nach ein paar Rasttagen weiter nach Konstanz. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptweg historisch.jpg|mini|Historische Hauptroute durch Speicher]]Der Weg führte von St. Gallen durch&#039;s Steingrübli, über&#039;s Jüch und den Kapf, durch&#039;s Loch nach Vögelinsegg, von da über die Höhe durch Hochrüti gegen den Brand, hinter dem Ack (im Hinterdorf Speicher) durch Herbrig und Schupfen, dann nach Rütenen, über den Bach nach Blatten, Bendlehn, nach dem Sägli, am Hochgericht vorbei über Thrüen, hinter dem Ast zur Landmarch nach Altstätten hinunter. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Merkwürdigerweise war von alten Zeiten her die Stadt St. Gallen zum Unterhalt dieser Strasse bis zum Ruppen verpflichtet, während Altstätten das Stück auf seinem Gebiet zu besorgen hatte. Die Appenzeller waren aber mit den Leistungen der Stadt nicht zufrieden und übernahmen im Jahr 1609 auf ihrem Boden diese Pflicht selbst, [[Ruppen 1831|ohne sie aber während langer Zeit besser zu erfüllen.]] Wirkliche Verbesserungen wurden erst von 1723 an vorgenommen, zuerst unterhalb Vögelinsegg. 1777 wurde die gewölbte Brücke über den Bruggbach gebaut, nach und nach die Hohlstrassen in Speicher aufgefüllt und die Strasse stellenweise weiter aufwärts verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Appenzeller Kalender 193 (1914): Salomon Schlatter, St. Gallen: Von alten Wegen und Stegen im Appenzellerland)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 wurde die [[Suezkanal und Speicher?|Ruppenstrasse]] gebaut, ihre Bedeutung schwand aber mit dem Bau der Eisenbahn, welche das Rheintal mit St. Gallen verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen Februar 2017&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18453</id>
		<title>Speicher im Fokus</title>
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		<updated>2026-03-18T15:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Spannende Zeitreisen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spaziergänge, der viel Wissenswertes mit sich bringen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 1.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 3.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
15 sogenannte „Stelen“ nehmen mit ihrer Zielvorrichtung Häuser mit besonderer Geschichte in den Fokus. Sie bilden das Projekt „Speicher im Fokus“. An jeder Stele wird auf ein anderes Gebäude fokussiert, ein kurzer Text vermittelt Informationen zur Geschichte des Gebäudes, an der Innenseite zeigt ein Bild einen Fokus aus früherer Zeit – eine spannende und interessante zeitgeschichtliche Sicht!&lt;br /&gt;
Anna Pfeiffer hat die Stelen entworfen, in der Schlosserei von Marcel Müller sind sie entstanden – er ist auch verantwortlich für die „Treffsicherheit“, die Texte stammen von Peter Abegglen. &lt;br /&gt;
Die Standorte der Stelen lassen sich etappenweise erwandern, sei es auf den unten angegebenen Rundwegen, sei es auf selbst gewählten Etappen. In ihrer Gesamtheit führen sie einmal quer durchs Dorf. Auf dem kleinen Rundweg passieren Sie auch den 200 Meter langen [[Eugsterweg]], welcher Leben und Wirken der Brüder [[Eugster Arthur|Arthur]] und [[Eugster Howard|Howard]] Eugster würdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten 10 Stelen wurden 2009, zum 700-Jahr Jubiläum von Speicher, aufgestellt. 2017 wurden sie aktualisiert und mit QR-Codes versehen, die auf Wikiseiten verweisen und 2026 konnten dank der Unterstützung durch die [https://www.raiffeisen.ch/heiden/de/ueber-uns/ihre-bank-vor-ort.html?cid=rb:rch-45c:google:mc-sea-mybusiness:speicher Raiffeisenbank Heiden/Speicher] weitere 5 Stelen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte der Stelen ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Google Maps&lt;br /&gt;
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|marker.D.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
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|marker.E.title=Stele Nr. 10 Höhenweg -&amp;gt; Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
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|marker.F.title=Stele Nr. 8 Bundesratslinde -&amp;gt; ehemaliges Gasthaus Birt&lt;br /&gt;
|marker.F.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Birt&amp;quot;&amp;gt;Birt&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|marker.N.title=Stele Nr. 12 Schlachtdenkmal -&amp;gt; Toblerdenkmal - Anekdoten zur Entstehung//Steinbruch Vögelinsegg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rundwege mit Stelen &amp;quot;Speicher im Fokus&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wikispeicher schlägt zwei Rundwege vor: der kleine, knapp einstündige Rundweg umfasst den engeren Dorfbereich und ist leicht begehbar, der grosse, rund zweistündige Rundweg folgt auf weiten Strecken - teilweise auf Feldwegen - dem ausgeschilderten &amp;quot;Weg um Speicher&amp;quot; und bietet zusätzlich prachtvolle Ausblicke in den Alpstein, die Vorarlberger Alpen und auf den Bodensee.[[Datei:Rundweg Dorf Stelen 1-8.jpg| 400px|thumb|left| Stelenrundweg klein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rundweg gross entlang des Weg um Speicher.jpg| 400px|thumb|right| Stelenrundweg gross]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häusergeschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18430</id>
		<title>Speicher im Fokus</title>
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		<updated>2026-03-10T07:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Standorte der Stelen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Spannende Zeitreisen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spaziergänge, der viel Wissenswertes mit sich bringen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 1.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 3.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
15 sogenannte „Stelen“ nehmen mit ihrer Zielvorrichtung Häuser mit besonderer Geschichte in den Fokus. Sie bilden das Projekt „Speicher im Fokus“. An jeder Stele wird auf ein anderes Gebäude fokussiert, ein kurzer Text vermittelt Informationen zur Geschichte des Gebäudes, an der Innenseite zeigt ein Bild einen Fokus aus früherer Zeit – eine spannende und interessante zeitgeschichtliche Sicht!&lt;br /&gt;
Anna Pfeiffer hat die Stelen entworfen, in der Schlosserei von Marcel Müller sind sie entstanden – er ist auch verantwortlich für die „Treffsicherheit“, die Texte stammen von Peter Abegglen. &lt;br /&gt;
Die Standorte der Stelen lassen sich etappenweise erwandern, sei es auf den unten angegebenen Rundwegen, sei es auf selbst gewählten Etappen. In ihrer Gesamtheit führen sie einmal quer durchs Dorf. Auf dem kleinen Rundweg passieren Sie auch den 200 Meter langen [[Eugsterweg]], welcher Leben und Wirken der Brüder [[Eugster Arthur|Arthur]] und [[Eugster Howard|Howard]] Eugster würdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas mehr als 4 Kilometern Länge ist der Weg für jung und alt gut begehbar. Der Weg führt auch nicht über Wiesen oder Feldwege, somit benötigen Sie kein besonderes Schuhwerk. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten 10 Stelen wurden 2009, zum 700-Jahr Jubiläum von Speicher, aufgestellt. 2017 wurden sie aktualisiert und mit QR-Codes versehen, die auf Wikiseiten verweisen und 2026 konnten dank der Unterstützung durch die Raiffeisenbank Heiden/Speicher weitere 5 Stelen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte der Stelen ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Google Maps&lt;br /&gt;
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|marker.O.title=Stele Nr. 5 Schönenbühl -&amp;gt; Fernwärmenetz&lt;br /&gt;
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|marker.O.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
|marker.P.lat=47.414629&lt;br /&gt;
|marker.P.lng=9.447406&lt;br /&gt;
|marker.P.title=Stele Nr. 4 Schrebergarten -&amp;gt; Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&lt;br /&gt;
|marker.P.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&amp;quot;&amp;gt;Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.P.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rundwege mit Stelen &amp;quot;Speicher im Fokus&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wikispeicher schlägt zwei Rundwege vor: der kleine, knapp einstündige Rundweg umfasst den engeren Dorfbereich und ist leicht begehbar, der grosse, rund zweistündige Rundweg folgt auf weiten Strecken - teilweise auf Feldwegen - dem ausgeschilderten &amp;quot;Weg um Speicher&amp;quot; und bietet zusätzlich prachtvolle Ausblicke in den Alpstein, die Vorarlberger Alpen und auf den Bodensee.[[Datei:Rundweg Dorf Stelen 1-8.jpg| 400px|thumb|left| Stelenrundweg klein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rundweg gross entlang des Weg um Speicher.jpg| 400px|thumb|right| Stelenrundweg gross]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häusergeschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Mausoleum_f%C3%BCr_deutsche_Kriegshelden&amp;diff=18429</id>
		<title>Mausoleum für deutsche Kriegshelden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Mausoleum_f%C3%BCr_deutsche_Kriegshelden&amp;diff=18429"/>
		<updated>2026-03-09T08:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Als Speicher beinahe eine Kriegergedenkstätte bekam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen [[Media:Eggenberger_Hans_Das Denkmal.pdf| Memoiren]] zur Entstehung des Toblerdenkmals erwähnt Hans Eggenberger die fast gleichzeitig voran getriebene Idee zur Errichtung einer Kriegergedenkstätte für deutsche Soldaten, die während des ersten Weltkriegs in der Schweiz interniert wurden, in der Schweiz verstarben und auf verschiedenen Friedhöfen beerdigt wurden. Grund für eine gemeinsame letzte Ruhe- und Gedenkstätte war - neben propagandistischer „Heldenverehrung“ - die in der Schweiz übliche Aufhebung der Gräber nach zwanzig Jahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treibende Kräfte für eine Kriegergedenkstätte ===&lt;br /&gt;
Das ganze Vorhaben stand im Zusammenhang mit einer vom Naziregime angeregten Idee einer Art Heldenverehrung. Überall dort, wo ehemalige deutsche Soldaten begraben waren, wurden sie ungefragt zu Helden erklärt und deshalb sollte ihnen ein Denkmal errichtet werden. Als Institution, die diese Aufgabe übernahm, wurde der «Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge» beauftragt. Das reichsdeutsche Konsulat in Zürich koordinierte die Tätigkeiten schweizweit, Ortsgruppen wurden gegründet und sofort aktiv, so der «Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Schweiz, Ortsgruppe St. Gallen». In der Umgebung von St. Gallen plante und unterstützte das deutsche Konsulat in St. Gallen verschiedene Aktionen der Frontisten. So beispielsweise durch den Konsulatsangestellten Josef August Bucher, der wohl beim Vorhaben der Gedenkstätte in der Ostschweiz eine führende Rolle spielte, wie die [[Media:Polizeiakte_Bucher_J_A.pdf| Polizeiakte]] aus den 1940er-Jahren vermuten lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standortsuche mit Blick ins „Reich“ ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgruppe St. Gallen suchte nach einem prominenten Standort, bevorzugt nach einem Höhenzug, der den Blick weit hinein nach Deutschland ermöglichte, wie es Hans Eggenberger in seinen Memoiren trefflich schreibt: &#039;&#039;„…Nun, für eine solche, weit im Land draussen sichtbare Steinmasse schien den Initianten aus dem Norden das Haupt von Vögelinsegg wie geschaffen. Es liess sich hier vorstellen, wie die verstorbenen Helden ihr Heimatland im Norden grüssen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anhöhe von [[Schlachtdenkmal|Vögelinsegg]] scheint bei den Frontisten eine grosse Symbolkraft gehabt zu haben, fand doch am 5. Juli 1938 ein Programmteil der Gautagung von St. Gallen auf Vögelinsegg statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfrage und Absage in Speicher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauke Adolf.jpg|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Adolf Hauke, Druckereiinhaber in Speicher&amp;lt;/small&amp;gt;]]Die erste Standortidee war neben Teufen vor allem Speicher mit der Vögelinsegg. Buchdrucker Adolf Hauke (er druckte in Speicher für die Frontisten Zeitschriften, Flugblätter etc.), ein Pfarrer aus Konstanz, wohl auch Josef August Bucher aus St. Gallen, erkundigten sich bei Gemeindehauptmann Locher von Speicher, wie sich die Behörden zum Bau eines Kriegerdenkmals stellen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Idee stiess allerdings auf wenig Gegenliebe, wie ein Auszug aus dem Gemeinderatsprotokoll vom September 1936 zeigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Druckereiinhaber Adolf Hauke, deutscher Staatsangehöriger, erscheint in keiner Liste als Nationalsozialist. Dennoch pflegte er eine gewisse Nähe zu den Frontisten, führte er doch in deren Auftrag wiederholt Druckaufträge aus. Für die Anfrage in Speicher dürfte er die Rolle eines &amp;quot;Türöffners&amp;quot; gespielt haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderatsprotokoll vom September 1936 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinderatsprotokoll Speicher, Dez- 1936.png|1200 px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel „Allgemeine Umfrage: deutsche Kriegerdenkstätte“ findet sich dort folgender Eintrag:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hr. Hauptmann Locher relatiert, dass vor einiger Zeit Herr Adolf&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauke, Buchdrucker in Speicher, mit 4 deutschen Herren bei ihm vorge-&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sprochen sei zwecks  beabsichtigter Erstellung einer deutschen Kriegerdenk-&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;stätte auf dem Höhenzug Vögelinsegg. Herr Hptm. Locher nimmt Rücksicht&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;auf die historische Bedeutung&#039;&#039; [Denkmal an die Schlacht bei Vögelinsegg von 1403] &#039;&#039;des in Frage kommenden Bauplatzes; ferner&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;dürfen auch etwelche eventuell nachteilige spätere Folgeerscheinungen in poli-&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tischer Hinsicht nicht ganz ausser acht gelassen werden. In Berücksichtig-&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ung dessen, hat Hr. Hptm. Locher sich dem Gesuche der deutschen Herren&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;negativ verhalten. Diese Auffassung bezw. das Vorgehen des tit. Hauptmann-&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;amtes wird durch den Gemeinderat diskussionslos sanktioniert.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauvorhaben auf Kurzegg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Denkmal Stadtarchiv SG.jpg|mini|left|&amp;lt;small&amp;gt;Baueingabe Grundriss&amp;lt;/small&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
Die Frontisten liessen allerdings nicht locker. Auf Kurzegg erwarb rund vier Monate später ein Schweizer Architekt aus St. Gallen vom Kurzegg-Wirt auf dem Hügelzug westlich des Gasthauses Kurzegg ein Stück Bauland von ursprünglich 900 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; für den Bau einer „einfachen, schlichten Soldatengedenkstätte“ für die in der Ostschweiz verstorbenen und auf verschiedenen Friedhöfen begrabenen deutschen internierten Soldaten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die [[Media:Plan Deutsche Kriegsräberstätte auf Kurzegg 1937.pdf|Baupläne]] (sie befinden sich nebst andern Unterlagen zur Baueingabe in der &amp;quot;Baudokumentation, Stadt St.Gallen&amp;quot;) waren bereits erstellt und sahen ein Mausoleum von über 30m Länge und und 16m Breite mit Ehrenhalle und weithin sichtbarem, 12 m hohem Turm vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Misstrauen in Bevölkerung und Politik ===&lt;br /&gt;
Sowohl in Speicher und vor allem dann in St. Gallen regte sich nach ersten Gerüchten des Vorhabens heftiger Widerstand. Nochmals Hans Eggenberger: &#039;&#039;„Doch die ortsansässige Bevölkerung war nicht einverstanden. Die wildesten Gerüchte erhoben sich. Es hiess, die Errichtung eines Ehrenmals sei nur ein Vorwand, in Wirklichkeit sei geplant, eine deutsche Festung zu bauen. Der Hinweis auf vermehrten Fremdenverkehr und damit vermehrte Einnahmen nützte gar nichts. Die Leute um Vögelinsegg kannten nur Denkmäler bestehend aus einer bescheidenen Figur oder einer Kapelle, nicht jedoch solche monumentalen, massigen Steinbauten, wie sie hier geplant waren, die selbst die tapferen Ritter des Mittelalters in ihren Gräbern vor Neid hätten blass werden lassen. Die ungewohnten Ausmasse des geplanten Denkmals mögen viel dazu beigetragen haben, dass das Festungsgerücht von vielen Leuten für bare Münze genommen wurde, dies umso mehr, weil damals jede deutsche Handlung mit Kriegsrüstung in Zusammenhang gebracht wurde. Es erhob sich ein solcher Sturm gegen dieses Denkmalprojekt, dass deren Urheber von ihrem Plan abliessen (…). …“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für den Standort Kurzegg lösten sich die Pläne in Luft auf, denn nicht nur die Bevölkerung, auch die Politik (Kantons- und Regierungsrat) - unterstützt durch Berichte in den Tageszeitungen „Ostschweiz“, „Volksstimme“ und „Tagblatt“, sowie einer Einschätzung des Eidgenössischen Militärdepartements - lehnten die Pläne vehement ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lerchenberg Kriegsgräberstätte.jpg|mini|rechts]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lerchenberg bei Meersburg statt Vögelinsegg ==&lt;br /&gt;
Der „Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge“ gab sich mit den negativen Entscheiden in St. Gallen und Umgebung nicht zufrieden und beschloss, die Toten in „heimatlicher Erde“ beizusetzen. &lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde bei Meersburg/Hagnau am deutschen Bodenseeufer auf dem Lerchenberg in den Jahren 1937 und 1938 erstellt. Der Bau des mächtigen, 120 mal 70 Meter grossen Monuments nach dem Vorbild einer germanisch- heidnischen Totenburg, wurde zügig begonnen. Im Dezember 1938 wurden die aus Schweizer Gräbern exhumierten Gebeine von 69 Verstorbenen in einer feierlichen und pompösen Zeremonie per Schiff von Konstanz nach Meersburg übersetzt und anschliessend in der noch unvollendeten Gedenkstätte beigesetzt. Der Monumentalbau wurde zunächst aus Geldmangel, nach dem Krieg aus ideologischen Gründen nicht fertig gestellt und erst nach längeren Diskussionen entschloss man sich 1962, die hohe Umfassungsmauer und die beiden Türme abzubrechen und den Platz in eine schlichte Gedenkstätte als Mahnmal für den Frieden umzuwandeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Anlage in ihrer heutigen Gestalt und wurde 1964 eingeweiht. Sie wurde den zwei Millionen Vermissten der beiden Weltkriege sowie all jenen Kriegstoten als Gedenkstätte gewidmet, deren Gräber lange Zeit weltweit unerreichbar waren. Die Geschichte des Lerchenbergs spiegelt den fundamentalen Wandel des Gedenkens an die Kriegstoten der letzten 100 Jahre wieder: von der Heldenverehrung in der Zeit des Nationalsozialismus hin zum mahnenden Gedenken in freiheitlicher Demokratie.&amp;quot; (Aus: Volksbund Kriegsgräberstätten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Entstehung der Gedenkstätte ist auf einer [[Media:Infotafel_Lerchenberg.pdf| Infotafel]] zusammen gefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doch noch ein Denkmal auf Vögelinsegg ==&lt;br /&gt;
Der Verzicht auf das Bauvorhaben einer monumentalen Kriegergedenkstätte auf Vögelinsegg ermöglichte 1938 an gleicher Stelle die Errichtung des [[Toblerdenkmal - Anekdoten zur Entstehung|Gedenksteins für Johann Heinrich Tobler]], dessen Todesjahr sich damals zum 100. Mal jährte.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ironie der Geschichte === &lt;br /&gt;
[[Datei:Lerchenberg_2024.jpeg|mini|links|&amp;lt;small&amp;gt;Blick vom Lerchenberg zum Alpstein&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vögelinsegg Kapf Lerchenberg.jpg|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Bei guter Fernsicht sind alle drei Anhöhen, die im Visier der Nationalsozialisten standen - der Lerchenberg, Vögelinsegg und Kurzegg - in gegenseitiger &#039;&#039;&#039;Sichtweite&#039;&#039;&#039;. Geändert hat sich die &#039;&#039;&#039;Sichtweise&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen, August 2024&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Eggenberger [[Media:Eggenberger_Hans_Das Denkmal.pdf|„Das Denkmal“ (S. 13)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeindearchiv Speicher, GSP A.1, 2/5, Seite 128 (Gemeinderatsprotokoll September 1936)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernst Ziegler, Stadtarchivar St. Gallen in «Die Ostschweiz» vom 24. und 25. Juli 1974 „Auch St.Gallen sollte eine deutsche Kriegsgräberstätte bekommen“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baudokumentation, Stadt St.Gallen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweizerisches Bundesarchiv: Dokument_0000037; Signatur E4320B#1973/87#49*; Aktenzeichen C.2.1009&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtarchiv Meersburg: div. Unterlagen zur Gedenkstätte Lerchenberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://kriegsgraeberstaetten.volksbund.de/friedhof/meersburg-lerchenberg Volksbund Kriegsgräberstätten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Denkmalschmuck_Gartenzwerg&amp;diff=18428</id>
		<title>Denkmalschmuck Gartenzwerg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Denkmalschmuck_Gartenzwerg&amp;diff=18428"/>
		<updated>2026-03-09T08:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Wie ein Gartenzwerg zum Denkmalschmuck wurde ===&lt;br /&gt;
Prof. Arnold Eugster (Chropf Noldi), damals Lehrer der Kantonsschule Trogen, war massgeblich für das [[Toblerdenkmal_-_Anekdoten_zur_Entstehung|Errichten des Denkmals]] für den Sängervater [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] auf Vögelinsegg beteiligt. Ihm wurde auch die Ehre zuteil, die Einweihungsansprache zu halten. Pflichtbewusst hat er vorher mehrere Male lauthals die Ansprache auf Vögelinsegg eingeübt. Dabei war oft von Toblers Mannen die Rede. Später, nach der Einweihung, gab’s an einem Sonntagmorgen beim Denkmal eine Attraktion: Da stand ein übergrosser Gartenzwerg mit einer Angelrute auf dem Stein!! An der Angel war ein Zettel, worauf geschrieben stand: Hier sind die Mannen des Professors!&lt;br /&gt;
Folge: Ein emsiges Suchen nach den „unflätigen“ Tätern, eine Klage wegen Denkmalschändung, Verdächtigungen usw. Die drei Kollegen, E. F., K. G., H. E. konnten sehr lange dicht halten. &lt;br /&gt;
Übrigens: der Gartenzwerg stand vorher und nachher im kleinen Garten am Goldfischteich vor der Malerei Hutterli. Das Gärtchen wurde später ein Opfer des Strassenausbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Nach Erzählungen aus der Jugendzeit von Pfarrerssohn Hans Eggenberger, erinnert von Erich Zellweger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Kriegskinder_auf_Erholungsurlaub&amp;diff=18427</id>
		<title>Kriegskinder auf Erholungsurlaub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Kriegskinder_auf_Erholungsurlaub&amp;diff=18427"/>
		<updated>2026-03-09T08:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nach dem zweiten Weltkrieg sind auf Initiative des Roten Kreuzes viele Kinder aus den Kriegsgebieten zur Erholung und Genesung in die Schweiz eingeladen und bei Gastfamilien untergebracht worden. &lt;br /&gt;
Aus Anlass des Jubiläums „150 Jahre Schweizerisches Rotes Kreuz“ hat das Schweizer Fernsehen zu diesem Thema eine Dok-Sendung ausgestrahlt. Darin erzählt Anton Partl, der als Kind bei Familie Schmid im Bruggmoos 14 mehr als einmal für mehrere Monate zur Erholung weilte, von seinen Erlebnissen. Elsbeth Honegger, geborene Schmid, war in jener Zeit das jüngste von 3 Kindern der Familie Schmid und glücklich über die neuen „Gspänli“.&lt;br /&gt;
Anton Partl war oft Kindsmagd von Heinzli, Heinz Schmid ( 1-jähig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschnitt (6 min) aus der Dok-Sendung des Schweizer Fernsehens vom 26. Mai 2016:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=kMCrd1iQX6Y}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze DOK-Sendung (ca. 53 Min.) vom 26. Mai 2016: [http://w2ww.srf.ch/play/tv/dok/video/auf-der-suche-nach-menschlichkeit?id=230ad66e-3d2a-45d2-a1a6-7cb91084358c#t=12.6379 hier klicken].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=King_Kriemhilde_-_Lebensgeschichte&amp;diff=18426</id>
		<title>King Kriemhilde - Lebensgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=King_Kriemhilde_-_Lebensgeschichte&amp;diff=18426"/>
		<updated>2026-03-09T08:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Portrait 4.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Kriemhilde King ist eine jener Frauen, die als Folge von [[Luftkampf über Speicher|Kriegsereignissen]] Zuflucht im Appenzellerland und schliesslich in Speicher fanden. Sie kam nach dem Ende 2. Weltkriegs nach Speicher.&lt;br /&gt;
Kriemhilde King wurde 1930 in Bregenz geboren und ist in Lochau aufgewachsen. Ihr Vater war Sattler und Tapezierer in einer chemischen Fabrik. Zudem war er Kommandant in der „freiwilligen Heimatwehr“. Seine nazikritische Haltung war im Dorf bekannt, die Erschiessung seines Bruders 1934 hätte eigentlich ihrem Vater gegolten. 1936 wurde aus politischen Gründen das Wohnhaus angezündet, gesehen und gehört hatte aber niemand etwas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Lebensgeschichte hat sie aufgeschrieben und erzählt sie im unten stehenden Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Kriegsgeschehen geprägt ===&lt;br /&gt;
Die ersten Volksschuljahre waren turbulent, einen geregelten Schulunterricht gab es nicht, Grund war die so genannte Heimholung Österreichs 1938 ins Deutsche Reich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch am 1. September 1939 wurde Kriemhilde Kings Vater als einer der ersten für den Krieg eingezogen, er fiel 1943 in Russland. Dennoch erinnert sie sich an eindrückliche, auch zum Schmunzeln anregende [[King Kriemhilde - Jugenderlebnisse|Erlebnisse aus ihrer Jugendzeit.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren Volksschule und vier Jahren Hauptschule besuchte sie die Handelsschule in Bregenz, die sie aber nicht beenden konnte, weil der Krieg zu Ende war. Am 1. Oktober 1945 begann sie eine dreijährige Lehre als Damenschneiderin. Im Herbst 1950 erhielt sie auf ein Inserat in den „Vorarlberger Nachrichten“ eine Stelle als Ledernäherin in Herisau und wechselte 1954 nach St. Gallen in die Damenkonfektion der Firma Neuburger, wo sie zuletzt 36 Jahre als Atelierleiterin Erfüllung in ihrem Beruf fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Heimat mit Traumberuf ==&lt;br /&gt;
1972 wurde sie mit ihrem Sohn in St. Gallen eingebürgert. 1985 gab es einen Wohnortswechsel in die Speicherschwendi und kurz darauf nach Speicher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende August 1990 musste die Firma Neubauer schliessen. Obwohl Kriemhilde King zwei Jahre vor ihrer Pensionierung stand, wollte sie weiter arbeiten. Kurz entschlossen machte sie sich selbständig und eröffnete ihr Atelier KING-&#039;&#039;line&#039;&#039; in St. Gallen, das sie erst mit weit über 80 Jahren aufgeben musste.&lt;br /&gt;
Neben Neuanfertigungen, vor allem aber Änderungen, hat sie auch für das Kloster Notkersegg das Flicken der gebrauchten Gewänder übernommen und hin und wieder gar ein neues Ordenskleid geschaffen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kuendigung 1990.jpeg|mini|links|&amp;lt;small&amp;gt;Kündigung 1990&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeugnis 1990.jpeg|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Arbeitszeugnis 1990&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atelier KING-&#039;&#039;line&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo King-line 1.jpeg|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;das eigene Markenzeichen&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im eigenen Atelier, das sie rund 20 Jahre mit Leidenschaft führte, konnte sie sich ganz ihrem geliebten Beruf widmen. Vom Entwurf über die Schnittmuster, das Zuschneiden, Abstecken, Nähen und Bügeln war Kriemhilde King ihre eigene &amp;quot;Herrin und Meisterin&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Faden, Spulen, Reissverschlüsse - aller Art und Farben ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Faden_2.jpeg|&lt;br /&gt;
Image:Fadenspulen_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Fadenspulen_2.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Nähfaden_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Nähfaden_3.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Reissverschluesse_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Reissverschluesse_2.jpeg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nadeln, Scheren, Maschinen ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Stecknadeln_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Scheren_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Messband_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Nähmaschine_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Schnittmuster_1.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Nähmaschine_3.jpeg&lt;br /&gt;
Image:Nähmaschine_4.jpeg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Von Stoff und Faden zum Kleid ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schnittmuster_2.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Zuschneiden nach Schnittmuster&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Nähmaschine_2.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Nähen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Nähmaschine_5.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Nähen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Abstecken_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Abstecken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Abstecken_2.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Abstecken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Abstecken_3.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Abstecken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Abstecken_4.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Abstecken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Bügelmaschine.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Bügeln&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Bügeln_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Bügeln&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Bügeln_2.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Bügeln&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Atelier_King-line.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Anprobe&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Aenderung_fertig_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Fertig!&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte, erzählt im Oktober 2013 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=4lDpvBWqcqs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=King_Kriemhilde_-_Jugenderlebnisse&amp;diff=18425</id>
		<title>King Kriemhilde - Jugenderlebnisse</title>
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		<updated>2026-03-09T08:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[King Kriemhilde - Lebensgeschichte|Kriemhilde King]] ist eine jener Frauen, die als Folge von Kriegsereignissen Zuflucht im Appenzellerland und schliesslich in Speicher fanden. Im zweiten Teil erzählt sie von Jugenderlebnissen, die in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellbar sind: Rasierpinsel als Brennmaterial, &amp;quot;Fischen&amp;quot; mit einer gefundenen Handgranate; Käselaib nach Hause rollen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme vom Oktober 2013 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=I7CQKpG-s4Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Jubil%C3%A4umsfest_%E2%80%9E200_Jahre_Sonnengesellschaft%E2%80%9C&amp;diff=18424</id>
		<title>Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Jubil%C3%A4umsfest_%E2%80%9E200_Jahre_Sonnengesellschaft%E2%80%9C&amp;diff=18424"/>
		<updated>2026-03-09T08:37:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:200J Sonnenges Tot 1.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte das Jubiläumsfest „[[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|200 Jahre Sonnengesellschaft]]“ doch noch über die Bühne gehen. Vor rund 150 Gästen, unter ihnen Alfred Stricker, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Gemeindepräsident Paul König mit dem nahezu vollzähligen Gemeinderat, Vertretungen aus kantonalen Ämtern, von Lesegesellschaften, sowie von Stiftungen und Firmen, die das Jubiläum mit Beiträgen unterstützt hatten, bildete das abwechslungsreiche und unterhaltsame Fest den Schlusspunkt der vielen Jubiläumsanlässe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges PL.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Gästen konnte Präsident Peter Abegglen auch fast alle seiner Vorgängerinnen und Vorgänger seit den 60-er Jahren begrüssen: Walter Fritschi, Jörg Klaus, Margrith Rekade, Gabriela Sigrist und Thomas Hohl.&lt;br /&gt;
Alt Gemeindepräsident Peter Langenauer führte durch das Programm, das im ersten Teil aus Grussadressen des Präsidenten, von Kanton und Gemeinde, sowie als Überraschung der Überreichung des Förderpreises der Ersparniskasse Speicher durch Walter Schefer bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Stricker.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Regierungsrat A. Stricker&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Gemeinde.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Gemeindepräs. P. König, Gemeinderätin N. Bezzola Rausch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Eks.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Präs. P. Abegglen mit Walter Schefer (Ersparniskasse Speicher)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikbogen über zwei Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Trio2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Umrahmt wurde das Fest durch das Trio Lorena Dorizzi (Cello), Martina Jucker (Querflöte) und Mizuka Kano Hartmann (Klavier), die mit Kompositionen von Carl Maria von Weber, Charles Lefèbvre und Astor Piazolla einen musikalischen Bogen über zwei Jahrhunderte spannten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie sich Lesegesellschaften der Zeit anpassten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Strebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil zeigte Hanspeter Strebel auf, wie Lesegesellschaften entstanden, sich entwickelten und veränderten. Sein Referat ist eine selten gehörte Zusammenfassung über die Geschichte der Lesegesellschaften in Ausserrhoden. Das Referat steht [[media:Referat Strebel.pdf|hier]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterstück: &amp;quot;De Tobler und de Stadt-Land-Grabe“ ===&lt;br /&gt;
Nachdem Johann Heinrich Tobler (alias Philipp Langenegger) seine Zeitreise zur Eröffnung des Jubiläumsjahres am 4. Januar 2020 im Buchensaal begann und darauf drei Mal mit Johanna Vontobel den Lauf der Welt aus seiner Zeit mit der heutigen zeit diskutiert hatte, kam er aus aktuellem Anlass bei seinem vorläufig letzten Zusammentreffen mit Johanna in einen Disput über den Stadt-Land-Graben.&lt;br /&gt;
Das wiederum aus der Feder von Peter Surber stammende Theaterstück erntete grossen Applaus und leitete über zu einem Apero riche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=x5IP8Vl-RPo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Impressionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Hüsler hat den Anlass in der Appenzeller Zeitung, [[media:Appenzeller_Zeitung_20211117_Seite_17.pdf|Ausgabe vom 17. November 2021]], dokumentiert.(Mit freundlicher Genehmigung der Appenzeller Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Theater.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;J. H. Tobler und Johanna Vontobel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Dank_1.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Dank an die Theaterleute&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Dank2.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;P. Surber, P. Langenauer, Jeanne Devos, Philipp Langenegger&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links auf die Stationen der Zeitreise von J. H. Tobler ===&lt;br /&gt;
4. Januar 2020, Buchensaal: [https://youtu.be/j0snc7Te0N8 «Singen mit dem Sängervater»], Video 20 min.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mai 2020, in der Beiz: [https://www.youtube.com/watch?v=KOq_HO6Dx_U «E komischi Zit… aber e gueti Zit!»], Hörstück, 17 min.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Januar 2021, Hohe Buche: [https://www.youtube.com/watch?v=XZQUEpZtcFw «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!!»], Hörstück, 17 min.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. September 2020, Zentralschulhausplatz: [https://www.youtube.com/watch?v=Da5PGfqvnQA «Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe»], Video 20 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Video:&#039;&#039; Aufnahme und Bearbeitung: Leo Graf&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Fotos:&#039;&#039; Leo Graf, Martin Hüsler&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Appenzeller Zeitung vom 17.11.2021: mit freundlicher Genehmigung&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Johann_Heinrich_Tobler_-_eine_Hommage&amp;diff=18423</id>
		<title>Johann Heinrich Tobler - eine Hommage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Johann_Heinrich_Tobler_-_eine_Hommage&amp;diff=18423"/>
		<updated>2026-03-09T08:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Tobler.jpg|mini|right|Johann Heinrich Tobler]][[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] (1777–1838) war 1820 Initiant und Mitgründer der [[Sonnengesellschaft]] Speicher und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied. Zudem ist Tobler mit seiner Begeisterung für Freiheit und Gleichheit eine zentrale Persönlichkeit der Ausserrhoder Volksaufklärung jener Umbruchszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 2021 fand in der ref. Kirche Speicher eine «Hommage an Johann Heinrich Tobler» statt. Rudolf Lutz, Musiker und künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden; Viviane Sonderegger, Musikstudentin und Peter Abegglen, Präsident der Sonnengesellschaft Speicher gaben einen Einblick in Stationen von Toblers Leben und Schaffen.&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung im Rahmen des [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Jubiläums „200 Jahre Sonnengesellschaft Speicher“]] wurde ermöglicht durch Konrad Hummler, St. Gallen und die Sonnengesellschaft Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung von Ausschnitten des Anlasses hat dokumentarischen Charakter. (Dauer ca. 35 Minuten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=ljnDBWXP_Pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausgewählte Bilder ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Drucktypen_Tobler.jpg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Anfangs des 19. Jahrhunderts wurden Lieder und Liedsammlungen mit Hilfe von Typen (Holzstempel) gedruckt. Erhalten sind einige solcher Holztypen für Notenzeilen, die J. H. Tobler selber gefertigt hat. Ein grosser Teil seiner publizierten Kompositionen dürfte auf diese Art und Weise gedruckt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieddruck Original.jpg|mini|links|&amp;quot;Der May&amp;quot; (Ausschnitt) in: J.H.Tobler, 12 Lieder ...; 1812]]Die hier gezeigten Typen Toblers stammen aus dem Nachlass von [[Müller, Johann Martin - Lehrer, Redaktor|Johann Martin Müller]], der um 1860 das sogenannte Tobleralbum für die Bibliothek der Sonnengesellschaft erstellt hat. Aus Müllers Nachlass gelangten die Typen zu Alfred Tobler und schliesslich in die Kantonsbibliothek von Appenzell Ausserrhoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erklärende Text heisst:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Appenzeller Componisten Joh. H. Tobler, Comp. des&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Landsgemeindeliedes selbst angefertigte Typen für den Druck&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;seiner Compositionen erhalten von Redaktor Müller sel.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(App. Ztng).&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;Alfred Tobler Wolfhalden 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobleralbum_Titelblatt.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Tobleralbum Titelblatt&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;widths=150px heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Druckmodel_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Model für den Druck der Vorlage für die Handstickerei&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stickmodel.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Stickmodel mit Beschreibung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirchturmspitze_Speicher.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Skizze von Tobler(?) für den Kirchenbau Speicher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825a.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz Vögelinsegg nach J. U. Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825b.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz mit Zelt, Eingangsbogen, Vortragskreis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Links auf in den Vorträgen erwähnte Quellen: ====&lt;br /&gt;
[[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler, Leben und Werk]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=YftcqaLxf_g Landsgemeindekantate]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Vortrag_Freiheit_Tobler.pdf|Vortrag &amp;quot;Freiheit, Vaterland, Verfassung und Gesetze&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Brief_aus_Bad_Pfäfers.pdf|Brief aus Bad Pfäfers]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://toblerdigital.ch Toblerdigital]: Lieder-Edition Johann Heinrich Toblers, 178 Lieder in Noten und Text&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sängerfest 1825 - eine Weltpremiere|Sängerfest 1825]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Video/Audio:&#039;&#039; Kristin Müller und Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Schnitt:&#039;&#039; Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichtenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Fitzi,_Johann_Ulrich_und_Speicher&amp;diff=18422</id>
		<title>Fitzi, Johann Ulrich und Speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Fitzi,_Johann_Ulrich_und_Speicher&amp;diff=18422"/>
		<updated>2026-03-09T08:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lebensdaten und Übersicht über das Werk finden sich [[Fitzi, Johann Ulrich - Zeichner und Maler|hier]]. Johann Ulrich Fitzi lebte von 1833 bis zu seinem Tod im Jahre 1855 in Speicher. Als er noch in Trogen lebte, verfertigte er Skizzen und Aquarelle von Dorfansichten und von Dorfteilen von Speicher. Eine Vielzahl von Skizzen dienten als Vorlagen für Aquarelle, andere blieben als Skizzen oder nur Entwürfe erhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Beispiel der Skizzen und Bilder zum Dorf Speicher lässt sich die Arbeitsweise von Fitzi nachvollziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso bedeutsam sind die Bilder in ihrer zeitlichen Abfolge der Entstehung: sie sind Dokumente für die Dorfentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfansichten von Norden Richtung Süden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Speicher Mayr KB-011888-403.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Johann Conrad Mayr, kol. Kupferradierung um 1795&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Aussicht vom Hügelzug Vögelinsegg auf das Dorf Speicher inspirierte nicht nur Johann Ulrich Fitzi. Fitzi hat einige seiner Dorfansichten von einem Bild von Johann Conrad Mayr aus dem Jahre 1795 übernommen. Mayr erstellte das Bild für Johann Conrad Honnerlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Skizze und Bild ====&lt;br /&gt;
Fitzi&#039;s Kopien von Joh. Conrad Mayrs Bild von 1795 (vor dem Kirchenbau von 1810)&lt;br /&gt;
[[Datei:Speicher 1795 nach Mayr Skizze.jpg|360px|links|&amp;lt;small&amp;gt;Skizze&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Speicher_1795_Aquarell.jpeg|360px|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Aquarell&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Speicher 1803 Skizze.jpg|360px|links|&amp;lt;small&amp;gt;Skizze Variante 1803&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Speicher-1803 nach Mayr Aquarell.jpg|360px|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Variante Aquarell 1803&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansichten nach dem Kirchenbau von 1812&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher 1824 Federzeichnung 1.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1824, Federzeichnung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher 1849 Skizze KB-024706.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1849&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher 1850 Oel auf Holz.jpg|300px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1850, Oel auf Holz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher Kupferstich W Kuster.jpg|300px|&amp;lt;small&amp;gt;Kupferstich W. Kuster nach einem Bild von Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfansichten von Süden Richtung Norden ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders diese Dorfansichten zeigen die Entwicklung von Speicher in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von Bedeutung für die zeitliche Einordnung sind die Baujahre vom Pfarrhaus (1829), vom Saalanbau (1838) des [[Appenzellerhof|Gasthauses Löwen (Appenzellerhof)]], vom Umbau des [[Oberes Kaufhaus|Oberen Kaufhauses]] zur heutigen Form (1846). Fitzi datiert allerdings einige Dorfansichten so, dass sie nicht dem Jahre entsprechen, in dem sie gemalt wurden. Er verwendete wohl Skizzen, die er einige Jahre vor den Aquarellen erstellt hatte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1822_Tusche_KB-014545.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1822, Tusche&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1830_Federzeichnung_KB-024801.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1830, Federzeichnung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1835_Aquarell.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1835, Aquarell&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1857_Fitzi.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1837, Federzeichnung koloriert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_vor_1838_Fitzi.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher vor 1838, Federzeichnung koloriert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1840_KB-000230.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher vor 1838, Federzeichnung aquarelliert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1840_KB-024677.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher vor 1838 mit nachträglich ergänztem Saalanbau Löwen, Bleistift&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1843_J.U.Fitzi_.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1843, Öl auf Holz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1845_Aquarell.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher zwischen 1839 und 1845, Aquarell&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1846.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher nach 1846, Aquarell&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1847.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher nach 1846, Aquarell&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1849_KB034899.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher 1849, Federzeichnung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_1850_KB-024041.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Speicher um 1850, Aquarell auf Holz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markante Häuser in Speicher ===&lt;br /&gt;
Johann Ulrich Fitzi hat in verschiedenen Dörfern Bilder von markanten Gebäuden und Häusern von (Dorf-)Persönlichkeiten gefertigt, so auch in Speicher. Die Bilder sind detailgenau und können sich als Grundlage für denkmalpflegerische Massnahmen eignen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_Büchsenschmied_Frischknechts.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Büchsenschmied Frischknecht&#039;s und Johannes Eugster&#039;s&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_Frohsinn_Skizze.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;ehem. Gasthaus Frohsinn (Wohnhaus J.H. Tobler); Bildbeschriftung &amp;quot;Erle&amp;quot; ist falsch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_Frohsinn_Aquarell.JPG|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Gasthaus Frohsinn, Aquarell zu vorangehender Skizze&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_Krone.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Gasthaus Krone&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Speicher_Pfarrhaus_Schittli.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Haus von Ulrich Schittli und Pfarrhaus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Panoramen ===&lt;br /&gt;
Johann Ulrich Fitzi hat als Auftragsarbeit vor allem für Johann Georg Schläpfer und Johann Martin Schirmer Landschaftsbilder und Panoramaansichten gemalt, für letzteren sämtliche Alpen des Appenzellerlandes. Aus diesen Panoramen sind auch solche entstanden, die Fitzi an Kunden verkaufte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama Alpstein_ab_Horst.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama Alpstein ab Horst&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama_Alpstein_Sommer_vom_Horst_Lucubr_1830.jpeg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama Alpstein aus Joh. G. Schläpfers &amp;quot;Lucubrationes&amp;quot;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama_Alpstein_Winter_vom_Gäbris.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama Alpstein im Winter ab Standort Gäbris&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama_Neppenegg_Teufen_Skizze_KB-024758.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama Neppenegg Richtung Teufen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama Vögelinsegg 1828 KB-024784-425.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama von Vögelinsegg Richtung Norden um 1828&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama_Horst_Bodensee.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Panorama vom Horst Richtung Bodensee um 1848&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruggmoos_Blatten_1820_KB-024793.jpg|400px|&amp;lt;small&amp;gt;Blatten und Bruggmoos Richtung Hohe Buche, 1820&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vögelinsegg_1852.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Vögelinsegg Richtung Bodensee um 1852&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skizzen und Farbbilder Dorfteile und Häuser ===&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Bleistiftskizzen dienten Joh. Ulrich. Fitzi als Vorlagen für später angefertigte Aquarelle. Einige Skizzen machte er wohl auch auf &amp;quot;Vorrat&amp;quot;. Die Skizzen sind wertvoll für die Dokumentation der Dorfentwicklung. Alle hier abgebildeten Skizzen befinden sich in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden in Trogen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche_1827_KB-024672.jpg|&#039;&#039;[[Kirche 1827]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche_1850_KB-024676.jpg|&#039;&#039;[[Kirche, Gasthaus Harmonie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Datei:Kirchhügel_1850_KB-024805.jpg|&#039;&#039;[[Dorf, Moos und Oberdorf 1850]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Moos_1849_KB-024674_recto.jpg|&#039;&#039;[[Moos 1849]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Oberdorf und Moos KB-024734.jpg|&#039;&#039;[[Oberdorf und Moos]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Dorf 1843 KB-024777.jpg|&#039;&#039;[[Dorf, Moos 1843]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Fitzi 1840.jpg|&#039;&#039;[[Mühle Kohlhalden um 1840, abgerutscht 1936]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Wasserfall Fitzi.jpg|&#039;&#039;[[Wasserfall bei der Mühle mit Steg]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Bruggmoos_Reutenen_KB-024641.jpg|&#039;&#039;[[Bruggmoos und Reutenen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Reutenen_nach_1838.jpg|&#039;&#039;[[Reutenen nach 1838]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Bendlehn Hptm Graf&#039;s KB-024640.jpg|&#039;&#039;[[Hptm. Graf&#039;s im Bendlehn]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Armenhäuser 1851 KB-024671.jpg|&#039;&#039;[[Armenhäuser 1851, Holderschwendi]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Holderschwendi_Aquarell_9x14.jpg|&#039;&#039;[[Häusergruppe Holderschwendi]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Armenhäuser 1851 Zusammengesetzt.png|&#039;&#039;[[Armenhäuser 1851 (Zusammensetzung)]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Vögelinsegg Birt KB-024684.jpg|&#039;&#039;[[Vögelinsegg und Birt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Unterdorf 1852 KB-024675.jpg|&#039;&#039;[[im Unterdorf]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Schönenbühl 1832 KB-024669.jpg|&#039;&#039;[[Schönenbühl 1832]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Schönenbühl KB-024806.jpg|&#039;&#039;[[Schönenbühl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Im Speicher 1848 KB-024754.jpg|&#039;&#039;[[Bauernhaus in Speicher]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Flucht_und_Zuflucht&amp;diff=18421</id>
		<title>Flucht und Zuflucht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Flucht_und_Zuflucht&amp;diff=18421"/>
		<updated>2026-03-08T16:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Heimat verloren - Heimat gefunden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaus Rodowski.JPG|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Klaus Rodowski (* 28. Juli 1941) hat als kleiner Bub aus Ostpreussen Weltgeschichte „hautnah“ erlebt. Er erlebte die letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre vor allem an provisorischen Aufenthaltsstationen, bis er schliesslich in Speicher die neue Heimat fand. Seine persönlichen Erinnerungen fügen sich durch spätere Erzählungen seiner Mutter und seiner Schwester, zusammen mit eigenen Nachforschungen zu einer beeindruckenden Lebensgeschichte, einer Lebensgeschichte, in deren Mittelpunkt aber nicht er, sondern seine Mutter steht. Im Folgenden erzählt Klaus Rodowski in sechs Sequenzen Stationen aus dieser Geschichte und seiner bewegten Kindheit. Ergänzende Texte vermitteln zusätzliche Informationen dazu und auch zu geschichtlichen Hintergründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ostpreussen - meine ursprüngliche Heimat (2 m 10 s)=====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=zwmxYJCdVfA}}&lt;br /&gt;
==== Historischer Hintergrund: Melker und Käser ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweizer.jpg|200px|links]]&lt;br /&gt;
Ab 1712 kam es auf Grund von Missernten und Hungersnöten zu einer grossen Auswanderung von Schweizer Bauern nach Ostpreussen. Die Bedeutung der dortigen Landwirtschaft zog vor allem Käser und Melker, sogenannte  „Schweizer“, zu Tausenden an. Vor dem 2. Weltkrieg lebten und arbeiteten rund 3000 Schweizerbürger in Ostpreussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderer kamen aus allen Gegenden der Schweiz und hatten einen ausgezeichneten Ruf für ihre Tüchtigkeit. Versuche mit der Herstellung von «Emmentaler» scheiterten, aber mit dem «Tilsiter», hergestellt von innovativen Schweizer Käsern aus der Gegend von Tilsit, fanden sie den Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familiengeschichtliches ===&lt;br /&gt;
==== Mein Grossvater Johann von Känel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosseltern von Känel.jpeg|mini|rechts|Grosseltern von Känel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inserat Melker nach Deutschland.jpg|mini|Grossvater suchte Melker]]1868 geboren, war Johann von Känel als Bauernsohn zusammen mit sechs Geschwistern in Reichenbach im Kandertal aufgewachsen. Ein Inserat in einer Berner Oberländer-Zeitung veranlasste ihn, im Jahre 1892 nach Ostpreussen auszuwandern. Die 1600 km lange Reise von Reichenbach nach Ostpreussen dauerte damals vier Wochen, es gab noch keine Eisenbahnlinie, die dort bis ins Landesinnere führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war er als Melker angestellt, stieg aber bald zum „Oberschweizer“ auf. Zu seinen Aufgaben gehörten die Aufzucht von Herdenbuch-Kühen, die Organisation der Heuernte sowie das Wohlergehen einer Herde von rund 300 Tieren, zudem war er für die reibungslose Zusammenarbeit von zwanzig Melkern verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 heiratete er Friederike Romey, mit der er 10 Kinder grossziehen durfte. Die jüngste Tochter, meine Mutter Gertrude von Känel, wurde 1911 in Sausgörken geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meine Mutter Gertrude von Känel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gertrude Rodowski Melkerin für Herde von 300 Kühen.jpg|mini|rechts|Gertrude Rodowski als Melkerin]]&lt;br /&gt;
Die Kinderjahre von Gertrude verliefen sehr harmonisch, die Schulen waren gut und das Leben auf dem Lande gab ihr ein gefestigtes Lebensgefühl. Der ruhige Rhythmus der Tagesabläufe, gegeben durch die Pflege der Tiere, welche auch die Tiere für die Eigenversorgung umfasste wie Schweine, Hühner und Kaninchen, die Arbeiten im Feld und Garten gaben Gertrude eine grosse Unerschütterlichkeit im Leben. &lt;br /&gt;
Nach der Schulzeit arbeitete sie als Melkerin und Hilfe im Haushalt der grossen Familie. Sie besuchte Nähkurse in Rastenburg und nähte auch bald die Hochzeitskleider für ihre Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mein Vater Friedrich Wilhelm Rodowski ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Vater und Mutter.jpeg|mini|rechts|Noch glückliche Zeiten]]1937 heiratete Gertrude von Känel den Huf- und Wagenschmied Friedrich Wilhelm Rodowski. Ihr ehemaliger Mitschüler hatte in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, die Meisterprüfung abgelegt und war für die Schmiedearbeiten in einem mittelgrossen Gut zuständig. Das Ehepaar bekam 2 Kinder, 1938 meine Schwester Gisela und 1941 mich, Klaus Rodowski. &lt;br /&gt;
Wir wohnten im masurischen 430-Seelendorf Banaskeim, 6 km nordwestlich der Stadt Rastenburg. Die Sprache der ostpreussischen Masuren war im Aufbau ein polnischer Dialekt, der aber mit den Jahren mit plattdeutschen und litauischen Wörtern vermischt wurde und für Polen fast nicht mehr verständlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Rodowski ist von der Abstammung her ein typischer Name aus der Gegend der Masowier und bedeutet Baumstamm. Klaus Rodowski heisst also auf Deutsch „ Klaus Stamm.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banaskeim_Gutshof.JPG|Der Gutshof in Banaskeim&lt;br /&gt;
Elternhaus.jpeg|Elternhaus&lt;br /&gt;
Rodowski_Schmitte.JPG|Mein Spielplatz&lt;br /&gt;
Familie.jpeg|Die junge Familie 1943&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zweite Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
==== Alles bereit für glückliche Kinderjahre ====&lt;br /&gt;
===== Erinnerungen an die Kindheit (1 m) =====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=fWRO4pTT6Jc}}&lt;br /&gt;
Anfänglich musste mein Vater nicht einrücken, denn er wurde im Dorf als Handwerker für die Versorgung der landwirtschaftlichen Geräte benötigt. Im März 1944 jedoch wurden alle verfügbaren Männer eingezogen. Nach einer verkürzten Rekrutenschule wurde er am 4. Juli 1944 an die russische Front verlegt, wo er drei Tage später durch einen Bombenangriff an einem unbekannten Ort ums Leben kam.&lt;br /&gt;
Obwohl Ende 1944 auch in Ostpreussen die Lage für die Zivilbevölkerung immer schwieriger wurde, war es ihr verboten, in den Westen zu fliehen. Als die Lage für die Deutschen aussichtslos wurde, hinderte dies jedoch den Regierungschef und Gauleiter von Ostpreussen, Erich Koch, nicht daran, sich abzusetzen. &lt;br /&gt;
Der Januar 1945 war ausserordentlich kalt, die Front kam näher und die deutsche Bevölkerung war gezwungen zu fliehen, auch ohne Bewilligung. Die Bedrohung war besonders in der Wohngegend der Rodowskis spürbar wegen des in der Nähe gelegenen Hitler-Hauptquartiers „Wolfsschanze“, Ort des misslungenen Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Flucht ====&lt;br /&gt;
===== Flucht aus der Heimat (1 m 22 s)) =====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=p6FScu_ApQM}}&lt;br /&gt;
Die Familien Rodowski aus Sdunkeim und Banaskeim organisierten einen Treck mit Pferd und Wagen zur Flucht Richtung Westen. Die vereisten Strassen waren durch militärische Verschiebungen und durch Flüchtlinge aus östlicheren Gegenden bereits hoffnungslos verstopft. Dazu kamen Kälte, mangelnde Lebensmittelversorgung und die täglichen Angriffe der russischen Luftwaffe und Artillerie. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht1.jpeg|mini|rechts|Auch wir waren so unterwegs]]&lt;br /&gt;
Die Reise wurde zur Tortur, denn man musste auf Nebenstrassen grosse Umwege machen. In von Kleidern und Bettzeug überquellenden Pferdewagen drängten sich zahlreiche Menschen. Andere waren zu Fuss unterwegs und schoben Handwagen oder Fahrräder. Sogar Pferde kamen auf den eisglatten Strassen kaum vorwärts, fielen um oder stellten sich quer. Wagen krachten in die Strassengräben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Strapazen tagsüber versuchte der Grossvater jeweils abends eine einigermassen sichere Unterkunft in Gebäuden zu finden. Einmal hatten sie in einem Keller Unterschlupf gefunden. Die Pferde mit den Wagen blieben im Freien. Als der Grossvater in der Abenddämmerung einen Kontrollgang zu den Pferden und Wagen machte, wurde er von einer Granate getroffen. Schwerverletzt brachte man ihn in ein Lazarett, wo man ihn medizinisch versorgen konnte, doch nach zwei Tagen starb er an den schweren Verletzungen. Beim Angriff wurden auch die Pferde getötet, und die Wagen mit all den Habseligkeiten waren in Flammen aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Abbruch der Flucht (45 s) =====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=54uf4udc6tE}}&lt;br /&gt;
==== Vorübergehende Rückkehr ====&lt;br /&gt;
Den zurück gebliebenen Frauen und Kindern blieb nichts anderes übrig, als zu Fuss in ihr Dorf zurück zu kehren. Da ihre Habseligkeiten auf den Fuhrwerken den Flammen zum Opfer gefallen waren, blieb ihnen nur noch das, was sie auf dem Leib trugen. Meine Beine seien zu kurz gewesen, als dass ich mich durch den Schnee hätte kämpfen können, deshalb wurde ich von meiner Mutter meist getragen. &lt;br /&gt;
Nach einigen Tagesmärschen bei eisigen Temperaturen schafften sie endlich die Rückkehr. Gertrude zog sich Erfrierungen an den Beinen zu, welche ihr für das ganze weitere Leben Beschwerden verursachten. Bei mir habe man eine Lymphknotenentzündung in der Leistengegend und am Fuss fest gestellt. Mutter musste sich abermals durch Schnee und Eis auf den Weg machen, um mich auf einem Schlitten zum Arzt zu bringen.&lt;br /&gt;
Leben in Angst und Ungewissheit&lt;br /&gt;
In Sdunkeim, dem Wohnsitz der Schwiegereltern meiner Mutter, das nun unter russischer Aufsicht stand, verbrachten die Frauen und Kinder Rodowski fast das ganze Jahr 1945. Dieses Leben barg viele Risiken, denn sie waren der Willkür der russischen Besatzer ausgeliefert. So wurden plötzlich alle Frauen aus den Dörfern mit Lastwagen eingesammelt und gefangen genommen. Wir Kinder waren in der Zwischenzeit auf uns selbst angewiesen. &lt;br /&gt;
Meine damals siebenjährige Schwester Gisela wusste von einer Frau, die in einem abgelegenen Haus wohnte und eine Kuh hielt. Dort fanden wir Zuflucht und konnten dank der Milch überleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem nicht ersichtlichen Verfahren wurde ein Teil der gefangen genommenen Frauen nach Sibirien abtransportiert, die anderen konnten, wie auch meine Mutter, wieder in ihr Dorf zurück kehren. &lt;br /&gt;
Meistens konnten die Soldaten mit einem guten Essen zufrieden gestellt werden. Eines Tages aber trat eine brenzlige Situation ein. Wie immer, wenn russische Soldaten auftauchten, mussten Gisela und ich im Schlafzimmer unter das Bett kriechen. Eines Tages aber rief uns Mutter zu, dass wir aus dem Versteck kommen sollten. Sie sass auf dem Bettrand und nahm je ein Kind an ihre Seite, derweil ein Soldat eine Pistole auf sie gerichtet hatte. Zum grossen Glück kam ein Offizier dazu, der den Soldaten aus dem Zimmer wies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter erklärte uns viele Jahre später, was der Soldat eigentlich von ihr wollte. Durch ihre Haltung gab sie dem Soldaten zu verstehen, dass sie lieber mit den Kindern sterben wollte als nachzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so gut erging es Gertrudes Freundin Emma, die von den Russen nach Sibirien verschleppt wurde und sieben Jahre lang wie ein Mann unter schlimmsten Bedingungen arbeiten musste. Erst 1992 gab es ein Wiedersehen zwischen Gertrude und Emma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Familie von Känel, also meine andern Grosseltern mit Sohn Hans und Frau und Kindern, flüchtete in Richtung Westen. Ihre Flucht verlief ähnlich dramatisch. Grossvater erlag im Alter von 77 Jahren einem Schwächeanfall und die anderthalb Jahre alte Doris, Tochter von Hans, starb geschwächt durch Hunger und Kälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwangstransport nach Westen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht2.jpg|mini|rechts|Abtransport in Güterwagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht3.jpg|mini|Ein Zug wie der unsere]]&lt;br /&gt;
Im Herbst 1945 stellten die polnischen Behörden Güterzüge zusammen, mit denen die deutsche Bevölkerung in den Westen transportiert werden sollten. Die Bahnnetze waren durch die Russen besetzt, welche deutsche Maschinen, ja, ganze Fabriken als Kriegsbeute abtransportierten. Weil Kohle für die Lokomotiven fehlte, blieben Flüchtlinge bis zwei Wochen lang in Viehwagen auf engstem Raum eingepfercht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Mutter, Gisela und ich gehörten dazu. Für Verpflegung war nicht gesorgt. Bei jedem Halt versuchten Plünderer, den Flüchtlingen jede kleinste Habseligkeit, Brot oder Wolldecken zu stehlen. In dieser traurigen Armseligkeit vergass man jeden Respekt vor dem anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vertreibung aus der Heimat (1 m 33 s) =====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=prMvL4Zp9tU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eisenstadt, wo ich wegen des konstanten Durchzugs in den Viehwagen an einer schweren Mittelohrenentzündung erkrankte, war Endstation. Es folgte ein dreiwöchiger Aufenthalt in der Quarantäne, die aber vor allem der Entlausung diente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traurige Bilanz: 625‘000 Menschen starben auf ihrer Flucht aus Ostpreussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auffanglager Berlin ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flucht nahm für Gertrude und uns Kinder am 24. Dezember 1945 in Brandenburg ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodowski Berlin.JPG|150px|rechts|In Berlin in Sicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gertrude Gisela Klaus Berlin.JPG|150px|rechts|Berlin Tempelhof]]Sobald als möglich versuchten Mutter und ihre zwanzig Jahre alte Schwägerin, mit Hilfe des [[Kriegskinder auf Erholungsurlaub|Roten Kreuzes]] nach Familienangehörigen zu suchen. Bei der Schweizer Botschaft in Berlin erfuhren die Frauen nach und nach, wo alle ihre Verwandten gelandet waren. Hier wurde Mutter auch mitgeteilt, dass ihre Schwester Auguste auf dem Fluchtweg nach Danzig auf dem Frischen Haff durch einen Granatsplitter ein Auge verloren und am Arm schwer verletzt worden war und dass ihre damals neunjährige Tochter umgekommen war. Auch die Schwester Frieda musste den Tod ihrer zehnjährigen Tochter und des drei Monate alten Sohnes Hartmut hinnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals bestand die Möglichkeit für ehemalige Schweizer und Schweizerinnen, sich zurückbürgern zu lassen. Diese Chance wollte auch Gertrude Rodowski nicht ungenutzt lassen. Da alle Ausweise bei der Flucht verloren gegangen waren, dauerten die [[media:Formulare_Rodowski.pdf|Formalitäten]] sehr lange, vor allem auch wegen Rückfragen bei der Gemeindekanzlei Reichenbach, der Heimatgemeinde ihres Vaters Johann von Känel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise wurde ihr 1946 eine Stelle als Köchin im Schweizer Auffanglager in Berlin in der Nähe des ehemaligen Flugplatzes Tempelhof angeboten, die sie bis zur Abreise aus Berlin behalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Rodowski blieb bis 1949 in Berlin, wo meine Schwester und ich auch die Primarschule besuchten. In jenem Jahr verboten die Russen den Westmächten, jegliche Güter durch die von ihnen besetzte Ostzone zu transportieren. Dank ihren Transportflugzeugen, den sogenannten „Rosinenbombern“, konnten die Westmächte Westberlin weiterhin versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kartoffelbomber.jpg|mini|rechts|&amp;quot;Rosinenbomber&amp;quot; der Luftbrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflucht in der Schweiz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schweizer Auffanglager wurde Ende 1949 aufgelöst. Wir flogen mit einem dieser Rosinenbomber nach Lübeck. Von dort ging es mit der Bahn nach Basel, obwohl immer noch keine gültigen Papiere vorhanden waren. Endlich in der Schweiz angekommen, wurden wir nochmals unter Quarantäne gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzen Aufenthalten in verschiedenen Orten wurden wir 1950 in Speicher ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Neue Heimat Speicher (1 m 4 s) =====&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=xRw5fJ_cGsE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 waren endlich die [[media:Formulare_Rodowski.pdf|Formalitäten]] für die neuen Papiere erledigt und in Speicher eingetroffen. Um sich die Arbeit etwas zu erleichtern, wechselte Mutter von ihrer ersten Arbeitsstelle in der Firma Schefer zur Firma Lanker, die letzten Arbeitsjahre war sie in der Spedition der Strumpffabrik Trèfle angestellt. Das Kommissionieren der Strümpfe aus dem Lager war verantwortungsvoll, verlangte Sachkenntnis und ein gutes Nummerngedächtnis. Stets gab sie ihr Bestes, bei der Arbeit, bei der Erziehung ihrer Kinder und bei der Pflege der verwandtschaftlichen Beziehungen. Gertrude Rodowski starb 1996 im Altersheim Schönenbühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinem Grossvater Johann von Känel war es nicht vergönnt, in die Schweiz zurück zu kehren. Immerhin gelang es einer Tochter und dreien seiner Söhne, mit ihren Familien in die Schweiz zu gelangen und dort in Geborgenheit zu leben. Drei Schwestern und ein Bruder blieben in Westdeutschland, ein Bruder und eine Cousine in Ostdeutschland, was zeigt, wie die Familie durch die Flucht und Vertreibung aus Ostpreussen in alle Winde zerstreut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellung im Museum für Lebensgeschichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel „Gertrude Rodowski-von Känel: Ein Leben – gleichermassen bewegt wie bewegend“ begibt sich das [http://www.museumfuerlebensgeschichten.ch Museum für Lebensgeschichten] vom 19. Mai bis 31. Oktober 2019 mit Gertrude Rodowski-von Känel auf den Weg vom damaligen Ostpreussen ins Appenzellerland. &lt;br /&gt;
Begleitend wird eine Ausstellung zur Familie Bächler-Kleinfeld gezeigt.&lt;br /&gt;
Anlässlich der Vernissage am Samstag, 18. Mai 2019, hat Hansjörg Müller mit einer eindrücklichen Laudatio in die Ausstellung eingeführt. &lt;br /&gt;
Hier die [[media:Laudatio Ausst Rodowski.pdf|Laudatio]]  zum Lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Klaus Rodowski&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Textredaktion: Peter Abegglen/Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Video: Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Dreschen_in_Kriegszeiten&amp;diff=18420</id>
		<title>Dreschen in Kriegszeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Dreschen_in_Kriegszeiten&amp;diff=18420"/>
		<updated>2026-03-08T16:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sogenannte &amp;quot;Anbauschlacht&amp;quot; während des zweiten Weltkrieges hatte auch Auswirkungen in Speicher. Es bestand die Verpflichtung, neben Kartoffeln auch Getreide, nämlich Gerste und Weizen anzubauen. Das Getreide wurde in Speicher gedroschen. Ernst Krüsi sen. erinnert sich, wie gedroschen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-bVG84nM_0w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Aufnahme: Peter Abegglen, am 26. April 2016&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Luftkampf_%C3%BCber_Speicher&amp;diff=18419</id>
		<title>Luftkampf über Speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Luftkampf_%C3%BCber_Speicher&amp;diff=18419"/>
		<updated>2026-03-08T16:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Me109e3.parsys.6992.Image.jpeg|miniatur|Messerschmitt 109e, Bildquelle: VBS Bern]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs kam es über Speicher zu einem Luftkampf, der gerade noch glimpflich ausging. [[Heuwochen|Edwin Riedi]] hielt sich draussen auf und sieht die Szene noch vor sich. Auch [[Bäckerskinder|Margrit Bissig und Willi Engler]] erinnern sich an die Umstände. Zwei Messerschmitt ME109 verfolgten zwei britische Mosquito-Jagdflugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=9G5Z8RGvEsw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-92FFdpQdqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Auer_Margrit:_Fluchten_im_zweiten_Weltkrieg&amp;diff=18418</id>
		<title>Auer Margrit: Fluchten im zweiten Weltkrieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Auer_Margrit:_Fluchten_im_zweiten_Weltkrieg&amp;diff=18418"/>
		<updated>2026-03-08T16:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Margrit Auer-Ibach&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;*1939 hat drei Kinder und fünf Enkelkinder. Sie lebt mit ihrem Ehemann Eugen Auer seit 1971 in Speicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1944 flüchtete sie mit ihrer Mutter und drei Geschwistern von Wuppertal auf ein Adelsgut bei Königsberg in Ostpreussen und 1945 nach einer Odyssee ins Algäu.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 1939, wenige Stunden vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, ist Margrit Auer-Ibach in Wuppertal zur Welt gekommen. Ihre Schwester war damals zwei Jahre alt, der Bruder ein Jahr. Ein Jahr später kam ein zweiter Bruder dazu. Der Vater führte eine bedeutende Unternehmung, die Klaviere und Flügel herstellte. Er wurde zu Beginn des Krieges als einfacher Soldat eingezogen. Der Mutter oblag plötzlich die Leitung des Betriebes und die Sorge für die vier kleinen Kinder. Wuppertal war eine Industriestadt und wurde durch Bombardierungen in den Jahren 1943 und 1944 weitgehend zerstört. Die Firma, in der inzwischen Waffenkisten hergestellt werden mussten,  wurde auch weitgehend zerstört und das Wohnhaus brannte aus.&lt;br /&gt;
Dank einer Beziehung der Hausangestellten konnte die Mutter mit ihren Kindern auf einem  Gut in Ostpreussen in der Nähe von Königsberg Unterschlupf finden. Im Januar 1945 startete die russische Armee die Weichsel-Oder-Operation und stiess schon bald gegen Königsberg vor. Die deutsche Bevölkerung Ostpreussens war nicht vorbereitet und machte sich auf die Flucht, die völlig chaotisch verlief. Glücklicherweise schaffte die Mutter die Flucht mit den Kindern wieder zurück bis in das inzwischen fast ganz zerstörte Wuppertal. Da die Familie dort nicht bleiben konnte, floh die Mutter mit den Kindern ins Allgäu. Die Grosseltern hatten dort vor Jahren im kleinen Dorf Hinterstein ein Bauerhaus erworben, welches ihnen als Feriendomizil diente. Die Familie verbrachte in dieser lieblichen Gegend eine schöne Zeit. Gegen Ende des Krieges wurde es eng im Haus, da noch marokkanische Soldaten einquartiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-0Vu2YWchl0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Krieg hatte Vater Ibach nur überlebt, weil er in einer der Abwehrschlachten, in welcher fast seine ganze Kompagnie aufgerieben wurde, früh von einem Granatsplitter getroffen und ins Lazarett gebracht worden war. Allerdings war er von den Ereignissen traumatisiert. Wieder in Wuppertal konnte er in der Firma, die von seiner Frau wieder aufgebaut wurde, erst nach längeren Aufenthalten in Nervenheilanstalten mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ging es mit Margrit Auer weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=78gYNvgOO0w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: E. Auer: Fluchten im zweiten Weltkrieg (Jahrbuch der AGG 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Video: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Sonnengesellschaft_Jubil%C3%A4umsjahr_2020&amp;diff=18417</id>
		<title>Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Sonnengesellschaft_Jubil%C3%A4umsjahr_2020&amp;diff=18417"/>
		<updated>2026-03-08T16:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sonnengesellschaft]] feierte im Jahr 2020 ihr 200-Jahr-Jubiläum. Ihre Gründung geht auf eine Initiative des appenzellischen «Sängervaters» [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] und einer Anzahl gleichgesinnter Persönlichkeiten zurück. Im Oktober 1820 fand die erste Versammlung im damaligen [[Spycherstöbli|Haus «zur Sonne»]] in Speicher statt – in der Folge gingen von ihr entscheidende und überregional beachtete Initiativen und Impulse zur Förderung des Schulwesens, der Mädchenbildung, des allgemeinen Volkswohls und zum Kampf gegen die Armut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik 2020 ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Sonnengesellschaft ist vergleichsweise gut dokumentiert. Neben der vorliegenden Übersicht auf wikispeicher.ch und Würdigungen in den Gemeindegeschichten ([[Tanner Chronik|Tannerchronik 1853]], Eugsterchronik 1947, Strebelchronik 2014) liegen Festschriften zu 60, 75, 100, 150 und 175 Jahren Sonnengesellschaft vor. Eine Fülle von Dokumenten aus der Sonnengesellschaft sind im Staatsarchiv des Kantons Appenzell Ausserrhoden (StAAR Pa.086) aufbewahrt und katalogisiert.&lt;br /&gt;
Die [[media:Festschrift_SG_200.pdf|Chronik von 2020]], verfasst von Martin Hüsler, deckt die 200-jährige Geschichte ab und bewertet die Leistungen und Tätigkeiten der Sonnengesellschaft aus heutiger Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“ ==&lt;br /&gt;
Im [[Museum für Lebensgeschichten]] im Hof Speicher wurde die Geschichte der Sonnengesellschaft Speicher dargestellt. Die Ausstellung - vom 14. März 2020 bis 30. Januar 2021 - vermittelte einen Einblick in ausgewählte Tätigkeiten der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben schriftlichen Informationstafeln lud eine Leseecke zum Stöbern in Schriftdokumenten mit Bezug zur Sonnengesellschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtueller Rundgang ===&lt;br /&gt;
Kuratorin Maria Nänni und der Präsident der Sonnengesellschaft, Peter Abegglen, laden zu einem Rundgang ein, der wichtige Aspekte der Ausstellung beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzversion 15 Minuten:&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=3YzMgxkM9aU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Version mit vertiefenden Informationen, 30 Minuten&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=JQYoglVHhpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interviews zur Sonnengesellschaft ===&lt;br /&gt;
In einem Video geben Interviews von Mitgliedern Einblicke in die heutige Bedeutung der Sonnengesellschaft. Vertreten sind die Vorstandsmitglieder 2020, ehemalige Präsident/innen oder Vorstandsmitglieder, sowie Alt- und Neumitglieder. Filmdauer: ca. 15 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=pyScST4jEeE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläumsanlässe ==&lt;br /&gt;
Blick zurück und Blick nach vorn ist das doppelte Anliegen der Jubiläumsaktivitäten. In deren Zentrum stehen theatralische Ereignisse mit historischen und heutigen Figuren, jeweils ergänzt um ein «Gemeinschaftswerk».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die «Ereignisse» und das daraus heraus entstehende «Gemeinschaftswerk» bezogen sich auf jeweils ein Thema, das in der Geschichte der Sonnengesellschaft eine zentrale Rolle spielte, das für die Vergangenheit und Gegenwart des Dorfs Speicher wichtig war und das in die Zukunft weist. Hauptthemen sind Ernährung, Werte der Gemeinschaft und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neujahrsapero vom 4. Januar 2020===&lt;br /&gt;
Der Neujahrsapero 2020 im Buchensaal eröffnete das Jubiläumsjahr der Sonnengesellschaft mit einer theatralischen Zeitreise mit Schauspieler Philipp Langenegger alias Joh. Hch. Tobler, dem eigentlichen Gründer der Sonnengesellschaft und „Sängervater.“ Filmausschnitt (3 Min) aus der theatralischen Zeitreise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=Y8hKEh-ayWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier das Theaterstück in voller Länge (ca. 20 Minuten):&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=j0snc7Te0N8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:neujahrsapero (17 von 80).jpg|mini]]Toblerlied [[Tobler_Johann_Heinrich#Kompositorisches_und_literarisches_Schaffen|&amp;quot;Gute Nacht&amp;quot;]] mit dem Chor Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singen war ein Anliegen Johann Heinrich Toblers. Anstelle eines gemeinsamen Chorgesangs alter Prägung liessen sich die Organisatoren ein in den in den Neujahrsapero eingebettetes, gemeinsames Singen in Form eines „Crash“-Kurses Jodeln mit Nadja Räss einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
neujahrsapero (3 von 80).jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero (38 von 80).jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 57.jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 61.jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 73.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=u6qIDIvKgKQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!» ===&lt;br /&gt;
Das Vereinsfestival Speicher vom Mai 2020 fiel coronabedingt aus. Für den Unterhaltungsabend war als Beitrag der Sonnengesellschaft ein theatralisches Ereignis zum Thema „Gemeinschaft im Dorf“ vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hunger, Armut und Corona&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Surber hat das Theaterstück zum Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!» umgearbeitet und gleichzeitig aktuelle Ereignisse vom contact tracing über die Ehe für alle bis zum Ausserrhoder Regierungsrat ohne Frauen eingeflochten. Entstanden ist ein Dialog als akustische Zeitreise mit Johann Heinrich Tobler und der Serviceangestellten Johanna von Tobel: unterhaltsam, feinsinnig, humorvoll, zeitkritisch und zeitlos.&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich überraschen, wie „systemrelevant“ die Sonnengesellschaft war und vielleicht noch ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörstück zum 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. &lt;br /&gt;
«E komischi Zit… aber e gueti Zit!», Dauer 17 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text: Peter Surber&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Regie: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Stimmen: Jeanne Devos, Philipp Langenegger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Audio: Karin Bucher, Thomas Karrer&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Technik: Sven Bischof&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Videobearbeitung: Paul Hollenstein&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=KOq_HO6Dx_U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anstatt-Jahrmarkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anstatt-Jahrmarkt.JPG|mini|links]]&lt;br /&gt;
Der Jahrmarkt 2020 und auch die Viehschau fielen den Coronamassnahmen zum Opfer. Markt-und Generationenkommission sowie die Bauern von Speicher und die Sonnengesellschaft organisierten deshalb einen [[Anstatt-Jahrmarkt|&amp;quot;Anstatt-Jahrmarkt&amp;quot;]]. Das Thema Thema &amp;quot;Ernährung früher und heute&amp;quot; zielte auf die lokale Ernährungsproduktion. Der Anlass wurde angeregt durch die Sonnengesellschaft, die in ihrem Jubiläumsjahr der von ihr in den 1830er-Jahren gegründeten „Erdäpfelanstalt“ gedenken wollte.&lt;br /&gt;
Rund 250 Personen nahmen an diesem Anlass teil und liessen ihn zu einem vollen Erfolg werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bauernmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernmarkt.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bauern von Speicher stellten an Marktständen ihre Produkte vor und erklären, wie sie diese Produkte erzeugen. Selbstverständlich können Sie diese lokalen Produkte auch erwerben, um sich von der hohen Qualität selbst zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ernährung früher und heute ====&lt;br /&gt;
Mit der Ernährung befassen sich auch die Beiträge der Sonnengesellschaft Speicher, die 2020 ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Eines der zentralen Anliegen der Sonnengesellschaft in ihren Anfängen war die Verbesserung der Ernährung der Bevölkerung. Unter anderem gründete sie eine Kartoffelanstalt und einen Lebensmittelverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Theater Hungerjohr.jpeg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Der unterhaltende Beitrag besteht in einer theatralischen Aktion unter dem Titel [[Vo Hungersnöt …|„Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kartoffel-Tavolata - gemeinsam essen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tavolata.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Der kulinarische Beitrag bestand in einer Tavolata, zu der alle Besucherinnen und Besucher eingeladen waren. An dieser Tavolata wurden die im April vor dem Zellerhof gemeinschaftlich gepflanzten und anfangs September geernteten Kartoffeln aufgetischt, eine Hommage an die Gründer der „Erdäpfelanstalt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bilder vom Anstatt-Jahrmarkt ====&lt;br /&gt;
Es fotografierten Mark Riklin, Beat Brunner und Peter Abegglen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=vJoGdf8_mpw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörstück «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!» ===&lt;br /&gt;
Wie der Gründer der Sonnengesellschaft, Sängervater [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]], anno dazumal die [[Gedanken zu Freiheit und Verfassung 1823|Freiheit]] lobte, mit den heute scheinbar grenzenlosen Freiheiten seine liebe Mühe hat – und von Johanna Vontobel auf der Hohen Buche erfährt, dass auch im Jahr 2021 um die Freiheit nicht alles zum besten steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hörstück entstand anstelle eines ursprünglich geplanten Theaterstücks zum Jubiläumsfest 2020, das coronabedingt um ein Jahr verschoben werden musste.  &lt;br /&gt;
Das Stück «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!!» dauert 17 Minuten und nimmt Bezug auf den Freiheitsbegriff der 1830er-Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text: Peter Surber&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Regie: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Stimmen: Jeanne Devos, Philipp Langenegger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Audio: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Technik: Jerôme Longhi&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Videobearbeitung: Paul Hollenstein&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=XZQUEpZtcFw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hommage an Johann Heinrich Tobler - Mai 2020 und September 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Heinrich Tobler (1777–1838) war nicht nur Initiant und Mitgründer der Sonnengesellschaft und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für den 28. Mai 2020 in der Kirche in Speicher geplante «Hommage an Johann Heinrich Tobler» mit Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, und Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, konnte im Jubiläumsjahr der Sonnengesellschaft nicht stattfinden. Eine kleine Vorschau gibt einen Einblick in die geplante Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=nJpnREhDvTo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Lutz hat zum Landsgemeindelied „Alles Leben strömt aus dir“ eine Landsgemeindekantate komponiert und diese mit dem Chor und dem Orchester der J.S. Bach-Stiftung im August 2018 in der Kirche Trogen zu einer viel beachteten Aufführung gebracht. Der Link auf die einzelnen Elemente findet sich [https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_l3cMR4zngRjUPZ_zf56b3ekxhM7zydVVI hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobler.jpg|mini|right|Johann Heinrich Tobler]][[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] (1777–1838) war 1820 Initiant und Mitgründer der [[Sonnengesellschaft]] Speicher und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied. Zudem ist Tobler mit seiner Begeisterung für Freiheit und Gleichheit eine zentrale Persönlichkeit der Ausserrhoder Volksaufklärung jener Umbruchszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 2021 konnte die «Hommage an Johann Heinrich Tobler» in der ref. Kirche Speicher doch noch statt finden. Rudolf Lutz, Musiker und künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden; Viviane Sonderegger, Musikstudentin und Peter Abegglen, Präsident der Sonnengesellschaft Speicher gaben einen Einblick in Stationen von Toblers Leben und Schaffen.&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung im Rahmen des [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Jubiläums „200 Jahre Sonnengesellschaft Speicher“]] wurde ermöglicht durch Konrad Hummler, St. Gallen und die Sonnengesellschaft Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung von Ausschnitten des Anlasses hat dokumentarischen Charakter. (Dauer ca. 35 Minuten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=ljnDBWXP_Pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausgewählte Bilder ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Drucktypen_Tobler.jpg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Anfangs des 19. Jahrhunderts wurden Lieder und Liedsammlungen mit Hilfe von Typen (Holzstempel) gedruckt. Erhalten sind einige solcher Holztypen für Notenzeilen, die J. H. Tobler selber gefertigt hat. Ein grosser Teil seiner publizierten Kompositionen dürfte auf diese Art und Weise gedruckt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieddruck Original.jpg|mini|links|&amp;quot;Der May&amp;quot; (Ausschnitt) in: J.H.Tobler, 12 Lieder ...; 1812]]Die hier gezeigten Typen Toblers stammen aus dem Nachlass von [[Müller, Johann Martin - Lehrer, Redaktor|Johann Martin Müller]], der um 1860 das sogenannte Tobleralbum für die Bibliothek der Sonnengesellschaft erstellt hat. Aus Müllers Nachlass gelangten die Typen zu Alfred Tobler und schliesslich in die Kantonsbibliothek von Appenzell Ausserrhoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erklärende Text heisst:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Appenzeller Componisten Joh. H. Tobler, Comp. des&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Landsgemeindeliedes selbst angefertigte Typen für den Druck&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;seiner Compositionen erhalten von Redaktor Müller sel.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(App. Ztng).&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;Alfred Tobler Wolfhalden 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobleralbum_Titelblatt.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Tobleralbum Titelblatt&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Druckmodel_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Model für den Druck der Vorlage für die Handstickerei&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stickmodel.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Stickmodel mit Beschreibung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirchturmspitze_Speicher.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Skizze von Tobler(?) für den Kirchenbau Speicher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825a.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz Vögelinsegg nach J. U. Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825b.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz mit Zelt, Eingangsbogen, Vortragskreis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Links auf in den Vorträgen erwähnte Quellen: ====&lt;br /&gt;
[[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler, Leben und Werk]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=YftcqaLxf_g Landsgemeindekantate]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Vortrag_Freiheit_Tobler.pdf|Vortrag &amp;quot;Freiheit, Vaterland, Verfassung und Gesetze&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Brief_aus_Bad_Pfäfers.pdf|Brief aus Bad Pfäfers]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://toblerdigital.ch Toblerdigital]: Lieder-Edition Johann Heinrich Toblers, 178 Lieder in Noten und Text&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sängerfest 1825 - eine Weltpremiere|Sängerfest 1825]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Video/Audio:&#039;&#039; Kristin Müller und Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Schnitt:&#039;&#039; Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläumsfest vom 14. November 2021 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Tot 1.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte das Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“ doch noch über die Bühne gehen. Vor rund 150 Gästen, unter ihnen Alfred Stricker, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Gemeindepräsident Paul König mit dem nahezu vollzähligen Gemeinderat, Vertretungen aus kantonalen Ämtern, von Lesegesellschaften, sowie von Stiftungen und Firmen, die das Jubiläum mit Beiträgen unterstützt hatten, bildete das abwechslungsreiche und unterhaltsame Fest den Schlusspunkt der vielen Jubiläumsanlässe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges PL.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Gästen konnte Präsident Peter Abegglen auch fast alle seiner Vorgängerinnen und Vorgänger seit den 60-er Jahren begrüssen: Walter Fritschi, Jörg Klaus, Margrith Rekade, Gabriela Sigrist und Thomas Hohl.&lt;br /&gt;
Alt Gemeindepräsident Peter Langenauer führte durch das Programm, das im ersten Teil aus Grussadressen des Präsidenten, von Kanton und Gemeinde, sowie als Überraschung der Überreichung des Förderpreises der Ersparniskasse Speicher durch Walter Schefer bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Stricker.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Regierungsrat A. Stricker&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Gemeinde.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Gemeindepräs. P. König, Gemeinderätin N. Bezzola Rausch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Eks.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Präs. P. Abegglen mit Walter Schefer (Ersparniskasse Speicher)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikbogen über zwei Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Trio2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Umrahmt wurde das Fest durch das Trio Lorena Dorizzi (Cello), Martina Jucker (Querflöte) und Mizuka Kano Hartmann (Klavier), die mit Kompositionen von Carl Maria von Weber, Charles Lefèbvre und Astor Piazolla einen musikalischen Bogen über zwei Jahrhunderte spannten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie sich Lesegesellschaften der Zeit anpassten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Strebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil zeigte Hanspeter Strebel auf, wie Lesegesellschaften entstanden, sich entwickelten und veränderten. Sein Referat ist eine selten gehörte Zusammenfassung über die Geschichte der Lesegesellschaften in Ausserrhoden. Das Referat steht [[media:Referat Strebel.pdf|hier]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterstück: &amp;quot;De Tobler und de Stadt-Land-Grabe“ ===&lt;br /&gt;
Nachdem Johann Heinrich Tobler (alias Philipp Langenegger) seine Zeitreise zur Eröffnung des Jubiläumsjahres am 4. Januar 2020 im Buchensaal begann und darauf drei Mal mit Johanna Vontobel den Lauf der Welt aus seiner Zeit mit der heutigen zeit diskutiert hatte, kam er aus aktuellem Anlass bei seinem vorläufig letzten Zusammentreffen mit Johanna in einen Disput über den Stadt-Land-Graben.&lt;br /&gt;
Das wiederum aus der Feder von Peter Surber stammende Theaterstück erntete grossen Applaus und leitete über zu einem Apero riche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=x5IP8Vl-RPo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Beitrag zum Jubiläumsfest findet sich [[Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begleitveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an besondere Ereignisse und Tätigkeiten der Sonnengesellschaft fanden im Jubiläumsjahr einige zusätzliche Veranstaltungen statt. Wenige konnten, obwohl geplant, pandemiebedingt nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das schönste Privathaus Ausserrhodens ===&lt;br /&gt;
So wurde das „Zuberbühlerhaus“ mit der Adresse Oberdorf 2 von Fachleuten auch schon genannt. Der Bau ist ein Beispiel dafür wie ein ursprünglich barockes Gebäude umgebaut wurde und heute als Musterbeispiel einer klassizistischen Baute dient. &lt;br /&gt;
Mäddel Fuchs wohnt im Haus, ist der Geschichte des Hauses im Detail nachgegangen und hat anlässlich einer Führung am 20. August 2020 vor Ort die architektonischen Besonderheiten des Hauses erklärt. Besondere Erwähnung finden die beiden Baumeister Johannes Grubenmann, der Erbauer des barocken Gebäudes und Konrad Langenegger, der den klassizistischen Umbau zur heutigen Gestalt vorgenommen hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuberbühlerhaus_Führung_1.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;klassizistische Frontseite&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuberbühlerhaus_Führung_2.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;kaum veränderte Rückseite&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuberbühlerhaus-Führung_3.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Anschliessend gab er in einem Vortrag in der ref. Kirche Einblicke in die Familiengeschichte und die Bedeutung der Zuberbühler. Hauptmann Johann Ulrich Zuberbühler war Mitgründer und von 1823 bis 1825 Präsident der Sonnengesellschaft. &lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=qcvL6vTB0EM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projektionstechniken früher und heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnengesellschaft 1.png|mini]]Der Anlass „Projektionstechniken früher und heute“ fand am 9. November als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“ im Buchensaal statt, unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen. &lt;br /&gt;
Erfreulicherweise nahmen trotz dieser erschwerten Bedingungen 15 Interessierte daran teil.  Paul Hollenstein und Peter Abegglen präsentierten mit einem Projektorungetüm von etwa 1920 hundertjährige Originalglasdias. Jedem Glasdia stellten sie die heutige Ansicht zum Vergleich gegenüber. Den Rahmen des Vortrags bildeten Auszüge aus einem Reisebericht über Indien von 1903.&lt;br /&gt;
Neben dieser Zeitreise gaben einige historische Projektionsapparate aus der reichen Sammlung von Edy Tanner einen Einblick in die Entwicklung der Projektionstechniken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute.&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 1880 stellte Lehrer Scherrer in der Sonnengesellschaft eine &amp;quot;Laterna magica&amp;quot;, also einen Vorläufer der gezeigten Diaprojektoren vor. Die Sonnengesellschaft finanzierte darauf die Anschaffung des wohl ersten solchen Apparates für die Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wieder entdeckter Vortrag von J. H. Tobler ===&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren ihres Bestehens beschäftigte sich die Sonnengesellschaft an ihren monatlichen Versammlungen vorwiegend mit freien Diskussionen und dem Aufbau einer eigenen Bibliothek. Erst 1823, drei Jahre nach ihrer Gründung, wurde damit begonnen, dass Mitglieder Themen freier Wahl in einer sogenannten „Vorlesung“ vortrugen und anschliessend zur Diskussion stellten.&lt;br /&gt;
Manchmal wurde aus Zeitschriften oder Büchern ein Text vorgelesen, manchmal eine sogenannt „eigene Arbeit“ vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Politisch motivierter Vortrag =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Scan Seite 1.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Am 11. November 1824 trug Johann Heinrich Tobler in einem Vortrag seine Gedanken zu Freiheit, Verfassung und Gesetzen vor. Der handschriftliche Vortrag wurde anschliessend in die Sammlung der „Relationen“ eingebunden, die sich im Privatarchiv der Sonnengesellschaft im Staatsarchiv AR in Herisau befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobler betitelt seinen Vortrag mit dem sperrigen Titel „Flüchtig hingeworfene Gedanken über Freiheit, Vaterland Verfassung und Gesetze“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag ist Ausdruck der Zeit der Restauration, in der konservative und liberale Kräfte um die Vorherrschaft rangen. Die Sonnengesellschaft gehörte, ebenso wie beispielsweise die neu entstandenen Gesangs- und Turnvereine und ab 1828 auch die Appenzeller Zeitung zu den Vorkämpferinnen des freiheitlichen Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Abend des 11. November 1824 =====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Sonnengesellschaft“ wurde der Vortrag transkribiert und sprachlich leicht angepasst. Schauspieler Philipp Langenegger lässt den Abend des 11. November 1824 neu aufleben. Der Vortrag dauert rund 30 Minuten, der Trailer rund 5 Minuten. Eine Textdatei mit der dem Video zugrunde liegenden Version des Vortrags ist [[Media: Vortrag Freiheit Tobler.pdf|hier]] verfügbar. Alle Informationen finden sich auf der Wikiseite [[Gedanken zu Freiheit und Verfassung 1823]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trailer (5 Min.) zum Vortragsvideo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id= F2iaqEkvqok}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Vorlesung&amp;quot; (25 Min.): Gedanken zu Freiheit, Verfassung und Gesetze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id= nkID7q_iWo4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen bildet - Zuhören auch - Sehen erst recht … ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Werklehrer Beat Brunner hat mit dem 1. Sekundarschuljahrgang 20/21 das Thema „Buchgestaltung“ in den Werkunterricht aufgenommen. Auch wenn öffentliche Leseveranstaltungen pandemiebedingt nicht durchgeführt werden konnten, liess sich wenigstens die Kreativität in der Auseinandersetzung mit Büchern so richtig ausleben. Die Aufgabe war einfach: „Nehmt ein Buch und gestaltet damit ein Objekt, das nach Möglichkeit einen Bezug zum Inhalt des Buches hat“ – oder anders ausgedrückt: &amp;quot;Ein (oder mehrere) altes, gelesenes “ausrangiertes“ Buch wird zu einer Buchskulptur umgestaltet – die fertige Buch-Skulptur erzählt nun eine Geschichte und gibt Hinweise, was für eine Geschichte in dem Buch – welches nicht mehr lesbar sein darf/muss – einmal zu Hause war …&lt;br /&gt;
«Inside-out» – den Inhalt eines Buches nach Aussen bringen in Form einer dreidimensionalen Cover-Gestaltung. &lt;br /&gt;
(Romane, Krimis, Sachbücher usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raten Sie als Betrachter/in: &amp;quot;Was könnte nun bei diesen Buchskulpturen für eine Geschichte dahinterstecken? Sind Sie gwundrig auf die Gedanken der Schülerinnen und Schüler?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Objekte sind nummeriert, Betrachtende können sich eine eigene Geschichte zum ausgestellten Objekt ausdenken. Was die dahinter steckenden Schülerinnen und Schüler für eine Idee hatten, kann unter der entsprechenden Nummer untenstehend nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
Welche Vielfalt von Ideen die Schülerinnen und Schüler mit dieser Aufgabe umgesetzt haben, zeigten die fertig gestellten Objekte in den Schaufenstern des Lokals „Buchen5“ und in der Bibliothek Speicher Trogen, wo die Objekte in zwei Serien ab Dezember 2020, resp. ab Mitte Januar 2021 zu besichtigen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_1.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Krimi oder Horror?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_2.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Malediven oder Korsika?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_4.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Weltreise oder Kulturführer?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_5.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Traumtänzerin oder Tod im Ballett?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auswahl einiger Buch-Skulpturen-Texte =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 7 &#039;&#039;&#039;Das braune Buch der Mumie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Laura Spycher und Kimi Amstad&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Deckel öffnet sich - vom Buch? …&lt;br /&gt;
ist das Buch ein Fluch ? &lt;br /&gt;
Was für eine Geschichte wohnt da drin …&lt;br /&gt;
und macht sie Sinn ? &lt;br /&gt;
Ist alles so wie’s scheint - &lt;br /&gt;
oder bloss zusamm‘ gereimt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer Du auch einen Deckel öffnest - und sei es bloss ein Gomfi-Glas, dann: denk Dir was !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 5 &#039;&#039;&#039;Das besonders scharfe Kochbuch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Nino Schelling und Marvin Willi&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten etwas Teuflisches und etwas Scharfes kombinieren. Das ist die Chili. Die erste Idee war das Feuer. Daraus wurde zuerst die Chili und daraus wiederum schliesslich der Teufel. Am meisten froh waren wir, als wir das Feuer fertig hatten.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Kochbuch für ganz scharfe Liebhaber gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 10 &#039;&#039;&#039;Der Reisekoffer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Elin Altenbach und Ladina Schnitzer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Thema „Reisen“ genommen und dazu zwei Reisebücher genommen, diese ausgehöhlt und aufeinander geklebt. Es waren Reisebücher. Weil man ja im Moment nicht reisen kann, kann man bei unserem Buch nun doch auch ein bisschen „reisen“. Wir haben eine Strandlandschaft gestaltet und deshalb findet unsere Geschichte vermutlich auch als Thema zu den Sommerferien statt. Und …&lt;br /&gt;
… die Person fliegt anschliessend nach New York !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 17 &#039;&#039;&#039;Erstochener im Wasserfall&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Lian Ubieto und Fabio Zellweger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Freunde gingen auf eine Wanderung. Sie entschieden sich dann, an einem Platz zu verweilen und dort zu zelten. Sie hatten sehr viel Spass m Abend. Am nächsten Morgen wachten sie auf und kamen in einen Konflikt. Sie haben Stangen vom Zelt abgerissen und damit gekämpft. Einer wurde aufgespiesst …&lt;br /&gt;
… und den Wasserfall hinuntergeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No.18 &#039;&#039;&#039;Liebe auf den ersten Blick&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Sina Inauen und Lina Keel&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mädchen &amp;amp; ein Junge sehen sich in einem zauberhaften Park in New York. Sie verlieben sich sofort ineinander. Beide sind sehr scheu, aber nach einer Weile trauen sie sich und gehen aufeinander zu. Beide sind unsterblich ineinander verliebt. Sie gehen zusammen durch den Park und als die Hände sich per Zufall berühren halten sie sich mit den Händen ganz fest …&lt;br /&gt;
… und bleiben für immer zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 22 &#039;&#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Josette Schindler und Thia Lämmler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht haben Sie das Ballett „Schwanenseee“ schon einmal gesehen? Diese Geschichte stellen wir mit unserer „Ballerina“ dar. Siegfried verliebt sich in die Prinzessin doch Rotbart und die schwarze Schwanenprinzessin Odile – das negative Ebenbild von Odette - versuchen, die Liebenden auseinander zu bringen. In der ursprünglichen Schwanenseefassung werden die frisch Verliebten durch eine von Rotbart verursachte Flutwelle ertränkt – in anderen Fassungen von „Schwanensee“ überlebt einer von beiden … &lt;br /&gt;
… oder es kommt sogar zum Happy End.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Jubiläum in den Medien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appenzeller Zeitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Media: St.Galler Tagblatt.pdf|Appenzeller Zeitung]] veröffentlichte am 13. März 2020, also einen Tag vor dem Shut-Down und der Vernissage der Jubiläumsausstellung, ein Interview, das Astrid Zysset kurz zuvor mit dem Präsidenten der Sonnengesellschaft geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radio SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz ===&lt;br /&gt;
Am 8. September 2020 berichtete Radio SRF 1 im Regionaljournal Ostschweiz in einem rund dreiminütigen Hörbeitrag über das 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. Im Beitrag werden drei der rund zwei Dutzend „Gründerväter“ genannt, ebenso wie das heutige Spycherstöbli, das damalige namengebende ehemalige Restaurant Sonne und ursprüngliche Versammlungslokal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=vOu8hvGHA78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonnengesellschaft im Schweizer Fernsehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorabendsendung „Mini Schwiiz - dini Schwiiz“ des Schweizer Fernsehens wurden vom 28. September bis 2. Oktober 2020 die Ortschaften Schönengrund, Gonten, Speicher, Trogen und Walzenhausen vorgestellt. Die jeweiligen Ortsvertreter/innen zeigten ihren Gästen ihr Dorf - ihren Herzensort - anhand von drei Themen aus den Kategorien Kulinarik, Tradition, Freizeit, Musik und Natur.&lt;br /&gt;
Peter Abegglen hatte sich bereit erklärt, Speicher als seinen [[Lieblingsorte|Herzensort]] vorzustellen. Das Thema Natur zeigte sich bei Kalenderwetter auf dem Höhenweg von der besten Seite. Zum Thema Freizeit stellte er die [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Sonnengesellschaft in der Jubiläumsausstellung]] vor und zur Tradition hatte er die [[Zimmerschützengesellschaft Speicher|Zimmerschützengesellschaft]] ausgewählt, wo es galt, im Schiesskeller die Treffsicherheit zu testen.&lt;br /&gt;
Am 25. Juni fanden die Dreharbeiten zwischen 08.30 Uhr bis 19.30 Uhr in Speicher statt. Viele Stunden Aufnahmematerial wurden auf die am 30. September 2020 ausgestrahlte Sendung von rund 22 Minuten zusammen geschnitten. Die gezeigten Ausschnitte wurden von der Regie ausgewählt.&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=m9so8PWSICk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläumsfest vom 14. November in der Appenzeller Zeitung ===&lt;br /&gt;
Martin Hüsler hat den Anlass in der Appenzeller Zeitung, [[media:Appenzeller_Zeitung_20211117_Seite_17.pdf|Ausgabe vom 17. November 2021]], dokumentiert.(Mit freundlicher Genehmigung der Appenzeller Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impressum Jubiläumsjahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Theatralische Zeitreise: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Leo Graf, Januar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Fotos Neujahrsapero: Leo Graf, Januar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Interviews: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Peter Abegglen, Paul Hollenstein, Februar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Hommage an Joh. Heinr. Tobler: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Samuel Lutz, Mai 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Hörstück: Montage: Paul Hollenstein, Mai 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Texte Beschrieb: Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Sonnengesellschaft_Jubil%C3%A4umsjahr_2020&amp;diff=18416</id>
		<title>Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Sonnengesellschaft_Jubil%C3%A4umsjahr_2020&amp;diff=18416"/>
		<updated>2026-03-08T16:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sonnengesellschaft]] feierte im Jahr 2020 ihr 200-Jahr-Jubiläum. Ihre Gründung geht auf eine Initiative des appenzellischen «Sängervaters» [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] und einer Anzahl gleichgesinnter Persönlichkeiten zurück. Im Oktober 1820 fand die erste Versammlung im damaligen [[Spycherstöbli|Haus «zur Sonne»]] in Speicher statt – in der Folge gingen von ihr entscheidende und überregional beachtete Initiativen und Impulse zur Förderung des Schulwesens, der Mädchenbildung, des allgemeinen Volkswohls und zum Kampf gegen die Armut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik 2020 ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Sonnengesellschaft ist vergleichsweise gut dokumentiert. Neben der vorliegenden Übersicht auf wikispeicher.ch und Würdigungen in den Gemeindegeschichten ([[Tanner Chronik|Tannerchronik 1853]], Eugsterchronik 1947, Strebelchronik 2014) liegen Festschriften zu 60, 75, 100, 150 und 175 Jahren Sonnengesellschaft vor. Eine Fülle von Dokumenten aus der Sonnengesellschaft sind im Staatsarchiv des Kantons Appenzell Ausserrhoden (StAAR Pa.086) aufbewahrt und katalogisiert.&lt;br /&gt;
Die [[media:Festschrift_SG_200.pdf|Chronik von 2020]], verfasst von Martin Hüsler, deckt die 200-jährige Geschichte ab und bewertet die Leistungen und Tätigkeiten der Sonnengesellschaft aus heutiger Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“ ==&lt;br /&gt;
Im [[Museum für Lebensgeschichten]] im Hof Speicher wurde die Geschichte der Sonnengesellschaft Speicher dargestellt. Die Ausstellung - vom 14. März 2020 bis 30. Januar 2021 - vermittelte einen Einblick in ausgewählte Tätigkeiten der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben schriftlichen Informationstafeln lud eine Leseecke zum Stöbern in Schriftdokumenten mit Bezug zur Sonnengesellschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virtueller Rundgang ===&lt;br /&gt;
Kuratorin Maria Nänni und der Präsident der Sonnengesellschaft, Peter Abegglen, laden zu einem Rundgang ein, der wichtige Aspekte der Ausstellung beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzversion 15 Minuten:&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=3YzMgxkM9aU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Version mit vertiefenden Informationen, 30 Minuten&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=JQYoglVHhpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interviews zur Sonnengesellschaft ===&lt;br /&gt;
In einem Video geben Interviews von Mitgliedern Einblicke in die heutige Bedeutung der Sonnengesellschaft. Vertreten sind die Vorstandsmitglieder 2020, ehemalige Präsident/innen oder Vorstandsmitglieder, sowie Alt- und Neumitglieder. Filmdauer: ca. 15 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=pyScST4jEeE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläumsanlässe ==&lt;br /&gt;
Blick zurück und Blick nach vorn ist das doppelte Anliegen der Jubiläumsaktivitäten. In deren Zentrum stehen theatralische Ereignisse mit historischen und heutigen Figuren, jeweils ergänzt um ein «Gemeinschaftswerk».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die «Ereignisse» und das daraus heraus entstehende «Gemeinschaftswerk» bezogen sich auf jeweils ein Thema, das in der Geschichte der Sonnengesellschaft eine zentrale Rolle spielte, das für die Vergangenheit und Gegenwart des Dorfs Speicher wichtig war und das in die Zukunft weist. Hauptthemen sind Ernährung, Werte der Gemeinschaft und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neujahrsapero vom 4. Januar 2020===&lt;br /&gt;
Der Neujahrsapero 2020 im Buchensaal eröffnete das Jubiläumsjahr der Sonnengesellschaft mit einer theatralischen Zeitreise mit Schauspieler Philipp Langenegger alias Joh. Hch. Tobler, dem eigentlichen Gründer der Sonnengesellschaft und „Sängervater.“ Filmausschnitt (3 Min) aus der theatralischen Zeitreise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=Y8hKEh-ayWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier das Theaterstück in voller Länge (ca. 20 Minuten):&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=j0snc7Te0N8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:neujahrsapero (17 von 80).jpg|mini]]Toblerlied [[Tobler_Johann_Heinrich#Kompositorisches_und_literarisches_Schaffen|&amp;quot;Gute Nacht&amp;quot;]] mit dem Chor Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singen war ein Anliegen Johann Heinrich Toblers. Anstelle eines gemeinsamen Chorgesangs alter Prägung liessen sich die Organisatoren ein in den in den Neujahrsapero eingebettetes, gemeinsames Singen in Form eines „Crash“-Kurses Jodeln mit Nadja Räss einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
neujahrsapero (3 von 80).jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero (38 von 80).jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 57.jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 61.jpg&lt;br /&gt;
neujahrsapero 73.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=u6qIDIvKgKQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!» ===&lt;br /&gt;
Das Vereinsfestival Speicher vom Mai 2020 fiel coronabedingt aus. Für den Unterhaltungsabend war als Beitrag der Sonnengesellschaft ein theatralisches Ereignis zum Thema „Gemeinschaft im Dorf“ vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hunger, Armut und Corona&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Surber hat das Theaterstück zum Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!» umgearbeitet und gleichzeitig aktuelle Ereignisse vom contact tracing über die Ehe für alle bis zum Ausserrhoder Regierungsrat ohne Frauen eingeflochten. Entstanden ist ein Dialog als akustische Zeitreise mit Johann Heinrich Tobler und der Serviceangestellten Johanna von Tobel: unterhaltsam, feinsinnig, humorvoll, zeitkritisch und zeitlos.&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich überraschen, wie „systemrelevant“ die Sonnengesellschaft war und vielleicht noch ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörstück zum 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. &lt;br /&gt;
«E komischi Zit… aber e gueti Zit!», Dauer 17 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text: Peter Surber&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Regie: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Stimmen: Jeanne Devos, Philipp Langenegger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Audio: Karin Bucher, Thomas Karrer&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Technik: Sven Bischof&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Videobearbeitung: Paul Hollenstein&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=KOq_HO6Dx_U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anstatt-Jahrmarkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anstatt-Jahrmarkt.JPG|mini|links]]&lt;br /&gt;
Der Jahrmarkt 2020 und auch die Viehschau fielen den Coronamassnahmen zum Opfer. Markt-und Generationenkommission sowie die Bauern von Speicher und die Sonnengesellschaft organisierten deshalb einen [[Anstatt-Jahrmarkt|&amp;quot;Anstatt-Jahrmarkt&amp;quot;]]. Das Thema Thema &amp;quot;Ernährung früher und heute&amp;quot; zielte auf die lokale Ernährungsproduktion. Der Anlass wurde angeregt durch die Sonnengesellschaft, die in ihrem Jubiläumsjahr der von ihr in den 1830er-Jahren gegründeten „Erdäpfelanstalt“ gedenken wollte.&lt;br /&gt;
Rund 250 Personen nahmen an diesem Anlass teil und liessen ihn zu einem vollen Erfolg werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bauernmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernmarkt.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bauern von Speicher stellten an Marktständen ihre Produkte vor und erklären, wie sie diese Produkte erzeugen. Selbstverständlich können Sie diese lokalen Produkte auch erwerben, um sich von der hohen Qualität selbst zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ernährung früher und heute ====&lt;br /&gt;
Mit der Ernährung befassen sich auch die Beiträge der Sonnengesellschaft Speicher, die 2020 ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Eines der zentralen Anliegen der Sonnengesellschaft in ihren Anfängen war die Verbesserung der Ernährung der Bevölkerung. Unter anderem gründete sie eine Kartoffelanstalt und einen Lebensmittelverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Theater Hungerjohr.jpeg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Der unterhaltende Beitrag besteht in einer theatralischen Aktion unter dem Titel [[Vo Hungersnöt …|„Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kartoffel-Tavolata - gemeinsam essen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tavolata.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Der kulinarische Beitrag bestand in einer Tavolata, zu der alle Besucherinnen und Besucher eingeladen waren. An dieser Tavolata wurden die im April vor dem Zellerhof gemeinschaftlich gepflanzten und anfangs September geernteten Kartoffeln aufgetischt, eine Hommage an die Gründer der „Erdäpfelanstalt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bilder vom Anstatt-Jahrmarkt ====&lt;br /&gt;
Es fotografierten Mark Riklin, Beat Brunner und Peter Abegglen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=vJoGdf8_mpw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörstück «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!» ===&lt;br /&gt;
Wie der Gründer der Sonnengesellschaft, Sängervater [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]], anno dazumal die [[Gedanken zu Freiheit und Verfassung 1823|Freiheit]] lobte, mit den heute scheinbar grenzenlosen Freiheiten seine liebe Mühe hat – und von Johanna Vontobel auf der Hohen Buche erfährt, dass auch im Jahr 2021 um die Freiheit nicht alles zum besten steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hörstück entstand anstelle eines ursprünglich geplanten Theaterstücks zum Jubiläumsfest 2020, das coronabedingt um ein Jahr verschoben werden musste.  &lt;br /&gt;
Das Stück «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!!» dauert 17 Minuten und nimmt Bezug auf den Freiheitsbegriff der 1830er-Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text: Peter Surber&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Regie: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Stimmen: Jeanne Devos, Philipp Langenegger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Audio: Karin Bucher&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Technik: Jerôme Longhi&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Videobearbeitung: Paul Hollenstein&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=XZQUEpZtcFw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hommage an Johann Heinrich Tobler - Mai 2020 und September 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Heinrich Tobler (1777–1838) war nicht nur Initiant und Mitgründer der Sonnengesellschaft und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für den 28. Mai 2020 in der Kirche in Speicher geplante «Hommage an Johann Heinrich Tobler» mit Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, und Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, konnte im Jubiläumsjahr der Sonnengesellschaft nicht stattfinden. Eine kleine Vorschau gibt einen Einblick in die geplante Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=nJpnREhDvTo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Lutz hat zum Landsgemeindelied „Alles Leben strömt aus dir“ eine Landsgemeindekantate komponiert und diese mit dem Chor und dem Orchester der J.S. Bach-Stiftung im August 2018 in der Kirche Trogen zu einer viel beachteten Aufführung gebracht. Der Link auf die einzelnen Elemente findet sich [https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_l3cMR4zngRjUPZ_zf56b3ekxhM7zydVVI hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobler.jpg|mini|right|Johann Heinrich Tobler]][[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]] (1777–1838) war 1820 Initiant und Mitgründer der [[Sonnengesellschaft]] Speicher und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied. Zudem ist Tobler mit seiner Begeisterung für Freiheit und Gleichheit eine zentrale Persönlichkeit der Ausserrhoder Volksaufklärung jener Umbruchszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 2021 konnte die «Hommage an Johann Heinrich Tobler» in der ref. Kirche Speicher doch noch statt finden. Rudolf Lutz, Musiker und künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden; Viviane Sonderegger, Musikstudentin und Peter Abegglen, Präsident der Sonnengesellschaft Speicher gaben einen Einblick in Stationen von Toblers Leben und Schaffen.&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung im Rahmen des [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Jubiläums „200 Jahre Sonnengesellschaft Speicher“]] wurde ermöglicht durch Konrad Hummler, St. Gallen und die Sonnengesellschaft Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung von Ausschnitten des Anlasses hat dokumentarischen Charakter. (Dauer ca. 35 Minuten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=ljnDBWXP_Pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausgewählte Bilder ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Drucktypen_Tobler.jpg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Anfangs des 19. Jahrhunderts wurden Lieder und Liedsammlungen mit Hilfe von Typen (Holzstempel) gedruckt. Erhalten sind einige solcher Holztypen für Notenzeilen, die J. H. Tobler selber gefertigt hat. Ein grosser Teil seiner publizierten Kompositionen dürfte auf diese Art und Weise gedruckt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieddruck Original.jpg|mini|links|&amp;quot;Der May&amp;quot; (Ausschnitt) in: J.H.Tobler, 12 Lieder ...; 1812]]Die hier gezeigten Typen Toblers stammen aus dem Nachlass von [[Müller, Johann Martin - Lehrer, Redaktor|Johann Martin Müller]], der um 1860 das sogenannte Tobleralbum für die Bibliothek der Sonnengesellschaft erstellt hat. Aus Müllers Nachlass gelangten die Typen zu Alfred Tobler und schliesslich in die Kantonsbibliothek von Appenzell Ausserrhoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erklärende Text heisst:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Appenzeller Componisten Joh. H. Tobler, Comp. des&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Landsgemeindeliedes selbst angefertigte Typen für den Druck&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;seiner Compositionen erhalten von Redaktor Müller sel.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(App. Ztng).&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;Alfred Tobler Wolfhalden 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobleralbum_Titelblatt.JPG|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Tobleralbum Titelblatt&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Druckmodel_1.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Model für den Druck der Vorlage für die Handstickerei&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stickmodel.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Stickmodel mit Beschreibung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirchturmspitze_Speicher.jpeg|&amp;lt;small&amp;gt;Skizze von Tobler(?) für den Kirchenbau Speicher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825a.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz Vögelinsegg nach J. U. Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sängerfest 1825b.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Festplatz mit Zelt, Eingangsbogen, Vortragskreis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Links auf in den Vorträgen erwähnte Quellen: ====&lt;br /&gt;
[[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler, Leben und Werk]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=YftcqaLxf_g Landsgemeindekantate]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Vortrag_Freiheit_Tobler.pdf|Vortrag &amp;quot;Freiheit, Vaterland, Verfassung und Gesetze&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[media:Brief_aus_Bad_Pfäfers.pdf|Brief aus Bad Pfäfers]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://toblerdigital.ch Toblerdigital]: Lieder-Edition Johann Heinrich Toblers, 178 Lieder in Noten und Text&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sängerfest 1825 - eine Weltpremiere|Sängerfest 1825]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Video/Audio:&#039;&#039; Kristin Müller und Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Schnitt:&#039;&#039; Paul Hollenstein&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text:&#039;&#039; Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläumsfest vom 14. November 2021 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Tot 1.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte das Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“ doch noch über die Bühne gehen. Vor rund 150 Gästen, unter ihnen Alfred Stricker, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Gemeindepräsident Paul König mit dem nahezu vollzähligen Gemeinderat, Vertretungen aus kantonalen Ämtern, von Lesegesellschaften, sowie von Stiftungen und Firmen, die das Jubiläum mit Beiträgen unterstützt hatten, bildete das abwechslungsreiche und unterhaltsame Fest den Schlusspunkt der vielen Jubiläumsanlässe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges PL.jpeg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Gästen konnte Präsident Peter Abegglen auch fast alle seiner Vorgängerinnen und Vorgänger seit den 60-er Jahren begrüssen: Walter Fritschi, Jörg Klaus, Margrith Rekade, Gabriela Sigrist und Thomas Hohl.&lt;br /&gt;
Alt Gemeindepräsident Peter Langenauer führte durch das Programm, das im ersten Teil aus Grussadressen des Präsidenten, von Kanton und Gemeinde, sowie als Überraschung der Überreichung des Förderpreises der Ersparniskasse Speicher durch Walter Schefer bestand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Stricker.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Regierungsrat A. Stricker&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Gemeinde.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Gemeindepräs. P. König, Gemeinderätin N. Bezzola Rausch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
200J_Sonnenges_Eks.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Präs. P. Abegglen mit Walter Schefer (Ersparniskasse Speicher)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikbogen über zwei Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Trio2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Umrahmt wurde das Fest durch das Trio Lorena Dorizzi (Cello), Martina Jucker (Querflöte) und Mizuka Kano Hartmann (Klavier), die mit Kompositionen von Carl Maria von Weber, Charles Lefèbvre und Astor Piazolla einen musikalischen Bogen über zwei Jahrhunderte spannten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie sich Lesegesellschaften der Zeit anpassten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:200J Sonnenges Strebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil zeigte Hanspeter Strebel auf, wie Lesegesellschaften entstanden, sich entwickelten und veränderten. Sein Referat ist eine selten gehörte Zusammenfassung über die Geschichte der Lesegesellschaften in Ausserrhoden. Das Referat steht [[media:Referat Strebel.pdf|hier]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterstück: &amp;quot;De Tobler und de Stadt-Land-Grabe“ ===&lt;br /&gt;
Nachdem Johann Heinrich Tobler (alias Philipp Langenegger) seine Zeitreise zur Eröffnung des Jubiläumsjahres am 4. Januar 2020 im Buchensaal begann und darauf drei Mal mit Johanna Vontobel den Lauf der Welt aus seiner Zeit mit der heutigen zeit diskutiert hatte, kam er aus aktuellem Anlass bei seinem vorläufig letzten Zusammentreffen mit Johanna in einen Disput über den Stadt-Land-Graben.&lt;br /&gt;
Das wiederum aus der Feder von Peter Surber stammende Theaterstück erntete grossen Applaus und leitete über zu einem Apero riche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=x5IP8Vl-RPo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Beitrag zum Jubiläumsfest findet sich [[Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begleitveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an besondere Ereignisse und Tätigkeiten der Sonnengesellschaft fanden im Jubiläumsjahr einige zusätzliche Veranstaltungen statt. Wenige konnten, obwohl geplant, pandemiebedingt nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das schönste Privathaus Ausserrhodens ===&lt;br /&gt;
So wurde das „Zuberbühlerhaus“ mit der Adresse Oberdorf 2 von Fachleuten auch schon genannt. Der Bau ist ein Beispiel dafür wie ein ursprünglich barockes Gebäude umgebaut wurde und heute als Musterbeispiel einer klassizistischen Baute dient. &lt;br /&gt;
Mäddel Fuchs wohnt im Haus, ist der Geschichte des Hauses im Detail nachgegangen und hat anlässlich einer Führung am 20. August 2020 vor Ort die architektonischen Besonderheiten des Hauses erklärt. Besondere Erwähnung finden die beiden Baumeister Johannes Grubenmann, der Erbauer des barocken Gebäudes und Konrad Langenegger, der den klassizistischen Umbau zur heutigen Gestalt vorgenommen hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuberbühlerhaus_Führung_1.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;klassizistische Frontseite&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuberbühlerhaus_Führung_2.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;kaum veränderte Rückseite&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuberbühlerhaus-Führung_3.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Anschliessend gab er in einem Vortrag in der ref. Kirche Einblicke in die Familiengeschichte und die Bedeutung der Zuberbühler. Hauptmann Johann Ulrich Zuberbühler war Mitgründer und von 1823 bis 1825 Präsident der Sonnengesellschaft. &lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=qcvL6vTB0EM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projektionstechniken früher und heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnengesellschaft 1.png|mini]]Der Anlass „Projektionstechniken früher und heute“ fand am 9. November als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“ im Buchensaal statt, unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen. &lt;br /&gt;
Erfreulicherweise nahmen trotz dieser erschwerten Bedingungen 15 Interessierte daran teil.  Paul Hollenstein und Peter Abegglen präsentierten mit einem Projektorungetüm von etwa 1920 hundertjährige Originalglasdias. Jedem Glasdia stellten sie die heutige Ansicht zum Vergleich gegenüber. Den Rahmen des Vortrags bildeten Auszüge aus einem Reisebericht über Indien von 1903.&lt;br /&gt;
Neben dieser Zeitreise gaben einige historische Projektionsapparate aus der reichen Sammlung von Edy Tanner einen Einblick in die Entwicklung der Projektionstechniken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute.&lt;br /&gt;
Am 29. Januar 1880 stellte Lehrer Scherrer in der Sonnengesellschaft eine &amp;quot;Laterna magica&amp;quot;, also einen Vorläufer der gezeigten Diaprojektoren vor. Die Sonnengesellschaft finanzierte darauf die Anschaffung des wohl ersten solchen Apparates für die Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wieder entdeckter Vortrag von J. H. Tobler ===&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren ihres Bestehens beschäftigte sich die Sonnengesellschaft an ihren monatlichen Versammlungen vorwiegend mit freien Diskussionen und dem Aufbau einer eigenen Bibliothek. Erst 1823, drei Jahre nach ihrer Gründung, wurde damit begonnen, dass Mitglieder Themen freier Wahl in einer sogenannten „Vorlesung“ vortrugen und anschliessend zur Diskussion stellten.&lt;br /&gt;
Manchmal wurde aus Zeitschriften oder Büchern ein Text vorgelesen, manchmal eine sogenannt „eigene Arbeit“ vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Politisch motivierter Vortrag =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Scan Seite 1.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Am 11. November 1824 trug Johann Heinrich Tobler in einem Vortrag seine Gedanken zu Freiheit, Verfassung und Gesetzen vor. Der handschriftliche Vortrag wurde anschliessend in die Sammlung der „Relationen“ eingebunden, die sich im Privatarchiv der Sonnengesellschaft im Staatsarchiv AR in Herisau befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobler betitelt seinen Vortrag mit dem sperrigen Titel „Flüchtig hingeworfene Gedanken über Freiheit, Vaterland Verfassung und Gesetze“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag ist Ausdruck der Zeit der Restauration, in der konservative und liberale Kräfte um die Vorherrschaft rangen. Die Sonnengesellschaft gehörte, ebenso wie beispielsweise die neu entstandenen Gesangs- und Turnvereine und ab 1828 auch die Appenzeller Zeitung zu den Vorkämpferinnen des freiheitlichen Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Der Abend des 11. November 1824 =====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Sonnengesellschaft“ wurde der Vortrag transkribiert und sprachlich leicht angepasst. Schauspieler Philipp Langenegger lässt den Abend des 11. November 1824 neu aufleben. Der Vortrag dauert rund 30 Minuten, der Trailer rund 5 Minuten. Eine Textdatei mit der dem Video zugrunde liegenden Version des Vortrags ist [[Media: Vortrag Freiheit Tobler.pdf|hier]] verfügbar. Alle Informationen finden sich auf der Wikiseite [[Gedanken zu Freiheit und Verfassung 1823]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trailer (5 Min.) zum Vortragsvideo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id= F2iaqEkvqok}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Vorlesung&amp;quot; (25 Min.): Gedanken zu Freiheit, Verfassung und Gesetze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id= nkID7q_iWo4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen bildet - Zuhören auch - Sehen erst recht … ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Werklehrer Beat Brunner hat mit dem 1. Sekundarschuljahrgang 20/21 das Thema „Buchgestaltung“ in den Werkunterricht aufgenommen. Auch wenn öffentliche Leseveranstaltungen pandemiebedingt nicht durchgeführt werden konnten, liess sich wenigstens die Kreativität in der Auseinandersetzung mit Büchern so richtig ausleben. Die Aufgabe war einfach: „Nehmt ein Buch und gestaltet damit ein Objekt, das nach Möglichkeit einen Bezug zum Inhalt des Buches hat“ – oder anders ausgedrückt: &amp;quot;Ein (oder mehrere) altes, gelesenes “ausrangiertes“ Buch wird zu einer Buchskulptur umgestaltet – die fertige Buch-Skulptur erzählt nun eine Geschichte und gibt Hinweise, was für eine Geschichte in dem Buch – welches nicht mehr lesbar sein darf/muss – einmal zu Hause war …&lt;br /&gt;
«Inside-out» – den Inhalt eines Buches nach Aussen bringen in Form einer dreidimensionalen Cover-Gestaltung. &lt;br /&gt;
(Romane, Krimis, Sachbücher usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raten Sie als Betrachter/in: &amp;quot;Was könnte nun bei diesen Buchskulpturen für eine Geschichte dahinterstecken? Sind Sie gwundrig auf die Gedanken der Schülerinnen und Schüler?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Objekte sind nummeriert, Betrachtende können sich eine eigene Geschichte zum ausgestellten Objekt ausdenken. Was die dahinter steckenden Schülerinnen und Schüler für eine Idee hatten, kann unter der entsprechenden Nummer untenstehend nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
Welche Vielfalt von Ideen die Schülerinnen und Schüler mit dieser Aufgabe umgesetzt haben, zeigten die fertig gestellten Objekte in den Schaufenstern des Lokals „Buchen5“ und in der Bibliothek Speicher Trogen, wo die Objekte in zwei Serien ab Dezember 2020, resp. ab Mitte Januar 2021 zu besichtigen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_1.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Krimi oder Horror?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_2.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Malediven oder Korsika?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_4.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Weltreise oder Kulturführer?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchprojekt_5.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Traumtänzerin oder Tod im Ballett?&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auswahl einiger Buch-Skulpturen-Texte =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 7 &#039;&#039;&#039;Das braune Buch der Mumie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Laura Spycher und Kimi Amstad&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Deckel öffnet sich - vom Buch? …&lt;br /&gt;
ist das Buch ein Fluch ? &lt;br /&gt;
Was für eine Geschichte wohnt da drin …&lt;br /&gt;
und macht sie Sinn ? &lt;br /&gt;
Ist alles so wie’s scheint - &lt;br /&gt;
oder bloss zusamm‘ gereimt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer Du auch einen Deckel öffnest - und sei es bloss ein Gomfi-Glas, dann: denk Dir was !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 5 &#039;&#039;&#039;Das besonders scharfe Kochbuch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Nino Schelling und Marvin Willi&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten etwas Teuflisches und etwas Scharfes kombinieren. Das ist die Chili. Die erste Idee war das Feuer. Daraus wurde zuerst die Chili und daraus wiederum schliesslich der Teufel. Am meisten froh waren wir, als wir das Feuer fertig hatten.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Kochbuch für ganz scharfe Liebhaber gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 10 &#039;&#039;&#039;Der Reisekoffer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Elin Altenbach und Ladina Schnitzer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Thema „Reisen“ genommen und dazu zwei Reisebücher genommen, diese ausgehöhlt und aufeinander geklebt. Es waren Reisebücher. Weil man ja im Moment nicht reisen kann, kann man bei unserem Buch nun doch auch ein bisschen „reisen“. Wir haben eine Strandlandschaft gestaltet und deshalb findet unsere Geschichte vermutlich auch als Thema zu den Sommerferien statt. Und …&lt;br /&gt;
… die Person fliegt anschliessend nach New York !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 17 &#039;&#039;&#039;Erstochener im Wasserfall&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Lian Ubieto und Fabio Zellweger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Freunde gingen auf eine Wanderung. Sie entschieden sich dann, an einem Platz zu verweilen und dort zu zelten. Sie hatten sehr viel Spass m Abend. Am nächsten Morgen wachten sie auf und kamen in einen Konflikt. Sie haben Stangen vom Zelt abgerissen und damit gekämpft. Einer wurde aufgespiesst …&lt;br /&gt;
… und den Wasserfall hinuntergeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No.18 &#039;&#039;&#039;Liebe auf den ersten Blick&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Sina Inauen und Lina Keel&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mädchen &amp;amp; ein Junge sehen sich in einem zauberhaften Park in New York. Sie verlieben sich sofort ineinander. Beide sind sehr scheu, aber nach einer Weile trauen sie sich und gehen aufeinander zu. Beide sind unsterblich ineinander verliebt. Sie gehen zusammen durch den Park und als die Hände sich per Zufall berühren halten sie sich mit den Händen ganz fest …&lt;br /&gt;
… und bleiben für immer zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objekt No. 22 &#039;&#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestaltet von Josette Schindler und Thia Lämmler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht haben Sie das Ballett „Schwanenseee“ schon einmal gesehen? Diese Geschichte stellen wir mit unserer „Ballerina“ dar. Siegfried verliebt sich in die Prinzessin doch Rotbart und die schwarze Schwanenprinzessin Odile – das negative Ebenbild von Odette - versuchen, die Liebenden auseinander zu bringen. In der ursprünglichen Schwanenseefassung werden die frisch Verliebten durch eine von Rotbart verursachte Flutwelle ertränkt – in anderen Fassungen von „Schwanensee“ überlebt einer von beiden … &lt;br /&gt;
… oder es kommt sogar zum Happy End.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Jubiläum in den Medien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appenzeller Zeitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Media: St.Galler Tagblatt.pdf|Appenzeller Zeitung]] veröffentlichte am 13. März 2020, also einen Tag vor dem Shut-Down und der Vernissage der Jubiläumsausstellung, ein Interview, das Astrid Zysset kurz zuvor mit dem Präsidenten der Sonnengesellschaft geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radio SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz ===&lt;br /&gt;
Am 8. September 2020 berichtete Radio SRF 1 im Regionaljournal Ostschweiz in einem rund dreiminütigen Hörbeitrag über das 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. Im Beitrag werden drei der rund zwei Dutzend „Gründerväter“ genannt, ebenso wie das heutige Spycherstöbli, das damalige namengebende ehemalige Restaurant Sonne und ursprüngliche Versammlungslokal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=vOu8hvGHA78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonnengesellschaft im Schweizer Fernsehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorabendsendung „Mini Schwiiz - dini Schwiiz“ des Schweizer Fernsehens wurden vom 28. September bis 2. Oktober 2020 die Ortschaften Schönengrund, Gonten, Speicher, Trogen und Walzenhausen vorgestellt. Die jeweiligen Ortsvertreter/innen zeigten ihren Gästen ihr Dorf - ihren Herzensort - anhand von drei Themen aus den Kategorien Kulinarik, Tradition, Freizeit, Musik und Natur.&lt;br /&gt;
Peter Abegglen hatte sich bereit erklärt, Speicher als seinen [[Lieblingsorte|Herzensort]] vorzustellen. Das Thema Natur zeigte sich bei Kalenderwetter auf dem Höhenweg von der besten Seite. Zum Thema Freizeit stellte er die [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Sonnengesellschaft in der Jubiläumsausstellung]] vor und zur Tradition hatte er die [[Zimmerschützengesellschaft Speicher|Zimmerschützengesellschaft]] ausgewählt, wo es galt, im Schiesskeller die Treffsicherheit zu testen.&lt;br /&gt;
Am 25. Juni fanden die Dreharbeiten zwischen 08.30 Uhr bis 19.30 Uhr in Speicher statt. Viele Stunden Aufnahmematerial wurden auf die am 30. September 2020 ausgestrahlte Sendung von rund 22 Minuten zusammen geschnitten. Die gezeigten Ausschnitte wurden von der Regie ausgewählt.&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=m9so8PWSICk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläumsfest vom 14. November in der Appenzeller Zeitung ===&lt;br /&gt;
Martin Hüsler hat den Anlass in der Appenzeller Zeitung, [[media:Appenzeller_Zeitung_20211117_Seite_17.pdf|Ausgabe vom 17. November 2021]], dokumentiert.(Mit freundlicher Genehmigung der Appenzeller Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impressum Jubiläumsjahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Theatralische Zeitreise: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Leo Graf, Januar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Fotos Neujahrsapero: Leo Graf, Januar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Interviews: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Peter Abegglen, Paul Hollenstein, Februar 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Hommage an Joh. Heinr. Tobler: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Samuel Lutz, Mai 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Video Hörstück: Montage: Paul Hollenstein, Mai 2020&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Texte Beschrieb: Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Fitzi,_Johann_Ulrich_-_Zeichner_und_Maler&amp;diff=18415</id>
		<title>Fitzi, Johann Ulrich - Zeichner und Maler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Fitzi,_Johann_Ulrich_-_Zeichner_und_Maler&amp;diff=18415"/>
		<updated>2026-03-08T16:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Biographische Daten&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Bilder von Speicher finden sich [[Fitzi, Johann Ulrich und Speicher|hier]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fitzi Selbstportrait.jpg|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
☆ 16. April 1798 in Niederteufen, als viertes von sieben Kindern. Bürger von Bühler&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1810 Hausbursche beim Arzt und Forscher Caspar Tobias Zollikofer (1774-1843) in St. Gallen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1818 auch Zeichner für weitere Auftraggeber; zusätzlich frei schaffend&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1821 Heirat mit Anna Magdalena Zürcher aus Speicher. Wohnsitz in Bühler, später verschiedene Wohnsitze in Trogen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1833 Umzug nach Speicher in den Unterbach&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1837 Zweite Ehe mit Anna Maria Lendenmann&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1840 Dritte Ehe mit Witwe Anna Maria Nänni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
† 15. Januar 1855 nach längerer Krankheit infolge eines Herzschlags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Johann Ulrich Fitzi 1834.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Geburtshaus von J. U. Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Johann Ulrich Fitzi wurde in Teufen geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Wieviel der ganz junge Fitzi vom Zusammenbruch der Alten Eidgenossen­schaft und der Besetzung durch die Franzosen und der Zeit der Helvetik bewusst mitbekommen hat, bleibe dahingestellt. Der Vater Johann Konrad Fitzi war Weber und Taubenhändler, später Wirt und Metzger, die Mutter fürsorgliche Hausfrau für die neunköpfige Familie. Als Kind und Jugendlicher erlebte er Jahre der Armut und des Hungers. Den Kampf ums tägliche Brot meisterte vor allem die Mutter, der Vater brachte nur unregelmässig Verdienst. Schon als Fünfjähriger musste sich Johann Ulrich als Ziegenhirt etwas Geld verdienen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Talentförderung als Hausbursche ====&lt;br /&gt;
Zwar konnte Johann Ulrich die Dorfschule - sie hatte einen schlechten Ruf - in Teufen besuchen, mit Unterstützung vermögender Nachbarn aus Speicher sogar Privatunterricht, dennoch hatte er, wie damals üblich, mit 12 Jahren sein eigenes Geld zu verdienen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte das Glück, 1810 beim Arzt und Naturforscher Caspar Tobias Zollikofer in St. Gallen eine Stelle als Hausbursche antreten zu dürfen. Zollikofer entdeckte Fitzi’s Zeichentalent und unterrichtete ihn mittels Zeichenaufträgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Talent zum Beruf gemacht ===&lt;br /&gt;
Johann Ulrichs älterer Bruder Johann Jakob - er wurde später Zeichenlehrer und Sekretär von Johann Heinrich Pestalozzi sowie erster Reallehrer im Schulhaus Windegg in Herisau - förderte früh das Zeichentalent seines jüngeren Bruders. Genaues Beobachten und Zeichenfertigkeit stammten wohl vom Vater, der als Weber über ebendiese Begabungen verfügte. &#039;&#039;„Die Fitzi-Buben schnitten aus Papier Tiere aus und bemalten sie. Ein Nachbar soll ihnen aus der Färberei Druckfarben mitgebracht haben. Als Pinsel diente ein Kiel, in den Büschelchen eigener Haare gesteckt wurden. Die kleinen Kunstwerke fanden Absatz, und die Buben verdienten mit ihnen einige Batzen.“&#039;&#039; schreibt Jakob Altherr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturwissenschaftliche Zeichnungen ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zollikofer Schwarzes Wollkraut.jpg|&#039;&#039;[[Schwarzes Wollkraut]]&#039;&#039; (aus Alpenpflanzen)&lt;br /&gt;
Datei:Schwarzes_Wollkraut_2.jpeg|&#039;&#039;[[Schwarzes Wollkraut]]&#039;&#039; (Detail Blütenstand)&lt;br /&gt;
Datei:Schwarzes_Wollkraut_3.jpg|&#039;&#039;[[Schwarzes Wollkraut]]&#039;&#039; (Detail Staubblätter etc.)&lt;br /&gt;
Datei:Gebr_Gottesgnadenkraut.jpg|&#039;&#039;[[Gebräuchliches Gottesgnadenkraut]]&#039;&#039; (Detail Staubblätter etc.)&lt;br /&gt;
Datei:Wasserbraunwurz.jpeg|&#039;&#039;[[Wasserbraunwurz]]&#039;&#039; (aus Alpenpflanzen)&lt;br /&gt;
Datei:Iris.jpeg|&#039;&#039;[[Irisblüte]]&#039;&#039; (aus Alpenpflanzen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Anstellung als Hausbursche bei Zollikofer war für Fitzi eine Art Türöffner. Einerseits für die Förderung seines Zeichentalents, andrerseits für Verbindungen zum Netzwerk Zollikofers, das alle bedeutenden Naturwissenschaftler der Ostschweiz aus jener Zeit umfasste. Zollikofers Forschungen zu Alpenpflanzen, Insekten, aber auch Landschaften, führten zu einer Vielzahl von Zeichnungen und Gemälden, die vor allem wissenschaftliche Ansprüche erfüllen. Die Werke aus jener Zeit können nicht in jedem Fall eindeutig dem Meister oder seinem Lehrling zugeordnet werden, zu ähnlich sind sie in ihrer Ausführung. Fitzi avancierte mehr und mehr zum Zeichner und Aquarellist des Forschers Zollikofer und fand damit auch bei Freunden Zollikofers Aufmerksamkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterentwicklung als Zeichner ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fahnenbuch.jpeg|&#039;&#039;[[Familienwappen]]&#039;&#039; (für Zellweger)&lt;br /&gt;
Datei:Honnerlagsche_Promenade.jpeg|&#039;&#039;[[Honnerlag&#039;sche Promenade]]&#039;&#039; (für Honnerlag)&lt;br /&gt;
Datei:Fledermaus.jpeg|&#039;&#039;[[Fledermaus]]&#039;&#039; (für Schläpfer)&lt;br /&gt;
Datei:Wasserfall_Faucigny.jpg|&#039;&#039;[[Wasserfall bei Faucigny]]&#039;&#039; (für Schläpfer)&lt;br /&gt;
Datei:porte-saint-martin-paris.jpg|&#039;&#039;[[Porte Saint Martin Paris]]&#039;&#039; (für Schläpfer)&lt;br /&gt;
Datei:Karte_Trogen.jpg|&#039;&#039;[[Karte von Trogen]]&#039;&#039; (für Honnerlag)&lt;br /&gt;
Datei:Appenzelleralpen_ab_Fänern.jpg|&#039;&#039;[[Sicht zum Alpstein ab Fänern]]&#039;&#039; (für Schirmer)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um 1818 nahm Fitzi in Trogen Wohnsitz. Er arbeitete weiter im Auftrag von Zollikofer, fand aber in Johann Caspar Zellweger, Arzt und Naturwissenschaftler, Johann Conrad Honnerlag, Kaufmann und Kunstfreund, Johann Georg Schläpfer, Arzt und Naturwissenschaftler, Johann Martin Schirmer, Kaufmann und Naturwissenschaftler u.a. auch neue Auftraggeber. Die Aufträge gaben ihm finanzielle Sicherheit und eröffneten zudem neue Felder zeichnerischer Darstellungen: Häuser, Dorfansichten, Landschaften, Pläne, Fahnen, Siegel etc. Sein Talent und sein Ruf als exakter Zeichner ermöglichten ihm einen gesicherten Lebensunterhalt. Viele seiner Bilder von Häusern oder Landschaften hatten für private Auftraggeber jener Zeit die Bedeutung von Fotografien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeichnungslehrer und Modelstecher ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Trotzdem nahm Fitzi zeitweise zusätzlich eine Anstellung als Zeichenlehrer an einer Privatschule in Speicher an ([[Tanner Chronik|B. Tanner, Seite 519]]), von 1838-1841 ein Kleinpensum an der Kantonsschule Trogen. War Flaute in der Malerei, widmete er sich wie sein Freund [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]], der Arbeit als Modelstecher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeichnungen als Lithographievorlagen ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Sängerfest 1825a.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Sängerfest 1825 - Kupferstich von J. Kull nach einer Zeichnung von Fitzi&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Verschiedene Werke Fitzis wurden von Bildhändlern gekauft, als Lithographien reproduziert und von den Kupfer- oder Stahlstechern als eigene Werke signiert. Dies hat auch damit zu tun, dass Fitzi weniger als Maler (Künstler) anerkannt war, sondern als abbildender Zeichner (Kopist). Nach zwei Ausstellungen in St. Gallen, an denen er teilnahm, wurde &#039;&#039;„.. ein Künstler­verein ins Leben gerufen, welcher «höhere» Ziele setzte und nur Leute vom Fach einlud. Fitzi beteiligte sich nicht mehr an Ausstellungen.“&#039;&#039; [zit. Altherr]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief von 1850 ist etwas zu erfahren über Fitzis Verdienstmöglichkeiten: &#039;&#039;„…Beifolgend empfangen Sie zwei Ansichten von Gais wieder zurück, eine davon behielten wir… Den Betrag von 2 Franken 42 Rappen empfangen Sie beifolgend.“&#039;&#039; [zit. Altherr] [Hinweis: Dieser Betrag entspricht im Jahre 2022 - berechnet nach dem Konsumentenpreisindex - rund 65 Franken. Ein Handwerkmeister hatte zur selben Zeit einen Taglohn von etwas mehr als 1 Gulden, also etwa das, was Fitzi für sein Bild erhielt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben mit Schicksalsschlägen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fitzi Familie Trogen.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Selbstbildnis der Familie Fitzi um 1829 in Trogen&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nachdem er 1818 in Trogen Wohnsitz genommen hatte, heiratete Fitzi am 10. Februar 1824 Magdalena Zürcher aus Speicher. Das Paar wohnte zunächst in Bühler und zog spätestens 1826 nach Trogen (Niedern, dann Gfeld und Töbeli). Bis 1832 wurden sechs Kinder geboren. Nach der Geburt des 6. Kindes wurde Magdalena psychisch krank und zu einer wirtschaftlichen Belastung für die ganze Familie. Fitzi liess sich im Mai 1832 scheiden. Magdalena Zürcher starb 10 Jahre später im Bürgerheim Bühler.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umzug nach Speicher - zweite Heirat====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr nach der Scheidung zog Fitzi mit noch fünf Kindern, eines war verstorben, in den Unterbach in Speicher, wo er das Haus mit der Nummer 301 erworben hatte. Am 27. Juni 1837 heiratete er Anna Maria Lendenmann. Das Mädchen Marie Elisabetha, das im November 1838 zur Welt kam, war stark behindert, unter anderem taubstumm, somit eine grosse Last für die Familie. Am 24. April 1840 starb Anna Maria Lendenmann, 10 Tage nach der Geburt von Sohn Johann Heinrich, ein neuer Schicksalsschlag!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kein Eheglück zum dritten ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fitzi heiratete im Oktober des gleichen Jahres die Witwe Anna Barbara Nänni. Ein Knabe aus dieser Ehe verstarb im August 1841 noch als Säugling, nachdem Sohn Johann Heinrich bereits im Juli verstorben war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Ehe stand unter einem schlechten Stern. Fitzi beantragte noch 1841 die Scheidung, seine Frau wehrte sich vehement, die Scheidung wurde nicht gewährt. Kurze Zeit später war es die Ehefrau, welche auf Trennung klagte und Recht bekam. Dadurch geriet Fitzi in finanzielle Schwierigkeiten und musste das Haus am 22. Januar 1844 verkaufen. Er wohnte dann zunächst im Bendlehn, später im Weiler Buchen und im an der heutigen Adresse Dorf 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fitzi war sehr häufig von zuhause abwesend, zumeist tagsüber, oft auch während mehrerer Tage oder Wochen. Seine Ehefrauen waren zuständig für die gesamte Erziehungs- und Hausarbeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Ulrich Fitzi litt zunehmend an einem Herzleiden, welchem er schliesslich am 15. Januar 1855 erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Läusekraut.jpeg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Läusekraut - in J. G. Schläpfer &amp;quot;Lucubrationes&amp;quot;, 1829; aus &amp;quot;Schnirkelschnecke, Schlangenmoos&amp;quot;&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichner - Maler - „Bildreporter“ ===&lt;br /&gt;
Johann Ulrich Fitzi war in erster Linie Zeichner. Diese Fähigkeit erwarb er sich durch seine genaue Beobachtungsgabe, die sich schon im Kindesalter zeigte. Zur Meisterschaft brachte er es dann durch die „Schulung“ bei Zollikofer, einem ebenso akribischen Beobachter und Zeichner. Später kam das Kolorieren der Zeichnungen dazu. Im Aquarellieren entwickelte er dieselbe Detailtreue wie bei den Skizzen. Die Farben und Farbnuancen in seinen Aquarellen lassen die Objekte geradezu plastisch erscheinen, insbesondere die Abbildungen von Pflanzen und Tieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Ausgefeilte Techniken ====&lt;br /&gt;
Die farbigen (Ab)bilder wurden zunächst mit einem feinen Bleistift vorgezeichnet, noch ohne kleinste Einzelheiten. Diese wurden nach dem Farbauftrag mit einem äusserst feinen, steifen Haarpinsel ergänzt. Fitzi verwendete für Details eine starke Lupe, daher auch sein Spitzname „Lupenzeichner.“&lt;br /&gt;
Die bekannten fotografisch wirkenden Dorfansichten sind anfänglich als Auftragsarbeit von Johann Conrad Honnerlag entstanden, ausgeführt als Federzeichnungen in Tusche. Später kamen eine Vielzahl an Aquarellen von Dorfansichten verschiedener Gemeinden dazu. Teilweise nahm Fitzi auch ein Lineal zu Hilfe, so dass man eine Architekturdarstellung vermuten könnte, wobei er mit der Perspektive eher auf Kriegsfuss stand. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturwissenschaftliche Zeichnungen und Landschaftsaquarelle ====&lt;br /&gt;
Gegen 500 aquarellierte Zeichnungen stellte Fitzi für [[Affenhaus|Johann Georg Schläpfer]] her, neben allerlei Getier (Schlangen, Vögel, Säugetiere) auch anatomische Darstellungen von Organen, sowie Skizzen von Reisen.&lt;br /&gt;
Landschaften und landschaftliche Details entstanden hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Johann Martin Schirmer aus Herisau. Die beiden wanderten durchs ganze Appenzellerland und Fitzi erstellte an Aussichtspunkten Skizzen, welche zuhause fein gezeichnet und schliesslich koloriert wurden.&lt;br /&gt;
Bleistift, Tuschfeder und feine, steife Pinsel waren seine Hauptwerkzeuge. Viele Bleistiftskizzen sind mit Zahlen und Zeichen versehen, er benützte sie für die anschliessende Kolorierung. Jedes Zeichen steht für eine bestimmte Farbe oder einen Farbton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dokumentarischer Wert für Denkmalpflege ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Honnerlagscher Doppelpalast Trogen, ca. 1800.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Honnerlag&#039;scher Doppelpalast in Trogen um 1820&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben dem zeichnerischen, haben viele Werke auch einen historischen Wert als exakte (mit Abstrichen bei der Perspektive) dokumentarische Abbilder, welche z.B. für denkmalpflegerische Belange als Quellen herangezogen werden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ausserrhoder Kantonsbibliothek verfügt aus einer Schenkung über Dorfansichten aller Appenzeller Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaue Skizze und ebenso exakte Farbgebung lassen Fitzi eher als wissenschaftlichen Zeichner oder besser als Bildreporter [Joh. Matth. Schläpfer], denn als Künstler beschreiben. Eine Hommage an den &amp;quot;wissenschaftlichen Zeichner Fitzi&amp;quot; stellt das Buch „Schnirkelschnecke Schlangenmoos“ von Peter Wegelin und Ruedi Widmer dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftraggeber und Auftragswerke ===&lt;br /&gt;
Die folgende Aufstellung soll zeigen, wie Fitzi zu seinem grossen Repertoire an Werken kam. Die aufgeführten Hauptauftraggeber wollten mit ihren Aufträgen ihre eigenen Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentieren. In der freien Erwerbstätigkeit konnte Fitzi auf die dadurch gemachten Erfahrungen zurückgreifen. Die Jahreszahlen sind Richtwerte, Fitzi arbeitete oft für mehrere Auftraggeber gleichzeitig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Auftraggeber Zeitraum Aufträge !! Technik/Werke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Caspar Tobias Zollikofer.png|100px|]]&lt;br /&gt;
|| Caspar Tobias Zollikofer; ab 1810 bis 1838; Zeichnungen, Kolorierung, Aquarelle || Zeichnungen, Aquarelle von Pflanzen, Insekten; über 900 Pflanzen- und 200 Insektenbilder in Zusammenarbeit mit Zollikofer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:J-C-Zellweger.jpg|100px]]||Johann Caspar Zellweger; ab 1818; Illustrationen || Wappen, Fahnen, Landschaften etc. zu Publikationen von Zellweger, z. B. „Zeichnungen zur Appenzeller Geschichte“, „[http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/cea/Ms0300 Appenzeller Fahnenbuch]“; Aquarelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:J.C-Honnerlag.jpg|100px]]|| Johann Conrad Honnerlag; ab 1820; „Prospektmalerei“ || Dorfansichten, Häuser, Planzeichnungen und kartographische Arbeiten; hauptsächlich Federzeichnungen in Tusche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:J-G-Schläpfer.jpg|100px]]|| Johann Georg Schläpfer; ab ca. 1825; Illustrationen || Bebilderung der „Lucubrationen“ mit über 400 Aquarellen und teils kolorierten Zeichnungen von Tieren, anatomischen Besonderheiten etc.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reisedokumentationen: Über 100 Bilder von Reisen im In- und Ausland, Städte, Burgen, Schlösser etc.; Skizzen, Federzeichnungen, Aquarelle; Lucubrationen [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/cea/Ms0301-1 Band 1], [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/cea/Ms0301-2 Band 2], [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/cea/Ms0301-3 Band 3]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Johann Martin Schirmer; ab 1835 bis 1838; Landschaftsaquarelle || Landschaften und Landschaftselemente: Aquarelle nach vorangehender Skizze; Aquarelle appenzellischer Landschaften, u. a. sämtlicher Alpen des Kantons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wilhelm Hartmann.jpeg|100px]]|| Daniel Wilhelm Hartmann; ab 1839 - bis 1844; Kolorierung || Kolorierung von 84 lithographierten Kunsttafeln &amp;quot;Gastropoden&amp;quot; (Schnecken)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Frölich Carl Friedrich.jpeg|100px]] || Carl Friedrich Froelich; ab 1852; Kolorierung|| Kolorierung von 65 Tafeln über Alpenpflanzen, unvollendetes Werk von Froelich (Apotheker in Teufen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Jakob Altherr: „Johann Ulrich Fitzi 1798 -1855 Zeichner und Maler Ausserrhodens“ im Verlag Appenzeller Hefte Herisau, Nr. 10; 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidi Eisenhut: DAS APPENZELLER FAHNENBUCH in Librarium : Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen- Gesellschaft, Band 56 (2013)  http://doi.org/10.5169/seals-731116 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Ulrich Fitzi, der appenzellische Zeichner und Maler“ in Appenzeller Kalender Band 217 (1938)  http://doi.org/10.5169/seals-375050 &lt;br /&gt;
Johannes Schläpfer: „Johann Ulrich Fitzi: Bildreporter des 19. Jahrhunderts“ in Appenzeller Kalender Band 284, 2005 (http://doi.org/10.5169/seals-377266)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fitze-Ammann Arnold und Fisch Johannes: „Johann Ulrich Fitzi: Prospekt-, Pflanzen- und Insektenmaler …“ Fragmente einer Lebensbeschreibung; Typoskript eines Vortrags in der Sonnengesellschaft Speicher, 1937; https://zenodo.org/record/6472845#.Y6hiVy9XYh8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Fuchs: &amp;quot;Fitzi, Johann Ulrich&amp;quot;, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.01.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041311/2005-01-19/, konsultiert am 02.06.2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Fuchs: &amp;quot;Schirmer, Johann Martin&amp;quot;, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.08.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029659/2014-08-04/, konsultiert am 06.02.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Wegelin und Ruedi Widmer: „Schnirkelschnecke Schlangenmoos“ mit naturwissenschaftlichen Zeichnungen von Georg Leonhard Hartmann, Johann Daniel Wilhelm Hartmann, Caspar Tobias Zollikofer, Johann Ulrich Fitzi, Carl Friedrich Frölich und Eva Weber; VGS Verlagsgemeinschaft St. Gallen, ISBN 3-7291-1062-4; 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterführende Links ====&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ulrich_Fitzi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.jahrhundertderzellweger.ch/lesen/manuskripte/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Peter Abegglen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Luftkampf_%C3%BCber_Speicher&amp;diff=18414</id>
		<title>Luftkampf über Speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Luftkampf_%C3%BCber_Speicher&amp;diff=18414"/>
		<updated>2026-03-08T16:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Me109e3.parsys.6992.Image.jpeg|miniatur|Messerschmitt 109e, Bildquelle: VBS Bern]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs kam es über Speicher zu einem Luftkampf, der gerade noch glimpflich ausging. [[Heuwochen|Edwin Riedi]] hielt sich draussen auf und sieht die Szene noch vor sich. Auch [[Bäckerskinder|Margrit Bissig und Willi Engler]] erinnern sich an die Umstände. Zwei Messerschmitt ME109 verfolgten zwei britische Mosquito-Jagdflugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Auer_Margrit:_Fluchten_im_zweiten_Weltkrieg&amp;diff=18413</id>
		<title>Auer Margrit: Fluchten im zweiten Weltkrieg</title>
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		<updated>2026-03-08T16:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Margrit Auer-Ibach&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;*1939 hat drei Kinder und fünf Enkelkinder. Sie lebt mit ihrem Ehemann Eugen Auer seit 1971 in Speicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1944 flüchtete sie mit ihrer Mutter und drei Geschwistern von Wuppertal auf ein Adelsgut bei Königsberg in Ostpreussen und 1945 nach einer Odyssee ins Algäu.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 1939, wenige Stunden vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, ist Margrit Auer-Ibach in Wuppertal zur Welt gekommen. Ihre Schwester war damals zwei Jahre alt, der Bruder ein Jahr. Ein Jahr später kam ein zweiter Bruder dazu. Der Vater führte eine bedeutende Unternehmung, die Klaviere und Flügel herstellte. Er wurde zu Beginn des Krieges als einfacher Soldat eingezogen. Der Mutter oblag plötzlich die Leitung des Betriebes und die Sorge für die vier kleinen Kinder. Wuppertal war eine Industriestadt und wurde durch Bombardierungen in den Jahren 1943 und 1944 weitgehend zerstört. Die Firma, in der inzwischen Waffenkisten hergestellt werden mussten,  wurde auch weitgehend zerstört und das Wohnhaus brannte aus.&lt;br /&gt;
Dank einer Beziehung der Hausangestellten konnte die Mutter mit ihren Kindern auf einem  Gut in Ostpreussen in der Nähe von Königsberg Unterschlupf finden. Im Januar 1945 startete die russische Armee die Weichsel-Oder-Operation und stiess schon bald gegen Königsberg vor. Die deutsche Bevölkerung Ostpreussens war nicht vorbereitet und machte sich auf die Flucht, die völlig chaotisch verlief. Glücklicherweise schaffte die Mutter die Flucht mit den Kindern wieder zurück bis in das inzwischen fast ganz zerstörte Wuppertal. Da die Familie dort nicht bleiben konnte, floh die Mutter mit den Kindern ins Allgäu. Die Grosseltern hatten dort vor Jahren im kleinen Dorf Hinterstein ein Bauerhaus erworben, welches ihnen als Feriendomizil diente. Die Familie verbrachte in dieser lieblichen Gegend eine schöne Zeit. Gegen Ende des Krieges wurde es eng im Haus, da noch marokkanische Soldaten einquartiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-0Vu2YWchl0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Krieg hatte Vater Ibach nur überlebt, weil er in einer der Abwehrschlachten, in welcher fast seine ganze Kompagnie aufgerieben wurde, früh von einem Granatsplitter getroffen und ins Lazarett gebracht worden war. Allerdings war er von den Ereignissen traumatisiert. Wieder in Wuppertal konnte er in der Firma, die von seiner Frau wieder aufgebaut wurde, erst nach längeren Aufenthalten in Nervenheilanstalten mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ging es mit Margrit Auer weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Quelle: E. Auer: Fluchten im zweiten Weltkrieg (Jahrbuch der AGG 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Video: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Kategorie:Archive&amp;diff=18412</id>
		<title>Kategorie:Archive</title>
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		<updated>2026-03-08T16:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Briefe, Fotos, Postkarten, Sammlungsstücke, Maschinen und Oldtimer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wird diese Liste im Verlauf des WikiSpeicher immer länger werden. Die Bilder werden digitalisiert und aufgeschaltet und sprechen für sich. Unglaubliche Entdeckungsstücke sind in diesem nie zuvor veröffentlichten Archiv online zugänglich. Mit vielen verknüpfen sich Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Schulklassenfotos|Schulklassenfotos]] ==&lt;br /&gt;
Das Klassenfotoarchiv von WikiSpeicher kommt einer Zeitreise durch die Schulgeschichte Speichers gleich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Postkarten|Postkarten]] ==&lt;br /&gt;
Verschiedenste Postkarten aus den Jahren 1900 bis heute, aus und um Speicher.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Schule und Bildungswesen|Schule und Bildungswesen]] ==&lt;br /&gt;
Alles zum Schul- und Bildungswesen in Speicher.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Vereine|Vereine]] ==&lt;br /&gt;
Speicher ist ein Dorf mit grosser Vereinsaktivität.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Filmaufnahmen|Filmaufnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Alte, digitalisierte Filme, Erzählungen von früher, wie auch Interviews und Liveaufnahmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Briefe und Dokumente|Briefe und Dokumente]] ==&lt;br /&gt;
Dokumente und Briefe aus oder nach Speicher, die erinnerungswürdige Ereignisse fest halten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Transportmittel|Transportmittel]] ==&lt;br /&gt;
Speicher liegt auf über 900 m.ü.M. und es liegt an der alten Verbindung von St. Gallen nach Altstätten. Wie wurden und werden Güter und Personen transportiert? Der Bau der Trogener Bahn war zu ihrer Zeit eine Pioniertat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Wirtschaft und Gewerbe|Wirtschaft und Gewerbe]] ==&lt;br /&gt;
Berufe, Gewerbe, Wirtschaftszweige verändern sich laufend, sie entstehen neu, haben oft eine Hochblüte und verschwinden vielleicht wieder. Der Wandel in Berufen und Gewerbe ist ebenso ein Blick in die wirtschaftlichen Veränderungen wie in die gesellschaftlichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Brauchtum, Land und Leute|Brauchtum, Land und Leute]] ==&lt;br /&gt;
Auch in Speicher gab und gibt es ein lebendiges Brauchtum, gelebt von engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Brauchtum wird zwar nicht so ausgeprägt gelebt wie in den &amp;quot;Brauchtumshochburgen&amp;quot;, aber es lohnt sich, das zu entdecken, was galt und heute noch gilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Chronik|Chronik]] ==&lt;br /&gt;
In Speicher sind Ereignisse seit langer Zeit in Chroniken &amp;quot;gespeichert&amp;quot;. Nur als Handschrift liegt die Rechsteiner Chronik von 1815 vor, sie umfasst aber ein sehr wichtiges Häuserinventar. Die bekannte &amp;quot;Tannerchronik&amp;quot; erzählt die bedeutsamen Vorkommnisse vom Kirchenbau bis etwa 1850, die &amp;quot;Eugsterchronik&amp;quot; von etwa 1850 bis zum zweiten Weltkrieg und seit August 2014 hält die &amp;quot;Strebelchronik&amp;quot; Rückschau auf Ereignisse der vergangenen 100 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Politik|Politik]] ==&lt;br /&gt;
Fernab der Weltpolitik werden auch im Dorf politische Entscheide gefällt, die das Zusammenleben regeln. So, wie sich die Einstellungen und Haltungen wandeln, wandeln sich auch die politischen Haltungen und Entscheide.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Persönlichkeiten|Persönlichkeiten]] ==&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten, die unser Dorf prägten oder immer noch prägen. Ob die hier beschriebenen Personen in Kultur, Politik, Sport oder in gesellschaftlichem Bereich tätig sind oder waren, spielt keine Rolle. Entscheidend ist ihr Wirken, welches auf Speicher Einfluss genommen hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Kultur|Kultur]] ==&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben in Speicher hatte seit je einen hohen Stellenwert. Neben der &amp;quot;ehrwürdigen&amp;quot;, im Jahre 1820 gegründeten Sonnengesellschaft, einer Lesegesellschaft, sind im Laufe der Zeit viele andere kulturelle Institutionen entstanden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Infrastruktur und Umweltschutz|Infrastruktur und Umweltschutz]] ==&lt;br /&gt;
Damit eine Gemeinde sich entwickeln kann, benötigt sie eine auf sie abgestimmte Infrastruktur. Neues Wissen erfordert laufende Anpassungen und Investitionen in neueste Technik. Dass dabei der Umweltgedanke prägenden Einfluss nimmt, ist heute zum Glück selbstverständlich. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kategorieContainer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [[:Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Zweiter Weltkrieg]] ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Schweiz vom zweiten Weltkrieg von kriegerischen Ereignissen weitgehend verschont blieb, hatten Ereignisse kurz vor, aber auch während des Kriegs Folgen für Speicher. Ebenso wurden auch nach Kriegsende noch Auswirkungen spürbar. Verschiedene Einwohnerinnen und Einwohner waren direkt von Ereignissen des zweiten Weltkriegs betroffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p class=&amp;quot;clear&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__ __NOEDITSECTION__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Luftkampf_%C3%BCber_Speicher&amp;diff=18411</id>
		<title>Luftkampf über Speicher</title>
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		<updated>2026-03-08T16:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Me109e3.parsys.6992.Image.jpeg|miniatur|Messerschmitt 109e, Bildquelle: VBS Bern]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs kam es über Speicher zu einem Luftkampf, der gerade noch glimpflich ausging. [[Heuwochen|Edwin Riedi]] hielt sich draussen auf und sieht die Szene noch vor sich. Auch [[Bäckerskinder|Margrit Bissig und Willi Engler]] erinnern sich an die Umstände. Zwei Messerschmitt ME109 verfolgten zwei britische Mosquito-Jagdflugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=9G5Z8RGvEsw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-92FFdpQdqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Auer_Margrit:_Fluchten_im_zweiten_Weltkrieg&amp;diff=18410</id>
		<title>Auer Margrit: Fluchten im zweiten Weltkrieg</title>
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		<updated>2026-03-08T16:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Margrit Auer-Ibach&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;*1939 hat drei Kinder und fünf Enkelkinder. Sie lebt mit ihrem Ehemann Eugen Auer seit 1971 in Speicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1944 flüchtete sie mit ihrer Mutter und drei Geschwistern von Wuppertal auf ein Adelsgut bei Königsberg in Ostpreussen und 1945 nach einer Odyssee ins Algäu.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 1939, wenige Stunden vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, ist Margrit Auer-Ibach in Wuppertal zur Welt gekommen. Ihre Schwester war damals zwei Jahre alt, der Bruder ein Jahr. Ein Jahr später kam ein zweiter Bruder dazu. Der Vater führte eine bedeutende Unternehmung, die Klaviere und Flügel herstellte. Er wurde zu Beginn des Krieges als einfacher Soldat eingezogen. Der Mutter oblag plötzlich die Leitung des Betriebes und die Sorge für die vier kleinen Kinder. Wuppertal war eine Industriestadt und wurde durch Bombardierungen in den Jahren 1943 und 1944 weitgehend zerstört. Die Firma, in der inzwischen Waffenkisten hergestellt werden mussten,  wurde auch weitgehend zerstört und das Wohnhaus brannte aus.&lt;br /&gt;
Dank einer Beziehung der Hausangestellten konnte die Mutter mit ihren Kindern auf einem  Gut in Ostpreussen in der Nähe von Königsberg Unterschlupf finden. Im Januar 1945 startete die russische Armee die Weichsel-Oder-Operation und stiess schon bald gegen Königsberg vor. Die deutsche Bevölkerung Ostpreussens war nicht vorbereitet und machte sich auf die Flucht, die völlig chaotisch verlief. Glücklicherweise schaffte die Mutter die Flucht mit den Kindern wieder zurück bis in das inzwischen fast ganz zerstörte Wuppertal. Da die Familie dort nicht bleiben konnte, floh die Mutter mit den Kindern ins Allgäu. Die Grosseltern hatten dort vor Jahren im kleinen Dorf Hinterstein ein Bauerhaus erworben, welches ihnen als Feriendomizil diente. Die Familie verbrachte in dieser lieblichen Gegend eine schöne Zeit. Gegen Ende des Krieges wurde es eng im Haus, da noch marokkanische Soldaten einquartiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=-0Vu2YWchl0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Krieg hatte Vater Ibach nur überlebt, weil er in einer der Abwehrschlachten, in welcher fast seine ganze Kompagnie aufgerieben wurde, früh von einem Granatsplitter getroffen und ins Lazarett gebracht worden war. Allerdings war er von den Ereignissen traumatisiert. Wieder in Wuppertal konnte er in der Firma, die von seiner Frau wieder aufgebaut wurde, erst nach längeren Aufenthalten in Nervenheilanstalten mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ging es mit Margrit Auer weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=78gYNvgOO0w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: E. Auer: Fluchten im zweiten Weltkrieg (Jahrbuch der AGG 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Text: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Video: Heinz Naef 2021&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählte Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18409</id>
		<title>Speicher im Fokus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18409"/>
		<updated>2026-03-08T13:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Spannende Zeitreisen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spaziergänge, der viel Wissenswertes mit sich bringen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 1.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 3.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
15 sogenannte „Stelen“ nehmen mit ihrer Zielvorrichtung Häuser mit besonderer Geschichte in den Fokus. Sie bilden das Projekt „Speicher im Fokus“. An jeder Stele wird auf ein anderes Gebäude fokussiert, ein kurzer Text vermittelt Informationen zur Geschichte des Gebäudes, an der Innenseite zeigt ein Bild einen Fokus aus früherer Zeit – eine spannende und interessante zeitgeschichtliche Sicht!&lt;br /&gt;
Anna Pfeiffer hat die Stelen entworfen, in der Schlosserei von Marcel Müller sind sie entstanden – er ist auch verantwortlich für die „Treffsicherheit“, die Texte stammen von Peter Abegglen. &lt;br /&gt;
Die Standorte der Stelen lassen sich etappenweise erwandern, sei es auf den unten angegebenen Rundwegen, sei es auf selbst gewählten Etappen. In ihrer Gesamtheit führen sie einmal quer durchs Dorf. Auf dem kleinen Rundweg passieren Sie auch den 200 Meter langen [[Eugsterweg]], welcher Leben und Wirken der Brüder [[Eugster Arthur|Arthur]] und [[Eugster Howard|Howard]] Eugster würdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas mehr als 4 Kilometern Länge ist der Weg für jung und alt gut begehbar. Der Weg führt auch nicht über Wiesen oder Feldwege, somit benötigen Sie kein besonderes Schuhwerk. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten 10 Stelen wurden 2009, zum 700-Jahr Jubiläum von Speicher, aufgestellt. 2017 wurden sie aktualisiert und mit QR-Codes versehen, die auf Wikiseiten verweisen und 2026 konnten dank der Unterstützung durch die Raiffeisenbank Heiden/Speicher weitere 5 Stelen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte der Stelen ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Google Maps&lt;br /&gt;
|lat=47.413000&lt;br /&gt;
|lng=9.438800&lt;br /&gt;
|zoom=15&lt;br /&gt;
|marker.A.lat=47.411922&lt;br /&gt;
|marker.A.lng=9.442479&lt;br /&gt;
|marker.A.title=Stele Nr. 2 Röhrenbrugg -&amp;gt; Zuberbühler Haus&lt;br /&gt;
|marker.A.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Zuberbühler Haus&amp;quot;&amp;gt;Zuberbühler Haus&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.A.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
|marker.B.lat=47.415520&lt;br /&gt;
|marker.B.lng=9.447169&lt;br /&gt;
|marker.B.title=Stele Nr. 6 Flecken -&amp;gt; Waisenhaus&lt;br /&gt;
|marker.B.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Waisenhaus&amp;quot;&amp;gt;Waisenhaus&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.B.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
|marker.C.lat=47.413068&lt;br /&gt;
|marker.C.lng=9.446647&lt;br /&gt;
|marker.C.title=Stele Nr. 3 Wies -&amp;gt; Klausenhaus&lt;br /&gt;
|marker.C.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Klausenhaus&amp;quot;&amp;gt;Klausenhaus&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.C.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
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|marker.D.title=Stele Nr. 7 Flecken -&amp;gt; Weberhaus&lt;br /&gt;
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|marker.D.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
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|marker.E.title=Stele Nr. 10 Höhenweg -&amp;gt; Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|marker.E.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Reformierte Kirche&amp;quot;&amp;gt;Reformierte Kirche&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.E.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
|marker.F.lat=47.414047&lt;br /&gt;
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|marker.F.title=Stele Nr. 8 Bundesratslinde -&amp;gt; ehemaliges Gasthaus Birt&lt;br /&gt;
|marker.F.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Birt&amp;quot;&amp;gt;Birt&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
|marker.F.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
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|marker.G.title=Stele Nr. 9 Zaun -&amp;gt; Tätschhaus&lt;br /&gt;
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|marker.H.title=Stele Nr. 1 Bahnhof -&amp;gt; Oberes Kaufhaus&lt;br /&gt;
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|marker.I.title=Stele Nr. 15 Blatten -&amp;gt; Fabrikantenhäuser&lt;br /&gt;
|marker.I.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Fabrikantenhäuser&amp;quot;&amp;gt;Fabrikantenhäuser&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|marker.O.title=Stele Nr. 5 Schönenbühl -&amp;gt; Fernwärmenetz&lt;br /&gt;
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|marker.P.title=Stele Nr. 4 Schrebergarten -&amp;gt; Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&lt;br /&gt;
|marker.P.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&amp;quot;&amp;gt;Schönenbühl vom Armenhaus zum Altersheim&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rundwege mit Stelen &amp;quot;Speicher im Fokus&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wikispeicher schlägt zwei Rundwege vor: der kleine, knapp einstündige Rundweg umfasst den engeren Dorfbereich und ist leicht begehbar, der grosse, rund zweistündige Rundweg folgt auf weiten Strecken dem ausgeschilderten &amp;quot;Weg um Speicher&amp;quot; und bietet zusätzlich prachtvolle Ausblicke in den Alpstein, die Vorarlberger Alpen und auf den Bodensee.[[Datei:Rundweg Dorf Stelen 1-8.jpg| 400px|thumb|left| Stelenrundweg klein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rundweg gross entlang des Weg um Speicher.jpg| 400px|thumb|right| Stelenrundweg gross]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häusergeschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18408</id>
		<title>Speicher im Fokus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Speicher_im_Fokus&amp;diff=18408"/>
		<updated>2026-03-08T13:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Spannende Zeitreisen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spaziergänge, der viel Wissenswertes mit sich bringen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 1.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokus 3.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
15 sogenannte „Stelen“ nehmen mit ihrer Zielvorrichtung Häuser mit besonderer Geschichte in den Fokus. Sie bilden das Projekt „Speicher im Fokus“. An jeder Stele wird auf ein anderes Gebäude fokussiert, ein kurzer Text vermittelt Informationen zur Geschichte des Gebäudes, an der Innenseite zeigt ein Bild einen Fokus aus früherer Zeit – eine spannende und interessante zeitgeschichtliche Sicht!&lt;br /&gt;
Anna Pfeiffer hat die Stelen entworfen, in der Schlosserei von Marcel Müller sind sie entstanden – er ist auch verantwortlich für die „Treffsicherheit“, die Texte stammen von Peter Abegglen. &lt;br /&gt;
Die Standorte der Stelen lassen sich etappenweise erwandern, sei es auf den unten angegebenen Rundwegen, sei es auf selbst gewählten Etappen. In ihrer Gesamtheit führen sie einmal quer durchs Dorf. Während des Spaziergangs passieren Sie auch den 200 Meter langen [[Eugsterweg]]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas mehr als 4 Kilometern Länge ist der Weg für jung und alt gut begehbar. Der Weg führt auch nicht über Wiesen oder Feldwege, somit benötigen Sie kein besonderes Schuhwerk. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten 10 Stelen wurden 2009, zum 700-Jahr Jubiläum von Speicher, aufgestellt. 2017 wurden sie aktualisiert und mit QR-Codes versehen, die auf Wikiseiten verweisen und 2026 konnten dank der Unterstützung durch Raiffeisenbank Heiden/Speicher weitere 5 Stelen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte der Stelen ==&lt;br /&gt;
{{#widget:Google Maps&lt;br /&gt;
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|marker.A.title=Stele Nr. 2 Röhrenbrugg -&amp;gt; Zuberbühler Haus&lt;br /&gt;
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|marker.C.icon=https://wikispeicher.ch/w/skins/Speicher/images/pins/blau.png&lt;br /&gt;
|marker.D.lat=47.415345&lt;br /&gt;
|marker.D.lng=9.445996&lt;br /&gt;
|marker.D.title=Stele Nr. 7 Flecken -&amp;gt; Weberhaus&lt;br /&gt;
|marker.D.text=&amp;lt;a href=&amp;quot;Weberhaus&amp;quot;&amp;gt;Weberhaus&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|marker.E.title=Stele Nr. 10 Höhenweg -&amp;gt; Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
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|marker.F.title=Stele Nr. 8 Bundesratslinde -&amp;gt; ehemaliges Gasthaus Birt&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rundwege mit Stelen &amp;quot;Speicher im Fokus&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wikispeicher schlägt zwei Rundwege vor: der kleine, knapp einstündige Rundweg umfasst den engeren Dorfbereich und ist leicht begehbar, der grosse, rund zweistündige Rundweg folgt auf weiten Strecken dem ausgeschilderten &amp;quot;Weg um Speicher&amp;quot; und bietet zusätzlich prachtvolle Ausblicke in den Alpstein, die Vorarlberger Alpen und auf den Bodensee.[[Datei:Rundweg Dorf Stelen 1-8.jpg| 400px|thumb|left| Stelenrundweg klein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rundweg gross entlang des Weg um Speicher.jpg| 400px|thumb|right| Stelenrundweg gross]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häusergeschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Zellweger_Margrit&amp;diff=18388</id>
		<title>Zellweger Margrit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Zellweger_Margrit&amp;diff=18388"/>
		<updated>2026-02-27T17:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait.jpeg|miniatur|right|&amp;lt;small&amp;gt;Margrit Zellweger&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Margrit Zellweger-Duss, eine passionierte Bäuerin&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margrit Duss (*1941) verbrachte ihre Jugendjahre auf einem Bauernhof in Trogen. 1963 heiratete sie den Speicherer Jakob Zellweger (*1937). Von da an bewirtschafteten sie gemeinsam den Bauernhof in Blatten 7 in Speicher, anfänglich unter Mithilfe der Eltern von Jakob, später stellten sie Ihren Sohn Ueli an. Nach fast 40 Jahren, im Jahr 2002, verliessen sie den Bauernhof und zügelten in eine Mietwohnung im Ober Bendlehn. Jakob starb im Jahre 2016. Ab 2003 übernahm Ueli mit seiner Frau Esther den Betrieb in Blatten 7.&lt;br /&gt;
In einem im Februar 2026 erstellten Interview schaut die 85-jährige Margrit Zellweger auf ihr langes Leben als Bäuerin zurück. Sie strahlt Zufriedenheit aus, weil sie «das Bauern» noch bis zum heutigen Tag lebt. &lt;br /&gt;
In den über 60 Jahren hat sich vieles stark verändert. Nicht zuletzt hat die Mechanisierung die Arbeiten erleichtert und beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:YouTube|width=100%|height=480|id=vivAdU5J220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Impressionen aus den ersten Jahren in Blatten 7:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blatten_7.jpeg|mini|links|&amp;lt;small&amp;gt;Bauernhof Blatten 7&amp;lt;/small&amp;gt;]][[Datei:Milchgeschirr.jpeg|mini|rechts|&amp;lt;small&amp;gt;Milchgeschirr waschen&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuraupe.jpeg|mini|right|&amp;lt;small&amp;gt;Margrit Zellweger an der Heuraupe&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
 [[Datei:Heuwagen.jpeg|mini|left|&amp;lt;small&amp;gt;Heuwagen mit Pferd&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Margrit_beim_Heuen.jpeg|mini|left|&amp;lt;small&amp;gt;Margrit Zellweger beim Heuen&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
 [[Datei:Köbi.jpeg|mini|right|&amp;lt;small&amp;gt;Ehemann Jakob&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:M.im _Stall.JPG|mini|left|&amp;lt;small&amp;gt;Margrit Zellweger im Stall&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Alter von 85 Jahren hilft Margrit Zellweger ihrem Sohn Ueli am Morgen von ca. 6 bis 8 Uhr im Stall, wenn der Lehrling in die Berusschule geht oder frei hat. Sie füttert die Tiere, putzt sie, etc.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzsteine&amp;diff=18346</id>
		<title>Grenzsteine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzsteine&amp;diff=18346"/>
		<updated>2026-02-23T09:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzsteine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kantons- und Gemeindegrenzen==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kantons- und Gemeindegrenzen&#039;&#039;&#039; liegen in der Zuständigkeit der Kantone. Veränderungen dieser Grenzen müssen durch die zuständigen Organe der betroffenen Kantone bzw. Gemeinden genehmigt werden. Die Hoheitsgrenzen liegen auf Grundstücksgrenzen und sind Bestandteil der amtlichen Vermessung. Sie stellen eine Informationsebene der amtlichen Vermessung dar.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die jährliche Nachführung der Gemeindegrenzen erlaubt somit vor allem, Änderungen der Gemeinde- und Raumnomenklaturen nachzuvollziehen und zugunsten einer stets aktuellen kartografischen Visualisierung verfügbar zu machen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Grenzsteine==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;[[Rätselhafter Stein|Grenzstein]]&#039;&#039;&#039; (auch als Abmarkung oder Markstein bezeichnet) ist eine übliche Kennzeichnung von Grenzpunkten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grenzsteine werden zur örtlichen Kennzeichnung sichtbar, aber &#039;&#039;&#039;bodenbündig&#039;&#039;&#039; in den Grenzpunkt gesetzt, in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Feld- und Waldgrenzen können sie aber auch &#039;&#039;&#039;einige Dezimeter aus dem Boden ragen&#039;&#039;&#039;, um für Landwirte beim Ackern gut sichtbar zu sein (hier werden meist längere Steine als sonst üblich verwendet).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grenzverlauf==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem [[Rätselhafter Stein|rätselhaften Stein]] stellte sich die Frage, ob denn noch Grenzsteine zu den benachbarten Gemeinden vorhanden sind; und wenn ja, wo sie platziert sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Überprüfung des Grenzverlaufes mittels Zeitreise von [[Swisstopo Zeitreise|&amp;quot;Swisstopo&amp;quot;]] zeigt auf, dass der [[Grenzbereinigung von 1922|Verlauf unserer Gemeindegrenze]] diverse Male korrigiert wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Grenzverlauf wird heute mittels Sattelitentechnik millimetergenau vermessen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1843 wurde der Grenzverlauf z.B wie folgt festgelegt:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von dem Punkte an, wo das Metmanegg und das Harzetbächlein zusammenfliessen über die Heimat des Hr. Landesfähnrich Rechsteiner dem Hag nach, der die Dieterschwende- und Sonnhalden-Heimat trennt, hinauf bis auf die Höhe der Speicheregg, da soll am Ende des Hages eine Marke gesetzt werden. Von da an soll die Linie in der Mitte der ursprünglichen Häuser im Almenweg und Buchschwende gerade durch die Steinegg an die Landesgrenze gezogen werden und zwar so, dass der äusserste westliche Punkt des Wirtshauses zum Sternen bestrichen wird und dann an die Landesgrenze in dieser Richtung fast in der Mitte einer Waldlücke, wo sich unweit davon eine steinerne Marke zwischen Waldeigentümern vorfindet, soll auch an der Landesgrenze eine Gemeindsmark gesetzt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche &amp;quot;Beschreibungen&amp;quot; eines Grenzverlaufs erzeugten immer wieder Streitigkeiten, welche Gerichte schlichten mussten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grenzsteinverzeichnis==&lt;br /&gt;
In der Gemeindeverwaltung Speichers gibt es kein Verzeichnis über die Grenzsteine der Gemeindegrenze. Herauszufinden, ob und wo noch Grenzsteine vorhanden sind, ist nur mittels Grenzwanderung möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der beiliegenden Karte finden sich die noch vorhandenen Grenzsteine zwischen Speicher und den &#039;&#039;&#039;Nachbargemeinden Teufen, Trogen und Bühler&#039;&#039;&#039;, sowie Steine der &#039;&#039;&#039;Kantonsgrenze zu St. Gallen&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sobald die Gemeindegrenze in Gewässern verläuft, sind keine Grenzmarkierungen mehr vorhanden. Der nördliche und östliche Teil Speichers wird durch &#039;&#039;&#039;Säglibach, Goldach und Bernhardsbach&#039;&#039;&#039; begrenzt. Das bedeutet, dass im Bereich von Speicherschwendi und gegen Trogen hin keine Grenzsteine zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text und Fotos: Paul Hollenstein 2017&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzsteine&amp;diff=18345</id>
		<title>Grenzsteine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzsteine&amp;diff=18345"/>
		<updated>2026-02-23T09:32:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzverlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kantons- und Gemeindegrenzen==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kantons- und Gemeindegrenzen&#039;&#039;&#039; liegen in der Zuständigkeit der Kantone. Veränderungen dieser Grenzen müssen durch die zuständigen Organe der betroffenen Kantone bzw. Gemeinden genehmigt werden. Die Hoheitsgrenzen liegen auf Grundstücksgrenzen und sind Bestandteil der amtlichen Vermessung. Sie stellen eine Informationsebene der amtlichen Vermessung dar.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die jährliche Nachführung der Gemeindegrenzen erlaubt somit vor allem, Änderungen der Gemeinde- und Raumnomenklaturen nachzuvollziehen und zugunsten einer stets aktuellen kartografischen Visualisierung verfügbar zu machen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Grenzsteine==&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Grenzstein&#039;&#039;&#039; (auch als Abmarkung oder Markstein bezeichnet) ist eine übliche Kennzeichnung von Grenzpunkten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grenzsteine werden zur örtlichen Kennzeichnung sichtbar, aber &#039;&#039;&#039;bodenbündig&#039;&#039;&#039; in den Grenzpunkt gesetzt, in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Feld- und Waldgrenzen können sie aber auch &#039;&#039;&#039;einige Dezimeter aus dem Boden ragen&#039;&#039;&#039;, um für Landwirte beim Ackern gut sichtbar zu sein (hier werden meist längere Steine als sonst üblich verwendet).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grenzverlauf==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem [[Rätselhafter Stein|rätselhaften Stein]] stellte sich die Frage, ob denn noch Grenzsteine zu den benachbarten Gemeinden vorhanden sind; und wenn ja, wo sie platziert sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Überprüfung des Grenzverlaufes mittels Zeitreise von [[Swisstopo Zeitreise|&amp;quot;Swisstopo&amp;quot;]] zeigt auf, dass der [[Grenzbereinigung von 1922|Verlauf unserer Gemeindegrenze]] diverse Male korrigiert wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Grenzverlauf wird heute mittels Sattelitentechnik millimetergenau vermessen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1843 wurde der Grenzverlauf z.B wie folgt festgelegt:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von dem Punkte an, wo das Metmanegg und das Harzetbächlein zusammenfliessen über die Heimat des Hr. Landesfähnrich Rechsteiner dem Hag nach, der die Dieterschwende- und Sonnhalden-Heimat trennt, hinauf bis auf die Höhe der Speicheregg, da soll am Ende des Hages eine Marke gesetzt werden. Von da an soll die Linie in der Mitte der ursprünglichen Häuser im Almenweg und Buchschwende gerade durch die Steinegg an die Landesgrenze gezogen werden und zwar so, dass der äusserste westliche Punkt des Wirtshauses zum Sternen bestrichen wird und dann an die Landesgrenze in dieser Richtung fast in der Mitte einer Waldlücke, wo sich unweit davon eine steinerne Marke zwischen Waldeigentümern vorfindet, soll auch an der Landesgrenze eine Gemeindsmark gesetzt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche &amp;quot;Beschreibungen&amp;quot; eines Grenzverlaufs erzeugten immer wieder Streitigkeiten, welche Gerichte schlichten mussten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grenzsteinverzeichnis==&lt;br /&gt;
In der Gemeindeverwaltung Speichers gibt es kein Verzeichnis über die Grenzsteine der Gemeindegrenze. Herauszufinden, ob und wo noch Grenzsteine vorhanden sind, ist nur mittels Grenzwanderung möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der beiliegenden Karte finden sich die noch vorhandenen Grenzsteine zwischen Speicher und den &#039;&#039;&#039;Nachbargemeinden Teufen, Trogen und Bühler&#039;&#039;&#039;, sowie Steine der &#039;&#039;&#039;Kantonsgrenze zu St. Gallen&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sobald die Gemeindegrenze in Gewässern verläuft, sind keine Grenzmarkierungen mehr vorhanden. Der nördliche und östliche Teil Speichers wird durch &#039;&#039;&#039;Säglibach, Goldach und Bernhardsbach&#039;&#039;&#039; begrenzt. Das bedeutet, dass im Bereich von Speicherschwendi und gegen Trogen hin keine Grenzsteine zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Text und Fotos: Paul Hollenstein 2017&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18344</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18344"/>
		<updated>2026-02-23T09:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzstein Nr. 13 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzsteine von 1922 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite App. A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Krete über die Eggen wurden auch Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Seite App. A. Rh.&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere [[Grenzsteine]] auf der Grenze Speicherschwendi-Unterer Horst (Steinegger Wald) aus der Zeit von 1922 finden sich auf der unten stehenden Karte. Interessant ist, dass die Grenzsteine unterschiedliche Ausführungen zeigen bezüglich Wappengestaltung oder Inschriften. Vermutlich haben verschiedene Steinmetze Aufträge erhalten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Geometerkonkordat: https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18343</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18343"/>
		<updated>2026-02-23T09:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzstein Nr. 13 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite App. A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Krete über die Eggen wurden auch Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Seite App. A. Rh.&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere [[Grenzsteine]] auf der Grenze Speicherschwendi-Unterer Horst (Steinegger Wald) aus der Zeit von 1922 finden sich auf der unten stehenden Karte. Interessant ist, dass die Grenzsteine unterschiedliche Ausführungen zeigen bezüglich Wappengestaltung oder Inschriften. Vermutlich haben verschiedene Steinmetze Aufträge erhalten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Geometerkonkordat: https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18342</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18342"/>
		<updated>2026-02-23T09:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzstein Nr. 13 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite App. A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Krete über die Eggen wurden auch Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Seite App. A. Rh.&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere [[Grenzsteine]] aus der Zeit von 1922 finden sich auf der unten stehenden Karte. Interessant ist, dass die Grenzsteine unterschiedliche Ausführungen zeigen bezüglich Wappengestaltung oder Inschriften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18341</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18341"/>
		<updated>2026-02-23T09:15:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite App. A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Krete über die Eggen wurden auch Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Seite App. A. Rh.&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Grenzsteine aus der Zeit von 1922 finden sich auf der unten stehenden Karte. Interessant ist, dass die Grenzsteine unterschiedliche Ausführungen zeigen bezüglich Wappengestaltung oder Inschriften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;sframe id=&amp;quot;grenzsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18340"/>
		<updated>2026-02-23T09:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Grenzstein Nr. 13 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite App. A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Krete über die Eggen wurden auch Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Seite App. A. Rh.&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18339</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18339"/>
		<updated>2026-02-23T09:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer [[Grenzsteine|Grenzsteinsetzungen]] auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite Appenzell A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der gesamten Krete über die Eggen wurden auch geringfügige Korrekturen vorgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Appenzellerseite&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18338</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
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		<updated>2026-02-23T08:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: /* Resultat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer Grenzsteinsetzungen auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzstein Nr. 13 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg|left|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Grenzstein_SG-AR_13 , Kantonswappen SG 1805&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg|right|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Seite Appenzell A. Rh. mit Kantonswappen und CA AR&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der gesamten Krete über die Eggen wurden auch geringfügige Korrekturen vorgenommen. Als Relikt aus dieser Zeit steht noch der Grenzstein Nr. 13 im unteren Horst zwischen dem Gemeindegebiet von Teufen und St. Gallen. Die &amp;quot;Appenzellerseite&amp;quot; zeigt den Wappenbär mit der Inschrift: C A  A R, also Canton Appenzell Ausserhoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Datei:Grenzstein_SG-AR_13b.jpeg&amp;diff=18337</id>
		<title>Datei:Grenzstein SG-AR 13b.jpeg</title>
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		<updated>2026-02-23T08:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: Grenzstein Nr. 13/1922 SG-AR, Seite AR, Unterer Horst; Patric Schnitzer 2026&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Grenzstein Nr. 13/1922 SG-AR, Seite AR, Unterer Horst; Patric Schnitzer 2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Datei:Grenzstein_SG-AR_13a.jpeg&amp;diff=18336</id>
		<title>Datei:Grenzstein SG-AR 13a.jpeg</title>
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		<updated>2026-02-23T08:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: Grenzstein Nr. 13/1922 SG-AR, Unterer Horst; Patric Schnitzer 2026&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Grenzstein Nr. 13/1922 SG-AR, Unterer Horst; Patric Schnitzer 2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Marktfahrten_nach_Altst%C3%A4tten&amp;diff=18335</id>
		<title>Marktfahrten nach Altstätten</title>
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		<updated>2026-02-17T09:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neben St. Gallen war für Speicher und Trogen das Städtchen Altstätten ein wichtiger Marktort, nicht nur für Handeltreibende, sondern auch für die Bevölkerung. Mit dem Aufkommen von Postautos gewannen Marktbesuche für Privatpersonen an Attraktivität. Hans Gross hatte in Speicher in den 1920er-Jahren sein Autotransportunternehmen gegründet und ersuchte die Oberpostdirektion um eine Konzession für die Strecke Speicher-Trogen-Altstätten, also über den [[Suezkanal und Speicher?|Ruppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keine Einwände - Konzession erteilt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross Emmi 1920 Transporte Hans Gross.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Dieser Wagen diente auch als Postauto nach Altstätten&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Protokoll des Regierungsrats des Kantons St. Gallen vom 24. April 1928 ist zu entnehmen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Polizei- und Militärdepartement unterbreitet eine Zuschrift der Oberpostdirektion vom 9. Februar1928, wonach sich Hans Groß in Speicher um die Konzession für den Betrieb einer Kraftwagenunternehmung zur Personenbeförderung auf der Straße Speicher-Altstätten bewirbt. Der geplante Betrieb würde keine bestehende Transportanstalt konkurrenzieren. Die Oberpostdirektion wäre daher geneigt, die Konzession zu erteilen und in Anbetracht, daß die Fahrten nur einmal wöchentlich und nur im Sommer ausgeführt werden sollen, die gesetzliche Gebühr von Fr.475.- (für 9 km in der Luftlinie) auf Fr. 50.- herabzusetzen.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Fahrten würden vom Mai bis Oktober regelmäßig Donnerstags, das heißt am Markttag in Altstätten, ausgeführt. Dei Taxen betragen Hinfahrt Fr. 2.-, Bergfahrt Fr. 2.50, Hin- und Rückfahrt Fr. 3.60.&lt;br /&gt;
Als Verkehrsmittel dient ein 18/22-plätziger Saurerwagen nach den Vorschriften der Oberpostdirektion; Motorstärke 52 PS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkurrenz belebt das Geschäft ==&lt;br /&gt;
Da die Oberpostdirektion und der Gemeinderat Altstätten das Gesuch unterstützten und auch der Regierungsrat des Kantons St. Gallen keine Einwände geltend machte, wurde die Konzession erteilt.&lt;br /&gt;
Die Marktfahrten waren offenbar ein gutes Geschäft für die Firma Gross, so dass Hans Gross ein Jahr später das Gesuch stellte, die Konzession zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober auf tägliche Fahrten zu erweitern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings bewarb sich auch ein Walter Müller aus Trogen um eine Konzession für täglich drei Kurse in jeder Richtung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her zwischen Oberpostdirektion, Gemeinderat Altstätten und Regierungsrat des Kantons St. Gallen nahm der Regierungsrat des Kantons St. Gallen am 9. April 1929 die Beschlüsse der Oberpostdirektion folgendermassen zu Protokoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. daß das eidgenössische Postdepartement durch Konzessionsurkunde No. 140 an Walter Müller in Trogen die Bewilligung erteilt hat, zwischen Trogen und Altstätten regelmäßige Autofahrten auszuführen;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. daß die Oberpostdirektion das Konzessionsgesuch des Hans Gross in Speicher für eine tägliche Automobilverbindung Speicher - Trogen - Altstätten vom 1. Mai bis 31. Oktober abgewiesen habe; doch bleibe die Konzession No. 109 für die an Donnerstagen vom 1.Mai bis 31. Oktober zwischen Speicher und Altstätten auszuführenden Marktfahrten unverändert bestehen;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. daß die Oberpostdirektion auch das Begehren des A.Schmid, in Trogen, um Erneuerung der am 31. Oktober 1928 abgelaufenen Konzession No. 123, Trogen-Altstätten, im Interesse der bestehenden Verkehrseinrichtungen abgelehnt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsarchiv St.Gallen: ARR B 2 Konzession Postautomobilkurs (3 Protokolle)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Marktfahrten_nach_Altst%C3%A4tten&amp;diff=18334</id>
		<title>Marktfahrten nach Altstätten</title>
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		<updated>2026-02-17T09:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: Die Seite wurde neu angelegt: «Neben St. Gallen war für Speicher und Trogen das Städtchen Altstätten ein wichtiger Marktort, nicht nur für Handeltreibende, sondern auch für die Bevölkerung. Mit dem Aufkommen von Postautos gewannen Marktbesuche für Privatpersonen an Attraktivität. Hans Gross hatte in Speicher in den 1920er-Jahren sein Autotransportunternehmen gegründet und ersuchte die Oberpostdirektion um eine Konzession für die Strecke Speicher-Trogen-Altstätten, also über d…»&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neben St. Gallen war für Speicher und Trogen das Städtchen Altstätten ein wichtiger Marktort, nicht nur für Handeltreibende, sondern auch für die Bevölkerung. Mit dem Aufkommen von Postautos gewannen Marktbesuche für Privatpersonen an Attraktivität. Hans Gross hatte in Speicher in den 1920er-Jahren sein Autotransportunternehmen gegründet und ersuchte die Oberpostdirektion um eine Konzession für die Strecke Speicher-Trogen-Altstätten, also über den [[Ruppen 1831|Ruppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keine Einwände - Konzession erteilt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross Emmi 1920 Transporte Hans Gross.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Dieser Wagen diente auch als Postauto nach Altstätten&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Protokoll des Regierungsrats des Kantons St. Gallen vom 24. April 1928 ist zu entnehmen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Polizei- und Militärdepartement unterbreitet eine Zuschrift der Oberpostdirektion vom 9. Februar1928, wonach sich Hans Groß in Speicher um die Konzession für den Betrieb einer Kraftwagenunternehmung zur Personenbeförderung auf der Straße Speicher-Altstätten bewirbt. Der geplante Betrieb würde keine bestehende Transportanstalt konkurrenzieren. Die Oberpostdirektion wäre daher geneigt, die Konzession zu erteilen und in Anbetracht, daß die Fahrten nur einmal wöchentlich und nur im Sommer ausgeführt werden sollen, die gesetzliche Gebühr von Fr.475.- (für 9 km in der Luftlinie) auf Fr. 50.- herabzusetzen.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Fahrten würden vom Mai bis Oktober regelmäßig Donnerstags, das heißt am Markttag in Altstätten, ausgeführt. Dei Taxen betragen Hinfahrt Fr. 2.-, Bergfahrt Fr. 2.50, Hin- und Rückfahrt Fr. 3.60.&lt;br /&gt;
Als Verkehrsmittel dient ein 18/22-plätziger Saurerwagen nach den Vorschriften der Oberpostdirektion; Motorstärke 52 PS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkurrenz belebt das Geschäft ==&lt;br /&gt;
Da die Oberpostdirektion und der Gemeinderat Altstätten das Gesuch unterstützten und auch der Regierungsrat des Kantons St. Gallen keine Einwände geltend machte, wurde die Konzession erteilt.&lt;br /&gt;
Die Marktfahrten waren offenbar ein gutes Geschäft für die Firma Gross, so dass Hans Gross ein Jahr später das Gesuch stellte, die Konzession zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober auf tägliche Fahrten zu erweitern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings bewarb sich auch ein Walter Müller aus Trogen um eine Konzession für täglich drei Kurse in jeder Richtung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her zwischen Oberpostdirektion, Gemeinderat Altstätten und Regierungsrat des Kantons St. Gallen nahm der Regierungsrat des Kantons St. Gallen am 9. April 1929 die Beschlüsse der Oberpostdirektion folgendermassen zu Protokoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. daß das eidgenössische Postdepartement durch Konzessionsurkunde No. 140 an Walter Müller in Trogen die Bewilligung erteilt hat, zwischen Trogen und Altstätten regelmäßige Autofahrten auszuführen;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. daß die Oberpostdirektion das Konzessionsgesuch des Hans Gross in Speicher für eine tägliche Automobilverbindung Speicher - Trogen - Altstätten vom 1. Mai bis 31. Oktober abgewiesen habe; doch bleibe die Konzession No. 109 für die an Donnerstagen vom 1.Mai bis 31. Oktober zwischen Speicher und Altstätten auszuführenden Marktfahrten unverändert bestehen;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. daß die Oberpostdirektion auch das Begehren des A.Schmid, in Trogen, um Erneuerung der am 31. Oktober 1928 abgelaufenen Konzession No. 123, Trogen-Altstätten, im Interesse der bestehenden Verkehrseinrichtungen abgelehnt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsarchiv St.Gallen: ARR B 2 Konzession Postautomobilkurs (3 Protokolle)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtenspeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Suezkanal_und_Speicher%3F&amp;diff=18333</id>
		<title>Suezkanal und Speicher?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Suezkanal_und_Speicher%3F&amp;diff=18333"/>
		<updated>2026-02-17T09:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Ruppen ist seit alters her [[Ruppen - historischer Übergang|die kürzeste Verbindung]] zwischen St. Gallen und dem Marktstädtchen Altstätten. Allerdings war und ist das Gelände für eine Strassenführung eher schlecht geeignet. &lt;br /&gt;
Für den Bau der [[Karte Ruppenstrasse|Ruppenstrasse]] über die Vögelinsegg, [[Färberei Sägli|Sägli]], Trogen und die Landmark bis nach Altstätten setzten sich Speicher und Trogen an vorderster Front für diese kürzeste Verbindung nach dem Marktort Altstätten und in das Rheintal ein. Die Stadt St.Gallen mochte sich aber nicht finanziell beteiligen, weshalb Trogen gemeinsam mit den Gemeinden Altstätten und Speicher das Projekt plante und umsetzte. Finanziert wurde das ganze Projekt Ruppenstrasse von Privatleuten mittels Verkauf von Aktien. Planender Ingenieur war Alois Luigi Negrelli (1799-1858), der unter anderem auch bei der Planung des Suezkanals massgeblich beteiligt war und neben anderen Projekten die Spanisch-Brötli-Bahn baute. 1838 wurde die Ruppenstrasse - gegenüber Negrellis Plan leicht abgeändert - für den Verkehr eröffnet, zur Refinanzierung wurde ein [[Zollhaus Vögelinsegg|Weggeld]] erhoben. Ohne dass die Stadt St. Gallen sich am Bau der Ruppenstrasse finanziell beteiligt hatte, führte während einiger Zeit ein Postkutschenkurs von St. Gallen über den Ruppen nach Wien! Um 1928 bestand zudem ein [[Marktfahrten nach Altstätten|Postautokurs]] von Speicher an den Markt nach Altstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Ruppenstrasse.jpg|miniatur|left|&amp;lt;small&amp;gt;Plan Negrellis von 1834&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppenplan Negrelli.jpeg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Ausschnitt Plan von Negrelli 1834&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppen_Seite Altstätten.png|miniatur|right|Detail: Varianten Seite Altstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speicher Global]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Suezkanal_und_Speicher%3F&amp;diff=18332</id>
		<title>Suezkanal und Speicher?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Suezkanal_und_Speicher%3F&amp;diff=18332"/>
		<updated>2026-02-17T09:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Ruppen ist seit alters her [[Ruppen - historischer Übergang|die kürzeste Verbindung]] zwischen St. Gallen und dem Marktstädtchen Altstätten. Allerdings war und ist das Gelände für eine Strassenführung eher schlecht geeignet. &lt;br /&gt;
Für den Bau der [[Karte Ruppenstrasse|Ruppenstrasse]] über die Vögelinsegg, [[Färberei Sägli|Sägli]], Trogen und die Landmark bis nach Altstätten setzten sich Speicher und Trogen an vorderster Front für diese kürzeste Verbindung nach dem Marktort Altstätten und in das Rheintal ein. Die Stadt St.Gallen mochte sich aber nicht finanziell beteiligen, weshalb Trogen gemeinsam mit den Gemeinden Altstätten und Speicher das Projekt plante und umsetzte. Finanziert wurde das ganze Projekt Ruppenstrasse von Privatleuten mittels Verkauf von Aktien. Planender Ingenieur war Alois Luigi Negrelli (1799-1858), der unter anderem auch bei der Planung des Suezkanals massgeblich beteiligt war und neben anderen Projekten die Spanisch-Brötli-Bahn baute. 1838 wurde die Ruppenstrasse - gegenüber Negrellis Plan leicht abgeändert - für den Verkehr eröffnet, zur Refinanzierung wurde ein [[Zollhaus Vögelinsegg|Weggeld]] erhoben. Ohne dass die Stadt St. Gallen sich am Bau der Ruppenstrasse finanziell beteiligt hatte, führte während einiger Zeit ein Postkutschenkurs von St. Gallen über den Ruppen nach Wien!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Ruppenstrasse.jpg|miniatur|left|&amp;lt;small&amp;gt;Plan Negrellis von 1834&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppenplan Negrelli.jpeg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Ausschnitt Plan von Negrelli 1834&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppen_Seite Altstätten.png|miniatur|right|Detail: Varianten Seite Altstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speicher Global]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18331</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18331"/>
		<updated>2026-02-17T08:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer Grenzsteinsetzungen auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;. Gewöhnungsbedürftig ist auch die gegenüber den Landesarten um 90° gedrehte Ausrichtung des Plans: Norden ist links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18330</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
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		<updated>2026-02-17T08:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf. Im Plan ist der alte Grenzverlauf graublau, der neue rot eingezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer Grenzsteinsetzungen auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Resultat ===&lt;br /&gt;
Wie auf der Detailkarte ersichtlich, wurden bei der Bereinigung die früher &amp;quot;durchschnittenen&amp;quot; Parzellen als Ganzes St. Gallen respektive Appenzell Ausserhoden zugeschlagen. Dadurch zeigt der neue Grenzverlauf wesentlich mehr Richtungsänderungen auf kurze Distanzen, er wird optisch &amp;quot;komplizierter&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Grenzbereinigung_von_1922&amp;diff=18329</id>
		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
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		<updated>2026-02-16T21:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer Grenzsteinsetzungen auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Geografie][Kategorie:Geschichtenspeicher]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Zollhaus_V%C3%B6gelinsegg&amp;diff=18328</id>
		<title>Zollhaus Vögelinsegg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wikispeicher.ch/w/index.php?title=Zollhaus_V%C3%B6gelinsegg&amp;diff=18328"/>
		<updated>2026-02-16T21:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Postkarte Zollhaus.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Das Zollhaus um 1900&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppenplan Negrelli.jpeg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Plan von Negrelli 1834&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Strassen kosten Geld, sowohl deren Bau, wie deren Unterhalt. Zu Zeiten, als noch keine Steuern erhoben wurden für allgemeine Staats- oder Gemeindeaufgaben, wurde für Strassen und Brücken ein Weggeld oder Zoll erhoben, also eine Art Benützungsgebühr der Nutzer derselben. Bereits bei der Planung der [[Ruppen - historischer Übergang|Ruppenstrasse]], welche 1838 teileröffnet wurde, kamen die beteiligten Gemeinden (Altstätten, Trogen, Speicher) und die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen überein, ein Weggeld zu erheben und zwar an den Weggeldstätten Vögelinsegg und Ruppen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standort des Zollhäuschens „Vögelinsegg“ war beim Tannenbaum, also etwa an der heutigen Adresse St. Gallerstrasse 23 (neben der später erbauten Weberei Schefer), weil [[Grenzbereinigung von 1922|damals die Kantonsgrenze dort lag]]. Die Zollstelle Ruppen lag am gleichen Ort, wo heute noch die Kantonsgrenze verläuft.&lt;br /&gt;
Der Vertrag datiert vom 31. Januar 1837, wurde am 30. April 1837 von der Landsgemeinde, am 9. Mai vom Grossen Rat des Kantons St. Gallen und am 11. August schliesslich von der eidgenössischen Tagsatzung bewilligt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Weggelder (Zoll) Ruppenstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! !! Zoll Vögelinsegg !! Zoll Ruppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 Pferd || 4 Kreuzer || 5 Kreuzer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 Stück Hornvieh || 2 Kreuzer || 2 ½ Kreuzer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 Stück Schmalvieh || 1 Kreuzer || 1 Kreuzer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1 Kreuzer entspricht etwa 50 Rappen im Jahre 2020&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streit über die Verwendung der Zölle ===&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1838 wurde der Zoll am Ruppen eröffnet und erst am 11. Juli 1842 wurde zum ersten Mal das Weggeld auf Vögelinsegg bezogen, dies deshalb, weil der Strassenabschnitt Speicher-St. Gallen erst 1842 fertig gestellt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über die Verteilung des Weggeldes kam es in der Folge noch zu länger dauernden Auseinandersetzungen zwischen dem Kanton AR und der Gemeinde Speicher, bis die Angelegenheit schliesslich am 21. März 1843 in einem Vertrag geregelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848: Ende der Strassenzölle ===&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des schweizerischen Bundesstaates im Jahre 1848 wurden per Verfassung sämtliche Brücken-, Strassen- und Wegzölle aufgehoben. Damit endete auch die nur 6-jährige Geschichte des Zollhäuschens von Vögelinsegg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Zollkompetenz wurden mit der Bundesverfassung auch Armee, Post und Währung dem Bund übertragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kantonsgrenze SG/AR wurde im Bereich Tannenbaum/Hinterwies im Jahre 1928 neu gelegt. Seither verläuft sie nicht mehr über den Weiler Tannenbaum sondern im Bachtobel westlich davon bis zum ehemaligen Gasthaus Landscheide, bevor sie Richtung Osten weiter verläuft. Die Kartenausschnitte zeigen Zollhaus und Verlauf der Kantonsgrenze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed-hover&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eschmannkarte_1850_Zollhaus.jpg|1850 Eschmannkarte&lt;br /&gt;
Dufourkarte_1864_Zollhaus.jpg|1864 Dufourkarte&lt;br /&gt;
Siegfriedatlas_1887_Zollhaus.jpg|1887 Siegfriedatlas&lt;br /&gt;
Siegfriedatlas_1928_Zollhaus.jpg|1928 Siegfriedatlas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurioses zum Zollhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baustein Zollhaus.jpg|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Angeblicher Zeitzeuge des Zollhauses&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Zollhaus wurde 1788/89 von Ulli (Ulrich) Sonderer als Wohnhaus erbaut, 1792 vergantet an einen Musikanten namens Jacob Koller und um 1806 an einen Ulli Eisenhut verkauft. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde es umgebaut und diente fortan als Wohnhaus und eben zusätzlich für kurze Zeit auch als Zollhaus.&lt;br /&gt;
Der oben erwähnte Ulli (Ulrich) Sonderer hatte schon 1762 das grössere Wohnhaus neben dem &amp;quot;Zollhaus&amp;quot; erbaut. Dort haben er und seine Frau im Bett im Schlaf ihr Kind erdrückt. Sie wurden wegen mildernder Umstände (Unvorsichtigkeit) nur mit einer kurzen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe gebüsst.(Tannerchronik S. 636) &lt;br /&gt;
Bei einer Wohnungsräumung im Jahre 2025 wurde ein behauener Stein gefunden, der vermutlich in den 1940er-Jahren beschriftet wurde mit: &amp;quot;Baustein vom Zollhaus&amp;quot;. Der Stein ist wohl aus einer Mergelschicht der [[Molasse - der Untergrund Speichers|Molasse]] herausgebrochen, eher unwahrscheinlich aus einer Tonablagerung eines ehemaligen [[Goldach-Eisstausee|Gletscherrandsees]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quellen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bartholome Tanner, &amp;quot;Tannerchronik&amp;quot;, S. 327-348, S. 636&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bartholome Rechsteiner, &amp;quot;Rechsteinerchronik&amp;quot;, S. 582 rot&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bartholome Rechsteiner, &amp;quot;sep. Häuserverzeichnis zur Rechsteinerchronik&amp;quot;, S. 29&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;swisstopo.ch &amp;gt; Zeitreise&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geoportal.ch: [https://www.geoportal.ch/ktsg/map/273?y=2751138.95&amp;amp;x=1253247.80&amp;amp;scale=10000&amp;amp;rotation=0 Eschmannkarte] (Ausschnitt aus Blatt „St. Gallen-Trogen“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Familien Buchmann und Schefer, Tannenbaum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häusergeschichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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		<title>Grenzbereinigung von 1922</title>
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		<updated>2026-02-16T21:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pabegglen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kantonsgrenze SG-AR Hinterwies.jpg|mini|Verlauf der Kantonsgrenze SG/AR vor und nach 1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landkarten vor 1922 ist der Verlauf der Kantonsgrenze im Abschnitt Birt-Speicherschwendi ein anderer als nach 1922, das heisst: Die Kantonsgrenze AR/SG wurde neu gezogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungen von Grenzverläufen ==&lt;br /&gt;
Geringfügige Anpassungen von Grenzverläufen kommen immer wieder vor. Auf Gemeindeebene sind es Parzellenanpassungen und relativ häufig. Zwischen politischen Gemeinden und Kantonen sind sie seltener noch seltener zwischen Staaten. Der Grenzverlauf von Speicher [[Rätselhafter Stein|betreffend Bühler und Trogen]] wurde im Bereich Hohe Buche mehrfach geändert, ebenso im Gebiet Almenweg-Sitz betreffend die Gemeinde Teufen. Auf Kantonsebene ist es der Grenzverlauf zu Stadt, resp. Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessungsverordnung als Auslöser ===&lt;br /&gt;
Der Grund dafür liegt zunächst in der eidgenössischen Vermessungsordnung von 1910, welche verlangte, dass Grenzlinien wenn immer möglich natürlichen Merkmalen (Kreten, Bäche, etc.) folgen und keine Grundstücke durchschneiden sollen.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Jahre 1912 werden Grundbuchvermessungen zur Bundesaufgabe, wobei deren Durchführung den Kantonen übertragen wird.&lt;br /&gt;
Ab 1922 erfolgten Bereinigungen vom Riethüsli über Hüslersegg-Birt-Speicherschwendi und Herisau-Gossau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der Grenzregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Detail Abschnitt Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt.jpg|mini|Abschnitt Speicherschwendi-Tannenbaum-Birt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wies das schweizerische Justiz- und Polizeidepartement darauf hin, dass anlässlich der Grundbuchvermessungen die Gemeindegrenzen so reguliert werden müssen, dass sie keine Grundstücke durchschneiden. Arbeitsgruppen der Kantone AR und SG erarbeiteten in der Folge einen Vorschlag, der mit einigen Abänderungen 1919 auf einem Plan im Massstab 1: 2000 festgehalten wurde. Dieser Plan ist etwa zwei Meter lang und zeigt detailliert die einzelnen Grundstücke, deren Besitzer, die Häuser, die Strassen und Wege, die Bäche und den bisherigen und neuen Grenzverlauf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Änderung des Grenzverlaufs bedurfte damit neben neuer Grenzsteinsetzungen auch der Klärung der Zuteilung allfälliger Abtauschflächen oder der Berücksichtigung finanzieller Auswirkungen: z. B. Strassenunterhalt bei Eigentumswechsel oder Neuberechnung von Steuerpflichten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Regulierungsvorschlag galt der Grundsatz, die von der alten Kantonsgrenze durchschnittenen Parzellen ganz auf diejenige Seite zuzuteilen, auf welcher bereits das grössere Teilstück lag, beziehungsweise der Eigentümer wohnte. Letztlich resultierte dann für die Stadtgemeinde St. Gallen (und den Kanton SG) ein Gebietsverlust von 12 ha Fläche. Im Gegenzug  wurde der Kanton AR mit der Übernahme des Strassenunterhalts vom [[Zollhaus Vögelinsegg|Tannenbaum]] bis zur Landscheide „belastet“. Am 15. September 1922 trat die Änderung in Kraft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;https://www.cadastre.ch/de/1841-1923-geometerkonkordat-eidgenoessischen-grundbuchvermessung&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Swisstopo 180 Jahre Landschaftsveränderung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/zeitreise-kartenwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1922-2690 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen ARR B 2-1924-0014 Regierungsbeschluss betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Staatsarchiv St.Gallen KA R.3-2c Plan betr. Bereinigung der Kantonsgrenze AR-SG Häuslersegg (Teufen)-Birt-Speicherschwendi 1920-1922&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pabegglen</name></author>
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